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Klais Orgel Altenberger Dom

Bergischer Dom, Odenthal, Abtei Altenberg

Orgelbauer:

Johannes Klais

Baujahr:

1980

Datum des Erstbesuchs:

2019

Disposition und Spielhilfen

Klais Orgel Altenberger Dom

Ehemalige Klosterkirche St. Mariä Himmelfahrt, seit 1133 von den Zisterziensern errichtete Abtei Altenberg. 4 Manuale, 82 Register, wunderschöne Orgel, 1980 gebaut durch Fi. Klais (Bonn), 2005-2007 grundlegend restauriert und erweitert, Klais Orgel Altenberger Dom.

Rückpositiv I C-a3

1 Praestant 8‘

2 Voce umana 8‘

3 Holzgedackt 8‘

4 Quintadena 8‘

5 Principal 4‘

6 Rohrgedackt 4‘

7 Octave 2‘

8 Spillflöte 2‘

9 Quinte 1  1 / 3‘

10 Sesquialter  II 2  2 / 3‘

11 Scharff V 1  1 / 3‘

12 Cymbel   III 1 / 3‘

13 Dulcian 16‘

14 Cromorne 8‘

Tremulant

 

Schwellwerk III C-a3

32 Viola 16’

33 Geigenprincipal 8’

34 Flute harm. 8’

35 Gamba 8’

36 Vox coelestis 8’

37 Weitoctave 4’

38 Flute octav. 4’

39 Salicet 4’

40 Octavin 2’

41 Dolkan 2’

42 Harmonia aeth.   IV 2  2 / 3’

43 Fourniture   VI 2  2 / 3’

44 Bombarde 16’

45 Trompette harm. 8’

46 Hautbois 8’

47 Clairon harmon. 4’

Tremulant

Trompeteria  C-a3

61 Clarin brillante Bass 2’

62 Trompeta magna Diskant 16’

63 Trompeta de batalla Bass 8’

64 Trompeta de batalla Diskant 8’

65 Bajoncillo Bass 4’

66 Bajoncillo Diskant 4’

67 Orlos Bass 8’

68 Orlos Diskant 8’


Pedal
C-g1

71 Untersatz 32‘

72 Principal 16‘

73 Subbass 16‘

74 Zartbass 16‘

75 Violon 16‘

76 Quinque Decimus 10  2 / 3‘

77 Octave 8‘

78 Spitzgedackt 8‘

79 Cello 8‘

80 Superoctave 4‘

81 Gedacktflöte 4‘

82 Jubalflöte 2‘

83 Basszink  III 5  1 / 3‘

84 Hintersatz   V 4‘

85 Donner (akkustisch) 64‘


Koppeln

Normalkoppeln:

I/II , III/I , III/III , IV/I , IV/II , IV/III ,

I/P , II /P , III/P , IV/P

Suboktavkoppeln:

III/II , Tuba 8’/P

Superoktavkoppel:

III/P

Trompeteria an II, an IV, an P

Tuba an alle Manuale und Pedal

Schwellerkoppel III/IV, Nebenregister: Glockenspiel (Rückpositiv)

Spielhilfen

Elektronische Setzeranlage

Tubenwerk  C-a3

69 Tuba 16‘

70 Tuba 8‘


Hauptwerk
II
C-a3

15 Praestant 16‘

16 Bordun 16‘

17 Principal 8‘

18 Doppelflöte 8‘

19 Gemshorn 8‘

20 Quinte 5 1 / 3‘

21 Octave 4‘

22 Offenflöte 4‘

23 Terz 3  1 / 5‘

24 Quinte 2  2 / 3‘

25 Superoctave 2‘

26 Cornet  V 8‘

27 Mixtura maj.  V 2‘

28 Mixtura min.   IV 1 / 3‘

29 Fagott 16‘

30 Trompete 8‘

31 Trompete 4‘

 

Brustwerk IV  C-a3

48 Spitzgamba 8‘

49 Rohrflöte 8‘

50 Traversflöte 8‘

51 Holzprincipal 4‘

52 Blockflöte 4‘

53 Nasard 2  2 / 3‘

54 Principal 2‘

55 Terz 1  3 / 5‘

56 Larigot 1  1 / 3‘

57 Sifflet 1‘

58 Septime 4 / 7‘

59 Acuta  IV 1‘

60 Vox humana 8‘

Tremulant

Klais Orgel Altenberger Dom, französische Gotik im Rheinland

30 Meter hohes Kirchenschiff, riesige mittelalterliche Fenster

Zuvor gab es hier eine Orgel von Ernst Seifert, 1913, 31 R

Klang und Akustik

Brillant-Steinwaylike, virtuos.

Klais Orgel Altenberger Dom bei Köln, 4 M, 88 Register, freier ebenerdiger Spieltisch, brillante Akustik, 6500 Pfeifen

Bergischer Dom im Odenthal

Die Orgel wurde 2005-2007 erweitert und reorganisiert (Pedalwindlade). 2017 wurde die Orgel gereinigt.

Persönliche Note

Wunderschöne NRW-Orgeltour


8 Antworten auf “Klais Orgel Altenberger Dom”

  1. Gerhard Neukirch 56410 Montabaur

    Lese erstmals von dieser Orgel . Ich war im Dezember 1944 in der Jugendherberge neben dem Dom einquartiert – angenehme Erinnerungen an diese grausige Zeit mitten im einem frostigen Dezember mit sehr , sehr viel Schnee und nächtlichen Fußmärschen nach Berg.Gladbach und in die Wahner Heide .

  2. Thomas Becker

    Die Orgel wird des öfteren wegen der schwierigen Akustik (aufgrund des allerdings alternativlosen Aufstellungsortes im südlichen Querhaus) kritisch gesehen. Ich teile diese Kritik allerdings nur sehr eingeschränkt. Im Gegenteil bietet das Instrument dem Hörer (wie auch dem Spieler durch den fahrbaren elektrischen Spieltisch im Kirchenraum) durch die Nähe ein aussergewöhnlich direktes Klangerlebnis – durch die Möglichkeit des direkten Vis a vis-hörens in trotzdem großer Raumakustik! Das hat man bei derartig großen gotischen Kirchen und Kathedralen, wo die Orgeln oft weit oben auf einer Empore stehen, eher selten.

    Schön ist es auch, dem Organisten bei Konzerten quasi direkt über die Schulter schauen zu können, denn der fahrbare Spieltisch wird bei Konzerten meistens direkt vor die ersten Bänke gestellt.

    Und die Orgel kann auch nichts dafür, wenn Konzertbesucher, die „auf den letzten Drücker kommen“, und entsprechend weit hinten sitzen, keine optimale Akustik abbekommen.

    Danke für den Bericht über einer meiner Lieblingsorgeln!

  3. Andreas Friedrich

    Ein sehr schöne Orgel. Spielt gut und klingt auch durch die Spielweise von Ann-Helena, hervorragend, danke

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