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Eule Orgel Johanneskirche Hoyerswerda, Sachsen

ev. Kirche Sachsen, Oberlausitz (1850)

Orgelbauer:

Eule

Baujahr:

1967

Datum des Erstbesuchs:

2025

Disposition und Spielhilfen

Mechanische neobarocke Eule Orgel ev. Johanneskirche Hoyerswerda, 26 R, 3 M, 1872 Pfeifen, Schleifladen

Die helle, kleine Kirche mit schöner Akustik in der deutsch-sorbischen Oberlausitz steht in der Altstadt. Sie besitzt einen Renaissance-Flügelaltar 1581 und ein spätgotisches Kreuz um 1500.

Die Orgel ist seit einem Jahr denkmalgeschützt, da sie „unbehandelt“ seit den 60iger Jahren existiert. Es wird aber schon geplant, sie mit Rückpositiv und romantischem 4. Manual zu erweitern für ca. eine halbe Million.

Eine Kantorei gibt es momentan leider nicht mehr.
Hoyerswerda ist eine sehr hübsche Stadt mit Zoo, Cafés und Marktplatz.

I. Hauptwerk C–g3

Quintade 16′

Prinzipal 8′

Gemshorn 8′

Oktave 4′

Waldflöte 2′

Sifflöte 1 1/3

Mixtur 4fach

Rohrschalmey 8′

KW – HW

SW – HW

II. Kronwerk C–g3

Gedackt Pommer 8′

Prinzipal 4′

Blockflöte 2′

Sesquialter 2fach

Tonus fabri 2fach

Krummhorn 8′

Tremulant

III. Schwellwerk C–g3

Koppelflöte 8′

Rohrflöte 4′

Nasard 2 2/3

Oktave 2′

Glöcklein 1′

klingend Zimbel 3fach

Tremulant

Schwelltritt


Pedal C–f1

Subbaß 16′

Metallflöte 8′

Oktave 4′

Choral Mixtur 3fach

Kornett 3fach

Lieblich Posaune 16′

HW – Pedal

KW – Pedal

SW – Pedal

Klang und Akustik

Eine schöne, singende Akustik. Die spätgotische „Wendische Kirche“ ist das älteste Gebäude der Stadt. 2004 wurde sie komplett saniert.

Persönliche Note

Das HW ist unten, das Kronwerk in der Mitte und das SW oben. Es war sehr schön, hier zu spielen. Das kleinste slawische Volk, die Sorben oder Wenden, sowohl katholisch als auch evangelisch, feiern in dieser Gegend ihre Gottesdienste.


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