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Ladegast-Orgel-Museum Kirche Weißenfels

Weissenfels St. Laurentii

Orgelbauer:

Friedrich Ladegast (1818-1905)

Baujahr:

2010

Datum des Erstbesuchs:

2021 / 2022

Disposition und Spielhilfen

Sehr schönes und einzigartiges Museum in Sachsen-Anhalt, sehr zu empfehlen. Das Museum gehört zur hübschen, kleinen, roten, evangelischen Kirche St. Laurentii (Laurentiuskirche) unter großen Bäumen, ein Ort der Zivilcourage 1989. Mein Konzert am Museumstag 2022 war sehr schön.

Es war mein Einweihungskonzert der 2020 restaurierten Orgel.

Ob Parum, Hermsdorf, Hochhermsdorf, Bischdorf, Plösien .. überall baute Ladegast, Freund von Cavaille-Coll, seine exzellenten und genialen Orgeln. Hier treffen Genialität und Exzellenz zusammen. Ladegast präsentiert romantische Orgelkunst. Schütz, Novalis und Ladegast – die Großen aus Weißenfels. Auch Max Reger war begeistert von Ladegast, Monumentalorgel deutschromantischen Stiles. Wunderbar auch Schwerin, Merseburg, Leipzig.

Danke an Gisela Bevier und Andreas Friedrich.

Es gibt hier viele schöne Hausorgeln.

Es ist die älteste erhaltene Kegelladensystem-Ladegastorgel. Die Fenster des Museums sind von Wilhelm Franke.

Die Orgel Opus 77 mit 14 Registern wurde im Jahr 1879 durch Ladegast in der kurz zuvor errichteten Kirche installiert und besitzt das Kegelladesystem. 1895 nahm sein Sohn Oskar Ladegast Veränderungen und Erweiterungen vor, anstelle der mechanischen eine pneumatische Traktur.

Obwohl es zwischendurch auf Grund des Ausfalls einer Orgelbaufirma eine Verzögerung bei der Neurestaurierung gab, wurde die Ladegast-Orgel  durch die Orgelbaufirma Thomas Bochmann restauriert.

2020 saniert, seit 2010 existiert das Museum.

Friedrich Ladegast (1818 – 1905) gehört neben Heinrich Schütz und Novalis zu Weißenfels, S-A. In Ladegasts dort 1847 gegründeter Werkstatt entstanden 200 Instrumente und zogen Franz Liszt, Julius Reubke und Max Reger an. Neben Wilhelm Sauer und Eberhard Friedrich Walcker gilt Ladegast als Schöpfer der deutschromantischen, süffigen “Monumentalorgel“ im 19. Jahrhundert hier im heutigen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. In Weißenfels und Umgebung sind viele Orgeln im Originalzustand erhalten. Diese Orgel ist klein, aber oho.

Schöne samtig trockene Akustik, griffiger und sinnlicher Spieltisch

Klang und Akustik

Samtig trockene Akustik, wunderschöne Orgel:
https://www.ann-helena.de/orgelinfo/ladegast-weissenfels/

Persönliche Note

Wunderschöne zarte kleine Orgel, die spitz nach oben läuft.

Die Orgel mit 14 Registern wurde im Jahr 1879 durch Ladegast in der kurz zuvor errichteten Kirche installiert und besitzt das Kegelladesystem. 1895 nahm sein Sohn Oskar Ladegast Veränderungen und Erweiterungen vor, anstelle der mechanischen eine pneumatische Traktur.

Obwohl es zwischendurch auf Grund des Ausfalls einer Orgelbaufirma eine Verzögerung bei der Neurestaurierung gab, wurde die Ladegast-Orgel  durch die Orgelbaufirma Thomas Bochmann restauriert.

2020 saniert, seit 2010 existiert das Museum.

Friedrich Ladegast (1818 – 1905) gehört neben Heinrich Schütz und Novalis zu Weißenfels, S-A. In Ladegasts dort 1847 gegründeter Werkstatt entstanden 200 Instrumente und zogen Franz Liszt, Julius Reubke und Max Reger an. Neben Wilhelm Sauer und Eberhard Friedrich Walcker gilt Ladegast als Schöpfer der deutschromantischen, süffigen “Monumentalorgel“ im 19. Jahrhundert hier im heutigen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. In Weißenfels und Umgebung sind viele Orgeln im Originalzustand erhalten. Diese Orgel ist klein, aber oho.

Schöne samtig trockene Akustik, griffiger und sinnlicher Spieltisch.


Eine Antwort auf “Ladegast-Orgel-Museum Kirche Weißenfels”

  1. Andreas Friedrich

    Umfassend, sehr informativ und persönlich -spitzenmäßige Bilder und Videos. Super. Danke an Ann-Helena, dass ich auch diese Orgel und Kirche mit ihr zusammen kennenlernen durfte.

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