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Karl Späth Orgel Crailsheim

Kisselbach Karl Orgel Zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit Kirche Crailsheim

kath. Pfarrkirche Zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit

Baujahr:

2024

Datum des Erstbesuchs:

Juli 2025

Disposition und Spielhilfen

Digitale Kisselbach Orgel Zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit Crailsheim, Hohenloher Franken, Schwaben

Die ursprüngliche Karl-Späth-Orgel der Dreifaltigkeitskirche wurde 2024 durch eine elektronische Orgel der Firma Kisselbach ersetzt, 3 M, was optisch kaum auffällt, da der Prospekt der alten Orgel bestehen blieb und der freie neue Spieltisch davor steht.

Früher gab es hier eine große Johannes Karl Orgel (Aichstetten), 1962, 3 M, 37 R, 1983 von kath. St. Martin Wangen (Allgäu) nach Crailsheim gekommen, mit Späth-Pfeifen, elektrisch, Schleifladen und Kegelladen. Die Orgel wurde an Crailsheim angepasst und 2012 erweitert. Es gab Walze, Schweller, Zungen, mit neobarock gefärbtem Klang. Früher gab es in St. Martin 1927 eine romantische Gebr. Späth Orgel (III/38) Opus 336 auf elektropneumatischen Kegelladen. Leider wurde sie vernichtet. Denn es gab 1962 die neobarock angehauchten Neubau durch Johannes Karl (III/42) unter Verwendung von 14 Registern und den Windladen aus der Vorgängerorgel Späth, wobei das Rückpositiv neu gebaut wurde. Leider wurde die Orgel zerstört:

Die unbeständigen Klima-Verhältnisse, vor allem die Hitze durch die großen Fenster, vernichteten die Orgel. So wurden die Pfeifen ausgebaut und Boxen für die elektronische Orgel eingebaut.

Die Kirche hat eine geniale Chor-Akustik.

I Hauptwerk II Schwellwerk III Fernwerk Pedal
Pommer 16’Prinzipal 8′

Gedeckt 8′

Oktave 4′

Gedecktflöte 4′

Quinte 22/3

Waldflöte 2′

Mixtur 6f 2′

Trompete 8′

Schalmei 4’

Flötenprinzipal 8’Dulcflöte 8′

Spitzgedeckt 8′

Schwebung 8′

Prästant 4′

Rohrflöte 4′

Oktave 2′

Scharff 4f 11/3

Cornett 3-4f 22/3

Oboe 8’

Tremulant

Holzgedeckt 8’Prinzipal 4′

Blockflöte 4′

Superoktave 2′

Terz 13/5

Quinte 11/3

Zimbel 3f 2/3

Krummhorn 8’

Tremulant

Prinzipalbass 16’Subbass 16′

Quintbass 102/3

Oktavbass 8′

Bassflöte 8′

Choralbass 4’

Rauschbass 4f 22/3

Posaune 16′

Basshorn 8’

Klang und Akustik

Die Akustik ist brillant. Die mystisch schöne Kirche bekommt gegenüber einen neuen Kindergarten. Das Pfarrhaus steht ebenfalls dort. Hier stand zuvor die Karl-Orgel:

 

Rieger Orgel St. Martin Kirche Wangen im Allgäu

Persönliche Note

Die Kisselbach-Orgel hat viele Spielereien: Harfe auf dem ersten Manual, Cembalo auf dem zweiten Manual, Glocken auf dem dritten Manual – und alles wie wild kombinierbar, so dass man Glocken, Harfen, Cembalo, Zungen und Streicher auf allen Manualen haben kann.

Es ist meine zweite Karl-Orgel.


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