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Gustav-Adolf-II-Gedächtniskapelle Lützen

Lützen, Sachsen-Anhalt

Orgelbauer:

-

Baujahr:

1906-1907

Datum des Erstbesuchs:

27.02.2022

Disposition und Spielhilfen

Schlacht bei Lützen 6.-16.11.1632, der 37jährige Schwedenkönig fiel, großer Findling (Stein) wurde hingelegt. 200 Jahre lang war er die Erinnerung, dann wurde 1837 ein schöner Baldachin über den Stein gebaut. 1906 wurde die Kapelle gebaut und schon nach einem Jahr fertiggestellt. Die roten Schwedenhäuser gehören zur Gedenkstätte. Es gibt keine Orgel.

Klang und Akustik

❤️

Persönliche Note

Heute waren wir in der sehr schönen Stadt Lützen mit ca. 8000 Einwohnern im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt. Wir besuchten den Martzschpark, einen Erlebnispark von Karl Louis Marztsch, ein ehemaliger Gutsbesitzer. Der Park ist im Grunde eine Art kleiner Tierpark mit Streichelzoo, Lagerfeuer, Ponys, Eseln, Imbiss. Ich liebte es, die Eseln, Lamas, Ziegen, Pferdchen und Schafe zu füttern. Ich habe da überhaupt keine Angst, dass meine Finger abgebissen werden. Denn Tiere sind unglaublich weich und zart, wenn sie Futter entgegen nehmen, auch wenn sie zueinander ganz schön rumpelig sind, da jeder zuerst an das Futter will. Zudem gibt es dort ein schwedisches Dorf als Museum, die Gustav-II-Adolf-Gedenkstätte, mit den typisch roten schwedischen Häuschen, bei deren Anblick ich mich sofort heimisch fühle. Die wunderschöne Gustav-Adolf-Gedächtniskirche wurde errichtet im Gedenken an die Schlacht bei Lützen im November 1632, bei der der schwedische Gustav Adolf II. gefallen ist. Der Findling (Stein) an der Stelle, wo er gefallen sein soll, liegt heute unter einem Baldachin vor der Kirche. Diese war leider geschlossen. Ich weiß nicht, ob es dort eine Orgel gibt. Es ist eine sehr hübsche, kleine Steinkirche zum Knutschen. Der Schwedenkönig wurde nur 37 Jahre alt. Anschließend fuhren wir in die Innenstadt von Lützen und besuchten die evangelische Stadtkirche St Viti von 1488, eine große, majestätische Steinkirche


Eine Antwort auf “Gustav-Adolf-II-Gedächtniskapelle Lützen”

  1. Spannend erzählte Eindrücke durch Ann-Helena von den Spuren ihrer schwedischen Herkunft auch hier in Mitteldeutschland.

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