Grün zeigt das Licht, doch wohin nur?
Hab mich verlaufen: kein Wunder in der Nacht.
Schrei mir innerlich den Hals auf,
doch nach ner Zeit lass ich sogar das.
R: Kann mich jemand sehn?
Kann mich jemand führn?
Aus der Religion, aus dem Druck,
aus der Enge, die mich frisst.
Lasst mich los mit eurem Mist. —
Aus dem Cliquentum und aus dem Trott,
aus der frommen Heuchelei:
Wer ich bin, ist nicht dabei!
Hart rauscht die Angst in meinen Ohren,
find ich den Weg nicht, wie soll ich weiter gehn?
Wissen allein erklärt die Welt nicht.
Wer gibt mir Augen, zu finden und zu sehn?
R: Kannst Du mich hörn?
Kannst Du mich führn?
Eile und warte nicht, ich trau auf dich,
Du bist stärker, den Weg nach Haus
kennst du besser, find mich raus! — :
Aus dem Lichterloh, aus dem Sumpf,
führ mich weiter, dass ich erkenn,
wer ich bin und nicht mehr renn.