Reinisch Pirchner Kirche Orgel Zell an der Pram
Pfarre Zell a. d. Pram, Österreich
Orgelbauer:
Josef Reinisch, Pirchner (1817)
Baujahr:
1976-1978
Datum des Erstbesuchs:
2021
Disposition und Spielhilfen
Reinisch Pirchner Orgel Zell/Pram
Mechanische Schleifladenorgel, 19 R, HW, OW, Pedal, Spiel- und Registertraktur rein mechanisch, Abstrakten aus Tannenholz, leicht, geräuschlos
Das Gehäuse ist wohl von Josef Gast aus dem Jahr 1795. 1817 kann allenfalls der Gründungsvater der Reinisch-Dynastie aktiv gewesen sein, Josef Reinisch (1776-1848).
1976-78 war Johann Pirchner jun. aktiv. Die Orgelbauerfamilie Pirchner war die Betriebsnachfolgefamilie der Fam. Reinisch. Er hat um diese Zeit modifiziert und überholt, jedoch hat er hier schon einiges umgebaut, da die Disposition eher zum Neobarock der 1970er-Jahre zu passen scheint als zu einer Orgel aus 1817.
HW C-g”’ (56 Töne)
Prinzipal 8, Rohrgedackt 8, Oktav 4, Spitzflöte 4, Nasard 2 2/3, Oktav 2, Mixtur 1 1/3 4-6fach, Trompete 8
OW C-g”’ (65 Töne)
Gedackt 8, Prinzipal 4, Rohrflöte 4, Waldflöte 2, Sesquialtera 2 2/3 und 1 3/5, Scharff 1 4-fach, Tremulant
Pedal C-f’ (3o Töne)
Subbaß 16, Oktavbaß 8, Gedacktbaß 8, Choralbaß 4, Posaune 16
Koppeln OW zu HW, HW zu Pedal, OW zu Pedal
Klang und Akustik
Wunderschön, glitzernd
Persönliche Note
Orgel mit Blickwinkel zum Altar, Spieltischgehäuse aus Eichenholz, Klavieraturen des Spielschranks, Untertasten aus Grenadill, Obertasten Ahorn mit Elfenbeinbelag, Registerzüge gedrechselte Knöpfe aus Nußholz, Pedalklavieratur aus Eichenholz.
Windladen Schleifladen aus Mahagoniholz, Schleifen aus Pertinax
Sehr interessant und auch wieder informativ deine Erklärungen und Erläuterung, so Wundervoll und sympathisch
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