Bachvermittlung

Flying Bach. Kulturvermittlung
“Die Tonkunst ist für alle vorhanden,
und alle sind an dem Genuss derselben
berechtigt und berufen.”
P.J. Tonger, Köln

Künstlerische Bach-, Musik- und Kulturvermittlung

Musik ist Sprache des Trostes. Tongesetzt die Farbe,
Fuß singt satt zum Kopf, Klang eine Treibhauspflanze
mit Duft nach Fieber und Leben.
Elfenbeinturmerweiterung.

Musikvermittlung, Gesprächskonzerte, Konzert-und Musikpädagogik Klavier und Orgel

In Johann Sebastian Bachs Kunst der Fuge sind die längsten und komplexesten Fugen Bachs zu finden. Sie wurden zwar auf vier Notenzeilen pro Akkolade veröffentlicht, waren aber (in Bachs Zeiten) vermutlich für Cembalo vorgesehen, denn so konzipiert, dass alles mit zwei Händen gut zu spielen ist. Es gibt viele Übertragungen der Kunst der Fuge für andere Instrumente (Streichquartett, Orgel, Saxophonquartett, Chor…). Bach hat das Werk für eine Veröffentlichung als Kupferstich weit vorbereitet und bis kurz vor seinem Tod daran gearbeitet. Die Handschrift bricht ab. Bachs Sohn Carl Philipp Emmanuel hielt schriftlich fest, an der Stelle, an der der Name B-A-C-H in Tonbuchstaben erscheine, sei Bach verstorben. In der Bachforschung existieren dazu so viele Thesen wie Vervollständigungsversuche der Schlussfuge durch Komponisten und Interpretinnen. In Ann-Helena Schlüters Gesprächskonzerten werden die Contrapuncta und Canones sowie deren Reihenfolge behandelt und der formale Aufbau der Schlussfuge thematisiert. 

In den USA studierte Ann-Helena Schlüter zwei Jahre lang Klavier, Kammermusik, Korrepetition, Gesang, Klavierduo (Prof. Hugh Sung, Curtis Institute of Music, Prof. Cosand, Prof. Sellheim, Arizona State University), an der Universität Mozarteum Salzburg Musikvermittlung/Bachvermittlung/Musikerziehung und Musikwissenschaft und Bachforschung an der Universität Würzburg, Universität Leipzig (Magister M.A.). Bücher, Veröffentlichungen 2019, 2020 zu Bachvermittlung für Jugendliche im Verlag Kopaed im Shop.




Kulturvermittlung

Emotion, Vorstellung, inneres Hören und Gesanglichkeit, insbesondere Virtuosität und Klavier-Technik, erhielt Ann-Helena Schlüter von ihrem Vater, Schüler von Martienssen und Gieseking, Preisträger des internationalen Busoni- und Chopin-Wettbewerbs (Jury: Artur Benedetti Michaelangeli, Nikita Magaloff). In den Musikgymnasien Labenwolf und Grünewald (Nürnberg und Würzburg) wurde ihre Musikalität mit Chor, Begleitung des Schulchores, Stimmbildung, Musiktheorie (Labudde, Troyke), der Zusammenarbeit mit dem Opernhaus Nürnberg und Würzburg gefördert, ebenso ihren Klavier- und Kompositionsstudien, zudem Tonsatz bei Prof. Gardonyi, Formenlehre bei Prof. Stahmer. Regelmäßige internationale Konzerttätigkeit seit 2010.


Verzeichnis bisheriger Untersuchungen

  • Untersuchungen der Wirkung von Klaviermusik von J.S. Bach auf Kinder und Jugendliche in der Jazzhausschule Köln, Musikschule Klangwerk Koblenz, Scottsdale Performing Art Studio Arizona, USA, Musikschule Schweinfurt, Konservatorium Magdeburg
  • Umfragen zum Thema J.S. Bach und Jugendliche: Zempleni Festival Sarospatak Ungarn, University of the Philippines Manila, Deutscher Tonkünstlerverband Würzburg
  • Studien innerhalb von Lehraufträgen: Leitung wissenschaftlicher, musikalischer und pädagogischer Projekte an der Universität Würzburg in der Klavierklasse: Zyklen von Hugo Distler, Helmut Lachenmann, Johann Sebastian Bach, Joseph Haydn, Frederic Chopin

Wissenschaftliche Veröffentlichungen von Texten zu Musik

  • Diplomarbeit über Szymanowskis Masken, Hochschule für Musik und Tanz Köln
  • Masterarbeit über Schuberts Wandererfantasie, Arizona State University Phoenix, USA
  • Magisterarbeit: Bachs Goldberg-Variationen (Rheinberg, Reger), Universität Würzburg (veröffentlicht)
  • Das Demutsprinzip in Bachs Musik und die Wirkung der Kunst der Fuge im Erstkontakt mit Jugendlichen, Kopaed-Verlag München (Softcover 2019)
  • Bachelor-Arbeit Bach zwischen Lübeck und Paris, HfMDK Frankfurt, veröffentlicht 2019, Classicophon

Bach a-Moll BWV 543
Schlüter Längtan (Sehnsucht)
Bach g-Moll BWV 542
Schlüter Pandemic Dance Corona

Orgelpianistin

Maria 2.0

Der Berg krault den Wasserfall. Spitz wie der Stachel des Cellos die Klangspaltung.

aus PianoLyrik opus 2