Möller Nöske Orgel Beenhausen Ludwigsau Hessen
ev. Kirche (1783)
Orgelbauer:
Heinrich Möller & Sohn / Nöske
Baujahr:
1901 / 1996 / 2014
Datum des Erstbesuchs:
Juni 2026
Disposition und Spielhilfen
Historische rote mechanische Möller Nöske Orgel Beenhausen Ludwigsau 1 Nord-Hessen, 1 M, 8 kl. R
Die Möller-Orgel in der ev. Kirche im Ludwisgauer Stadtteil Beenhausen in der klassischen Saalkirche wurde 2014 von Orgelbau Rotenburg umfassend renoviert. Die Pfarrei gehört zum Kirchspiel Ludwigsau-Nord, Pfarrbezirk Beenhausen.
Die schöne helle kleine Kirche mit zartgelben hohen Emporen wirkt wie ein leckerer Käsekuchen oder wie eine Sahnetorte. Der dreiteilige kleine weiße Orgelprospekt ist rot umrandet. Ein paar gekröpfte Pfeifen gucken hinten frech über den Prospekt hinaus. Unten gibt es viele kleine Logen.
Heinrich Möller war der Vorgänger von Dieter Nöske, dieser wiederum der Vorgänger von Orgelbau Rotenburg. Der Allererste dieser Reihe aber war Orgelbau Bechstein, dessen Orgeln ich auch schon kennengelernt habe. Es ist eine lokale Orgelbau-Dynastie hier in Hessen.
Die Disposition der Beenhäuser Orgel ist hier zum ersten Mal im Netz.
Rechts
Gambe 8
Gedackt 8
Subbass 16 (rosa)
Octafbass 8 (rosa)
Links
Octave 4
Prinzipal 8
Flöte 4
Prinzipal 2
Pedalkoppel (rosa)







Die breiten süßen Registergesichter stehen nach vorn. Es ist meine dritte Heinrich-Möller-Orgel.
Klang und Akustik

Samtig- trockene Akustik. 1783 entstand die Beenhäuser Kirche, wie wir sie heute betrachten. Sie besteht aus einem Saalbau mit Rechteckchor. Den Kirchturm krönt eine Schieferhaube.
Persönliche Note

Es war sehr schön, vor meinem Konzert in Ludwigsau Ersrode die Kirchen in Ludwigsau, Knüllwald, Odenwald und Rotenburg an der Fulda zu besuchen und Süd- Nord- und Osthessen kennenzulernen.
Ich spielte in Niedergude, Nenterode, Ersrode, Meckbach, Sterkelshausen, Niederthalhausen, Rotenburg, Rengshausen und Beenhausen.



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