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Klais Orgel St. Michael Kirche Würzburg

Klais Orgel St. Michael Kirche Würzburg

kath. Seminarkirche 1765 / 1995

Orgelbauer:

Johannes Klais (Bonn) opus 1148

Baujahr:

1959 / 1996

Datum des Erstbesuchs:

2026

Disposition und Spielhilfen

Große Klais Orgel St. Michael Kirche Würzburg, 3 M, 35 R, mechanische Schleifladen, Priesterseminar, RP

Die Orgel in der prachtvollen barocken Jesuitenkirche besitzt elektrische Registertraktur. Die helle, langgestreckte Kirche mit viel weißem Stuck und Alabaster hat eine große Akustik. Leider weist Würzburg keine große Orgel-Diversität auf. Die meisten Kirchen bauten eine katholische Klais-Orgel ein, was etwas langweilig ist. Wenigstens unterscheiden sich die Klais-Orgeln durchaus voneinander.

Die Sonnenuhr-Orgel im Dom von Paul Damjakob ist allerdings one of a kind. Allerdings nicht zu verwechseln mit der Sonnenorgel in Görlitz.

Die Kirche St. Michael in der Würzburger Altstadt am Josef-Stangl-Platz blickt auf eine wechselvolle, über 800-jährige Geschichte zurück. Sie ist eng mit dem Priesterseminar und der Tradition der Jesuiten verbunden.

Die knapp 50 überlebensgroßen Plastiken und Reliefs im Kirchenraum – darunter eine beeindruckende, 6 Meter hohe Christusfigur – thematisieren die Visionen aus dem biblischen Buch der Offenbarung (Johannes-Apokalypse).

Das Bischöfliche Priesterseminar Zum guten Hirten in Würzburg liegt direkt neben der Kirche St. Michael zwischen Neubaustraße und Domerschulstraße und blickt auf eine ebenso faszinierende Entwicklung zurück.

I Rückpositiv

Quintade 8′

Liebl. Gedackt 8′

Venezianerflöte 4′

Nasard 2 2/3′

Principal 2′

Terz 1 3/5′

Sifflöte 1′

Cymbel 3–4x

Krummhorn 8′

Tremulant

HW II

Gedacktpommer 16′

Principal 8′

Holzgedackt 8′

Octav 4′

Koppelflöte 4′

Schwegel 2′

Cornett 5x

Mixtur 4–5x

Trompete 8′

SW III

Rohrgedackt 8′

Gemshorn 8′

Viola da Gamba 8′

Vox coelestis 8′

Principal 4′

Traverse 4′

Mixtur 4x

Oboe 8′

Tremulant

Pedal

Untersatz 32′

Principal 16′

Subbass 16′

Octav 8′

Rohrflöte 8′

Choralbass 4′

Mixtur 4x

Posaune 16′

Trompete 8′

 

Spielhilfen & Koppeln

 

I/P, II/P, III/P, I/II, III/II, III/I

2 freie Kombinationen

1 freie Pedalkombination

Tutti

Registercrescendo in 28 Stufen

Schwelltritt (mechanisch)

Setzer 8×8

Sequenzer

Zungeneinzelabsteller

Klang und Akustik

Sehr schöne Zungen. Sowohl über der Orgel wie auch an der Decke tanzen weiße, musikalische, etwas wirre Gestalten herum. Das RP wirkt klein im Gegensatz zu den Pedal-Schwingen der Orgel.

Persönliche Note

Die Orgel erinnert mich etwas an die Klais-Orgel in Stift Haug Würzburg, ebenfalls in diesem Engelsflügel-Style. Angestrahlter Stuck wie Zuckerguss. An der Decke prangen Lobworte auf Hebräisch.


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