Klein bin ich, drum ist dein Rat
für mich doch mein Verlangen.
Und wenn ich suchte, warst du da,
dass ich mich konnte hangen
an dich und warst die Wache. (AHS)
Eigentlich ist das Schreiben ähnlich wie Musikmachen: Form, Skelett. Übergänge.
Nicht zu früh schreiben. Flow. Nicht von außen fühlen, sondern innen fühlen, innen kennen. Die Personen kennen, ihre Schwächen. Story. Plot. Figur. Drin sein.
Alles ist Schwingung.
Schreiben. Dirigieren. Leben. Alles Schwingung. Danke an alle, die mich und meine Kunst so unterstützen. Dabei sind Künstler ja schwierige Persönlichkeiten. Ich sicher auch. Zum Beispiel lasse ich mich ungern ärgern, aus der Reserve locken, schon gar nicht zwingen. Selbst mit Necken habe ich meine Probleme. Alles ist so sensibel. Ich erinnere mich dabei immer an das Gesicht der Giraffendame im Zoo. Ihr unglaublich sensibler Blick von oben. Als würde mein Gesicht ihres berühren, ihres streifen.
Alles ist Schwingung. Beim Dirigieren sind drei Elemente wichtig; Schwingung, Spannung und Impuls. Sie beschäftigen sich alle drei mit dem Klangort und der Physis der Klangstruktur, besonders der Impuls. Die Musiker sollen sich durch die Dirigentin gespiegelt fühlen, besonders im Einsatz-Widerstand (Transient = der physikalische Geräuschanteil im Schwingungsvorgang): das Chaosmoment im Schwingungsmoment.
Ein solcher Einsatz-Widerstand oder Chaosmoment wohnt jedem Anfang inne, nicht nur in den Instrumenteneinsätzen oder in der Physik oder der Elektronik. Ich erinnere mich deutlich an den Einsatzwiderstand im Anfang meines Orgellernens. Den Rocky Start. Das Chaosmoment.
Heute schöner Besuch und außerdem neue hellgelbe Wände.
Heiliger Geist BWV 652 ist das längste 2-Claviere-Stücke von Bach mit ca. 10 Minuten Länge. Es ist ein Choraltanz, eine Sarabande (1 und vor allem 2 sind betont), ein lyrisches, komplexes Stück mit französischem Hauch (Verzierungen Tremblement), völlig anders als BWV 651, ganz anders registriert. Ein Vor-Imitationswerk, eine Fughetta. Es erinnert mich vom Stil an Scheidemanns Heiliger Geist, abgesehen davon, dass es dieselbe Choralmelodie ist. Die expressiven Vorhaltstriller sind das Markenzeichen. Und, dass stets kleine Fugen einstimmig ‘aus dem Boden schießen’. Die Solostimme ist hell und brillant zu registrieren, G8, P4, Nasard und Terz (eventuell noch Waldflöte 2 dazu, dann hätte man allerdings ein Cornet décomposé, was zu laut sein kann, denn ein Cornet ist kein zartes Register, obwohl flötig, sondern fünffach und laut). Oder ein G8, P4, Sesquialtera (dazu könnte man auch ein P2 nehmen; eine Sesquialtera ist prinzipalisch aliquotisch, hier geht keine flötige 2, die macht unsauber; kurz: zu Prinzipalen keine flötige 2). Wichtig sind auch hier das Halleluja und die Coda. Die Begleitung linke Hand 8,4 und Pedal 16,8.
Ein schwedisches Lied für euch:
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Ich freue mich, dass 2020 über 10 Werke von mir veröffentlicht wurden – für Klavier, Orgel, Orchester, Gesang… in unterschiedlichster Besetzung. Ich freue mich über die Bestellungen bei mir.
Im Mai nächsten Jahres, am 19.5. bin ich in eine Talkshow in München eingeladen worden zum Thema Kirchliches Umfeld und Schöpfung.
Heute haben mich Noten erreicht von Thorsten Maus, sehr interessant.
Dann hat mir jemand anonym ein Buch gesendet, das ich gar nicht bestellt habe. “Männer sind anders, Frauen auch”. Ich glaube, das weiß niemand besser als ich, aber wenn es jemandem wichtig ist, lese ich es gerne. Natürlich ist es wichtig, dass die Männer immer als erste erwähnt werden. Oder sollen es vor allem Frauen lesen?
Dezember-Konzerte sind teilweise verschoben worden.
Sehr interessant finde ich die Beethoven-Orgel-Platte von Krumbach.
BWV 651:
Aus meinem Booklet für die neue CD 2021 (psst, noch Geheimnis):
Auch wenn manche meine Liebe zu Bach nicht mehr ganz hören mögen – was ich so überwältigend finde an den Choralwerken BWV 651 und 652 ist: Da ist ein Werk, nehmen wir zunächst Heiliger Geist BWV 651 in organo pleno, das erst mal für einige streng klingen mag. Und doch liegt darunter ein tiefes, wunderschönes Fundament voll wahrem Text:
Es ist ja nach unserer heutigen Befindlichkeit (wohl seit den 30iger Jahren) keine ‘richtige’ Choralfantasie, da der Choral im Pedal nur einmal durch erklingt, ohne Wiederholungen. Dennoch ist es für Bach eine Fantasia super. Oder wie man heute im Englischen sagen würde: Ein Choral-Prelude. Ein Choral-Präludium. Festlich, F-Dur. Brillant, sprühend, stabil. In diesem Choralpräludium kann man viel erkennen, wie Bach komponiert, wie er mit Text umgeht. Und daraus viel ableiten für seine textfreie (‘absolute’) Musik. Beispielsweise wie er Himmel, Hölle, Gnade, Geist musikalisch abbildet. Text war ihm sehr wichtig. Absolut wichtig. Das große Werk BWV 651 ist ein Gebet, ein Klage-Gebet, ein dramatisches Gebet, das sich immer weiter zuspitzt bis in den Halleluja-Teil. Hochemotional. Dick. Widersprüchlich im Weichen, zugleich kräftig kernig Rhythmischem, im Dramatischen, zugleich Stabilen – wenn ich etwas liebe, dann die Vereinigung von Widersprüchlichem.
Bach hat dieses Werk in Leipzig stark verändert, die Länge verdoppelt von der Weimarer Fassung – er hat kein Werk der Choralstücke so drastisch verändert wie dieses. Heiliger Geist ist ein komplexer, seltener, langsamer Choral, schwer zu singen, wunderbar.
Ein Stück weit erkenne ich im Werk auch, dass Bach ein Rebell war. Er macht die Dinge anders, als man es erwartet. Er ist frech. Das gefällt mir. Der Choral liegt beinahe schüchtern unentdeckt unten. Ich finde, diese Tatsache symbolisiert Menschen. Viele Menschen sehen nach außen nicht besonders aus, aber innen und untendrunter ist ein tiefes Fundament der Würde und Wahrheit verborgen. Bach symbolisiert dies mit seiner Musik. Es geht ihm nicht darum, eine Show der Schönheit zu präsentieren. Sondern er präsentiert Schönheit in einer Weise, wie Gott Schönheit oft präsentiert: Verborgen, tief, unten, zart, demütig. Eine überwältigende Schönheit ohne kapriziös Spektakuläres. Wie sich der Choral im Pedal entfaltet, so etwas gibt es nicht am Klavier. Deswegen liebe ich die Orgel. Nicht, dass ich das Klavier nicht liebe. Aber die Dreifaltigkeit ist von Bach schon in den Chorälen wie ein Wimmelbuch angelegt, das bis ins Fünfstimmige geht.
Der treibende Bass ist mal im Pedal, mal in der linken Hand. Sagt nicht der Basso Continuo schon alles aus? Er ist dienend, verborgen, im Hintergrund, und doch das, was alles zusammenhält. Das verkörpert Bach als Wert in seinem Gesamtwerk. Als Münze. Als Pfand. Als Eckstein.
Während der Choral revolutionär zum Text beispielsweise ganz nach unten verläuft, wenn es um Gnade, Amen, Halleluja, Lob geht, springen die anderen Stimmen gleichzeitig wie Gemsböcke in die höchsten Höhen. Und in einem langen Bandwurm, in schneidenden Spannungen (übermäßige Akkorde, siehe Takt 11) und in einem einzigen Melisma mit viel Atem zieht sich die Wahrheit im Choral durch alle Modulationen, von Gemsböcken, Stimmkreuzungen und Seufzern (vierfache Sequenz) begleitet, durch das Werk.
In dein Gesicht! Erfolg ist die beste Rache! (Senna Gammour)
Eine gläubige Frau, diese Senna. Toll.
Sehr empfehlen kann ich den Film Sami Blood, schwedischer Film, sehr gute Schauspielerin.
Dirigieren ist komplex. Auf der einen Seite ist da mein Kopf, den sich mein Wesen momentan als Output ausgesucht hat, Rhythmus und Puls nach außen zu fühlen. Aber sowohl Kopf als auch Knie, Ellenbogen und Füße sollen ruhig sein – und diese Energie statt dessen nach vorne vor sich in die Hände leiten… da man sonst eine Doppel-Message bringt… Die Ebene von Atmosphäre und Gefühl übernimmt die linke Hand. Und natürlich die Gestik im Allgemeinen: Ist der Ton scharf, angestochen, weich, voll oder warm? Die Verbindung von Ebenen, also Puls, sogar unterteiltem Puls in der rechten Hand und der Melodielinie und den antizipierten Auftakten in der linken Hand… diese Verbindung voll Musikalität, noch dazu mit ruhigem Kopf, der das Werk bis ins kleinste Detail kennen muss – als Verantwortliche vor einer großen Gruppe mit all ihren Schwingungen und eigenen Willen dargeboten werden – die Sechzehntel richtig anstoßen, ein gleichmäßig-allgemeines Decrescendo anregen – mehrdimensionaler Ohrwurm… Wieviel ist Technik, wieviel Instinkt? Ich dirigiere Egmont – von Beethoven. Und da muss man didaktisch an das Gehirn rangehen.
Heute war ich beim Arzt, alles mal durchgecheckt, alles in Ordnung, “jungfräuliche Organe”. Was für ein Wunder der Körper ist. Mitten durch ihn hindurch bebt die Hauptschlagader.
Und ich wurde gleich aus Versehen doppelt gegen Grippe geimpft.
Impfen ist bei mir gar kein Problem. Angst habe ich nur vor Blutabnehmen. Sehr. Denn das Handgelenk und der Unterarm sind so zerbrechlich und ohnehin sehr gefordert. Dass man da hineinsticht, ist für mich eigentlich kaum ertragbar, rein psychisch gesehen. Ich lasse da nur sehr sensible, liebe, superprofessionelle Fachleute ran, die nicht von meiner Angst angesteckt werden.
Ich erzähle der Welt meine Version der Geschichte. (AHS)
Diesen Tag widme ich der wundervollen Robyn Davidson. Influencer. Mutfrau.
Ohrwurm und Zimbelstern:
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Anbei neu erste Weihnachtsmusik in diesem Jahr: Valentin Rathgeber, Huß Schnitger-Orgel in Stade, Altes Land. Pastorellen. Christmas. Ohrwurm und Zimbelstern.
Orgelspielen ist nicht Langsamspielen. Als Rennwagen muss ich jedoch das Tempo der Zärtlichkeit der Orgel gegenüber anpassen, denn das richtige Tempo ist Exzellenz. (AHS)
Ich freue mich, dass mich Joachim Schneider bat, in seinem Projekt mit zu komponieren.
Früher war es nun so, dass es ein Wagnis war, neue Werke dem Publikum vorzustellen. Denkt man heute, dass es anders wäre – ist es nicht, denn die vorgefassten Meinungen sind heute nicht anders als früher, es gibt Intrigen gegen alles, was neu und anders ist, vor allem, wenn es nicht maskuline Philosophie ist, und althergebrachte Schulen, wie etwas zu sein hat.
Ich erinnere mich gern an das Hundertwasserhaus in Magdeburg.
Sehr empfehlen kann ich den wundervollen indisch-australischen Film LION. Besonders schön ist es, Filme im Originalton zu sehen. Wahre Geschichte.
Und ein kleiner Haar-Tipp: Die Haare am Ende immer kalt waschen bzw. ausspülen nach der Spülung: Kaltes Wasser verschließt das Haar wieder, das warmes Wasser und Shampoo sehr geöffnet haben.
Auch in der Offline-Welt sein, sich vernetzen. Präsent sein. Geschehen werden. Gesehen werden. Marke sein. Leben. (AHS)
Wenn ich von jemandem inspiriert bin in dem, was ich tue, dann von meinem Vater.
Auf facebook habe ich Videos von mir im Dom zu Fulda gepostet. In der Nacht vor dem Konzert habe ich einen Schuh verloren. Bzw. nur einen Schuh gefunden. Aschenputtel an der Orgel.
Seitdem ich über Robert Schumanns Leben lese, werde ich wohl entscheiden, ihn nicht mehr zu spielen. Es ist für mich inakzeptabel, wie er Frauen behandelt hat. Ich möchte nur noch Komponisten spielen, hinter deren Leben ich (zumindest einigermaßen) stehen kann, auch moralisch. Das Leben ist zu kurz, die Musik von unmoralischen Menschen zu spielen.
Den Film IDA kann ich sehr empfehlen. Es geht um eine jüdische Familie. Sehr bewegend. Tolle Frauen. Und schöne Filmmusik. Wahre Geschichte.
Auch den Film TRACKS kann ich sehr empfehlen: Kameldame in Australien. Australien und Kamele sind so wunderschön. Tasmanien. Wahre Geschichte.
Marketing und Selbstdarstellung – komplexe Themen. Da sein. Präsent sein. Sich zurücknehmen. Wie soll das alles zusammengehen? Ja, das geht.
Natürlich kann man überlegen: Was ist ein “normales Frauenleben”? Wenn wir über das reden, was nun jeder denkt – es ist schon etwas Nettes, ohne Ehrgeiz, ohne Konkurrenz… Aber dann denke ich an Clara Schumann…
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Heute wäre normalerweise wunderschönes Konzert in Hannover gewesen… Leute standen vor der Tür. Es gibt einen Ersatztermin.
Der Herbst. Knospen, Gnade, eine Gute-Nacht-Aufgabe.
Ich liebe den Film Das Schweigen der Lämmer. Was für eine Frau! Tolle Filmmusik. Ach, die alten Filme sind in vielem so viel besser als die neuen.
Ich möchte gern mit 100 Jahren noch Konzerte spielen.
Nach der schönen, großen, romantischen, pneumatischen Sauer-Orgel in Mönchengladbach ist die kleine, bezaubernde Ladegast-Orgel in Hohenmölsen eine völlig andere Welt. Diese weiße Ladegast-Orgel (meine sechste) mit ihren zwei Manualen und ihrem typisch wunderbarem Spieltisch (ähnlich Schwerin, Leipzig, Rudolstadt, Köthen, Merseburg) und ihrem rohen, wunderbaren Pedal ähnlich wie Alkmaar ist wie Vollkornbrot, wie dunkle Erde.
Als ich dort Bachs Passacaglia gespielt habe, merkte ich, dass die Orgel frisch und gesund ist. Die Sauer-Orgel von 1902 bog sich mir ganz anders entgegen.
Es gibt angeblich nicht viele Frauen, die jagen. Manche Männer meinen, Frauen hätten nicht die Veranlagung oder die Erlaubnis dazu. Oder sie lassen sie einfach nicht mitspielen. Viele Männer meinen, nur Männer dürften jagen. Ich persönlich aber mag es zu jagen. Warum sollten Frauen immer die Gejagten oder Beute sein? Ich bin Jägerin.
Anbei der Mozart in Stade: Es hat sehr viel Spaß gemacht. Ich liebe diese Orgel! Vielen Dank an Martin und Michael!
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Schade, dass ich heute in Hannover nicht konzertieren kann wegen der Pandemie. Nicht jedes Konzert kann als musikalische Andacht umgetauft werden.
Ich freue mich, dass die Anthologie des Ulrich Grasnick-Lyrikpreises heute angekommen ist, mit Belegexemplare für mich.
Das Symposium, wie man Musik älteren Leuten anbietet, Pflicht im Rahmen der Promotion, ins Innsbruck via Webex war und ist interessant. Weiter hatte ich sehr wichtige Zoom-Meetings.
Eingekehrt bist du bei mir, du Zuversichtler, du Fernegott. Doch nah bist du und täglich hier, für immer und nimmer nie fort. (AHS)
Heiliger Geist von Bach, ich liebe die Absprache, die Stimmkreuzungen. Ich bewundere Pieters ruhige, konzentrierte Art. Er hat mit den besten Weg gefunden, mit dieser Welt und mit Musik umzugehen. Ich suche noch.
Mag sein, dass mein Blog vielen zu direkt ist. Aber ich bin offen, ehrlich und mutig und berichte mit meinem Namen und nie hintenrum. Ich halte es für wichtig, der Welt meine Version der Geschichte zu erzählen. Nicht, weil ich keine Fehler habe. Ich mache jeden Tag Fehler. Doch viel zu oft wird diese Welt aus Männersicht festgehalten. Ich hoffe, dass mein Blog eines Tages eine Hilfe ist, zu verstehen. Und um Fakten festzuhalten. Hierfür habe ich eine gute Beobachtungsgabe, schriftstellerisches Talent, Mut und Energie geschenkt bekommen. Warum nicht nutzen für diesen guten Zweck? Ich glaube, die meisten Künstler sind ein Stück weit selbstverliebt, um sich selbst bei der Stange zu halten und sich selbst zu ermutigen. Es ist eine Art Selbstschutz, die Berufung zu schützen, wie einen Spatz in der Hand oder in einer Futterkrippe. Schämen sollten sich Kunstbanausen, die keine Liebe zur Musik haben.
Hier wurde mir gerade einer der Berichte über folgende Altherren zugemailt: Mobbing im Orgelforum. Was mich stutzig macht: Es tummeln sich auch Menschen wie Küchler-Blessing schon lange in diesem Forum (Forum siehe obiger Link), in dem, wie einige hoffen, unerkannt über andere hergezogen werden kann. „Kirchenmusiker“ sind hier dabei, die anonyme Kommentare schreiben, anstatt direkt und mutig wie ich zu sagen, was sie meinen und was ihnen nicht passt. Kein Aushängeschild für die Kirche, der Kirche unwürdig, so ein Forum und so ein Verhalten. Eine Männertruppe, einige bekennend homosexuell oder bisexuell, viele Hilfsorganisten, die mehr Zeit für mich verwenden als meine Fans. Haß-Fans. Ich habe nichts gegen homosexuelle Menschen. Das Forum ist ein Ann-Helena-Läster- Forum geworden. Viele darin kommen mir psychisch labil oder krank vor. Vielleicht fühlen sie sich unterdrückt in anderen Lebensbereichen. Damit meine ich nicht, dass es falsch wäre, manchmal labil zu sein, das ist jeder von Zeit zu Zeit. Sondern ich meine einen ungefestigten Charakter, Menschen, die in ihrem Vorgehen primitiv sind.
Es sind Leute dabei, die bei einer Bank arbeiten oder in einem Seniorenheim oder Krankenhaus oder Anwaltsbüro oder sonst wo und die sich überhaupt nicht vorstellen können, wie es ist, von der Kunst zu leben. Die so weit entfernt davon sind, von der Musik zu leben wie der Mond von der Sonne. Denn von Musik zu leben ist nicht leicht. Anstatt sich über jeden zu freuen, der von der Kunst lebt und das zu unterstützen, jeden Künstler im eigenen Land, denn welche Frau lebt schon von der Kunst, schäumen sie vor Gift und Galle, um am nächsten Tag wieder bequem und sicher hinter ihrem Bankschalter oder im gutbürgerlichen Anwaltssessel 9-5 zu sitzen. Oder in ihrem Kirchenbüro.
Heute war ich beim Friseur. Wien wurde leider auf den 23.4.21 verlegt. Noch immer ersticke ich unter der Maske. Wie schaffen das die anderen? Ich glaube, extrovertierte Vielatmer wie ich schaffen das kaum mit der Maske und leiden. Atem ist so wichtig.