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Schröter Orgel Dorfkirche Tauer Spreewald Niederlausitz Brandenburg

ev. Pfarrkirche (1789 / 1840)

Orgelbauer:

Christoph und Wilhelm Schröter (Sonnewalde)

Baujahr:

1852

Datum des Erstbesuchs:

September 2026

Disposition und Spielhilfen

Historische frühromantische Schröter Orgel Dorfkirche Tauer Spreewald Niederlausitz, 1 M, 10 R

Das kleine, wertvolle mechanische, weisse Schleifladeninstrument steht in der lieblichen barocken Dorfkirche mit markantem Turm und Laterne hier in der Niederlausitz.
Obwohl Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut, stehen die Orgeln der Familie Schröter oft noch in einer spätbarocken Handwerkstradition, nehmen aber klanglich bereits dezent die wärmeren, grundtönigen Klangideale der Frühromantik auf.
Ich mag  den märkisch-lausitzer Orgelbau gern.

Ich spielte in Peitz, Drachhausen, Tauer, Neuendorf, Jänschwalde und im Museum.

Es ist meine zweite Schröter-Orgel. Super schöne Instrumente. Breite weiße Registergesichter.

Die Disposition ist hier zum ersten Mal im Netz.

Klang und Akustik

Samtig-trockene Akustik, vokal. Leider wurde die Kirche aufgrund der viel zu grossen Winterkirche stark verbaut. Man sieht die kleine weisse Orgel von unten kaum noch. Zudem steht sie auch noch in einer Art Schacht, so dass sie selbst von oben kaum ganz zu sehen ist. Ursprünglich war dies mal ganz anders gewesen.

Die Klänge sind dennoch sehr schön.

Persönliche Note

Es war sehr schön, im Spreewald zu spielen.

Es gibt hübsche Feuerwehrhäuser. Zudem ist hier nah der größte künstliche See Deutschlands: der Tagebausee „Cottbusser Ostsee“ oder Cottbusser Meer, noch nicht gesichert, und die größten Teiche und Karpfenteiche Deutschlands. Und es gibt frischen Fisch rings um Peitz. Die Forelle ist so lecker.

Es war sehr schön, in Peitz zu konzertieren. Die Stadt Peitz und ihr Umfeld ist ein sehr schöner Ort.

Das Museum liegt direkt an den riesigen Fischteichen, die eine Fläche von über 1.000 Hektar umfassen. Der Hälterteich grenzt in östlicher Richtung fast direkt an. Bekannt sind die Gewässer vor allem für die traditionelle Zucht des Peitzer Karpfen.

Rings herum gibt es Karpfenteiche und große Tagebau-Seen.


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