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Zu viele Nächte… Nachtanfang. (AHS)

Heute im Taubertal: Wunderschön ist die denkmalgeschützte, pneumatische, zweimanualige Link-Orgel 1895 in der St. Margareta-Kirche in Laudenbach bei Weikersheim im hübschen Taubertal. Ich liebe bereits die Link-Orgel in Giengen an der Brenz, 120 km von hier. Und auch diese Link-Orgel im württembergischen Frankenland konnte vollständig gerettet werden. Leider nicht die wunderschöne Seuffert-Orgel 1723 in der schönen Bergkirche ebenfalls in Laudenbach bei Weikersheim. Ich liebe es, wenn historische Orgeln gerettet werden! So muss es sein!

Wir sind ein Orgelland! Es ist unsere Verantwortung. Unsere Pflicht.

Die Link-Orgel sieht aus wie eine helle, goldgeschmückte Kerze auf der Empore, hinter ihr wunderschöne Fenster. (Von hier stammt mein Adventskranz-Video auf facebook (die 5. Kerze) :))

Die Pfarrkirche St. Margareta in Laudenbach mit den beindruckenden, länglichen Fenstern von Huber, mit dem kunstvollen Gold-Tabernakel vorn, zwei großen Bäumen und vor allem wunderschön geschnitzten Holzreliefs von Frauen und Märtyrerinnen – leider von den Weihnachtstannen momentan fast verdeckt. Auch die Krippe ist groß und liebevoll gestaltet, mit Ochs und Esel.

Die Straße von Laudenbach an der Tauber nach Würzburg ist eine romantische. Der Weinort ist voll kleiner süßer Läden, die Tauber fließt, und Figuren, die grüßend ein Weinglas in die Luft recken, auf einem Weinfass sitzend, begrüßen am Ortseingang und am Ortsausgang. Es gibt hier in kleinen Lädchen nonstop frische Milch, Eier, Wurst, Frankenwein, Nudeln, Käse… Es ist ein malerischer Ort, in dem sich die Menschen gegenseitig vertrauen. Mit gepflegten, beschützten und offenen Bergkirchen und Pfarrkirchen. Menschen sollen gesund essen, spazierengehen, beten, erhalten, vertrauen. Mehr muss erst mal nicht sein.

Sehr schön ist mein süßes Ranftl-Spinett, frisch gestimmt, mit Drehstuhl, bei mir, nah am Clavichord, am Vorhang. Auch mein zweimanualiges Cembalo ist nun frisch gestimmt. Ich hab drei verschiedene Stimmschlüssel. Ich habe erst mal gleichschwebend. Ich habe etzerdla… 14 Instrumente.

Grad lese ich von Ken Kollet Die Ratten von Nizza. Immer spannende Unterhaltung. Den Film Station Agent finde ich ganz nett.

Bezüglich Transkriptionen: Ich denke so, dass, auch wenn ich nicht Fan bin von Orgel-Transkriptionen, da sie meiner Meinung nach immer eine Verschlechterung sind – wenn man aber eine tolle Orgel hat und virtuos spielt, gewisse Sachen schon aus Spaß und Unterhaltung ganz cool sind, so wie Ken Follet Unterhaltungsromane anbietet. So auch Trotter. Ich habe mir zu Weihnachten eine CD von dem Engländer Thomas Trotter gewünscht, Grand Organ Prom, lauter Transkriptionen. Und mir gefällt die CD! Vielleicht, weil ich Trotter mag. Er macht es so gut, dass man Tschaikowksy fast tatsächlich als Orchester wahrnimmt. Er spielt vor allem virtuos. Und ich mag alle Virtuosen. Die Transkriptionen von seinem verstorbenen Landsmann William Thomas Best, ebenfalls ein Virtuose, sind ja nun frisch, witzig und brillant. Dieser Best ist natürlich bei weitem nicht so revolutionär wie Liszt, der ganz neue Gattungen komponiert hat. Liszt ist so viel mehr als nur ein Virtuose. Er ist Schöpfer, Komponist. Dennoch. Da hat man schon Lust, sich begeistern zu lassen von dieser CD. Außerdem klingt die Orgel in der Royal Albert Hall wie eine WUCHT. So etwas kann man nicht nicht mögen, außer man ist mit Taubheit und Blindheit geschlagen. Und doch: Kein Wunder, dass, wenn man auf romantische Transkriptionen dieser Art steht oder auf “nette Zirkusmusik an der Orgel”, dann meine Orgelwerke, die nach einem neuen Stil suchen, natürlich ein Schock sind. Ich bin eher wie Liszt und Schubert auf der Suche nach neuen Gattungen. Nach neuen Klängen.

Meine neuen Bose-Kopfhörer gefallen mir. SOUND. Trotz aller Geschenke des “Christkindes” – was ist das wichtigste Geschenk des Christkindes an Weihnachten und immer? Erlösung. Und Jesus ist nun bei weitem kein Kind mehr. Sondern Gott und Retter.

Happy Birthday, Magda. ❤️

Let no hand nor ill will keep you. (Jewel)

Übersetzung: Lass weder Hand noch Häme dich zurückhalten.

Jewel: Tolle Frau aus Alaska!

Bald kommen die Scarlatti – und Bach- und Muffat-Videos.

Heute übte ich an der schönen, zweimanualigen Lobback-Orgel (mit Schweller und schönen Zungen) der katholischen Kirche  Zum  kostbaren Blut in Weikersheim. Weikersheim im Taubertal, im baden-württembergischen Frankenland, an der romantischen Straße. Sehr schöne Gegend. Die Stadt ist in den Roundabouts von (rostigen) Noten und Orgelpfeifen geschmückt – wegen der Tauberphilharmonie und den Orgelbaufirmen wie Laukhuff und Heissler Orgelbau Markelsheim. Die Tauber fließt freundlich durch die schöne, hügelige Gegend. Lobback kommt aus Hamburg. Seine Orgel in Weikersheim von 1977 stand ursprünglich in Hamm-Heessen (dort habe ich auch schon konzertiert). Kreienbrink Orgelbau hat diese Lobback-Orgel in Weikersheim eingebaut und das Brustwerk als Rückpositiv umgeformt. Es gibt daher auch einen neuen Spieltisch. Die Kirche ist hübsch geschmückt, besitzt eine wundervolle Akustik. Ich spielte dort heute Mendelssohn.

Hätte ich Klavier und Flöte studiert, wäre ich, glaub ich, nicht von Neidern belästigt worden. Denn es wären zwei völlig unterschiedene Welten. Aber Klavier und Orgel sind wie verfeindete Brüderländer, wie Israel und Palästina, Franken und Preußen oder wie die Schweiz und Deutschland oder wie die Ostfriesen und… Das Verfeindete geht nicht von den Pianisten aus. In der Klavierwelt bin ich noch nie belästigt worden, es ist eine sehr niveauvolle Welt. Es gibt dort keine “Hobbypianisten”, die sich anmaßen würden, Profis zu kritisieren. Und die Profis lassen sich gegenseitig völlig in Ruhe. Anders in der Orgelwelt. Ich habe noch nie so etwas Niveauloses, Anmaßendes an Neid erlebt wie in der (Hobby-) Kirchenmusikszene. Kirche? Es sollte SodomundGomorramusikszene heißen, nicht Kirchenmusikszene.

Die Organisten sind den Pianisten egal. Pianisten leben für sich. Anders die Organisten: Viele (Hobby-) Organisten und Kirchenmusiker mischen sich in alles ein, wissen alles besser und sind extrem neugierig. Sie kommen mir vor wie die, die Fußball gucken und die Profis auf dem Bildschirm lautstark kritisieren, obwohl sie selbst keine Kniebeuge können. Anstatt selber Sport zu machen, wenigstens zu joggen. Dann würden sie sehen, wie schwer es ist, Profi zu sein.

Die Organisten haben großen Respekt vor Pianisten – solange die Pianistinnen nicht noch Orgel spielen, sondern beim Klavier bleiben. Und wer spielt schon beides? So gut wie niemand. Denn es ist ein Wunder, wenn jefraud beides kann. Ein absolutes Wunder. Denn im Grunde ist es wirklich nicht kompatibel. Und doch eine Einheit. Es geht mir nicht darum, die Klavierwelt gegen die Orgelwelt auszuspielen, jedoch deutlich zu machen, dass es leider die Organisten sind, deren Welt voll Neid zu sein scheint. In der säkularen Welt ist der Neid bei weitem nicht so groß wie in der religiösen Szene, habe ich festgestellt. Religion ohne lebendigen Glauben ist gefährlich und traurig.

Es gibt in den deutschen Kirchenmusikgruppen viele Laien, die mit Nicknames und Fakeaccounts kritisieren. Und die auch nur kritisieren, und das noch hintenrum, obwohl sie selbst nichts können. Es stimmt, dass ich, wie die meisten Künstler, Kritik nicht sonderlich mag, schon gar nicht von Laien. Aber wenn mich Freunde oder Kollegen privat kritisieren, weil sie mir wohlgesonnen sind und ich sie auch um Rat gebeten habe, ist das etwas anderes und ok. Aber es sollten Profis sein, um deren Meinung ich bitte, keine Laien, die mich ungefragt kritisieren, obwohl sie es nicht besser machen, teilweise gar nicht spielen können. Profis wissen, wie schwer es ist. Laien wissen es nicht. Profis wissen, wie schwer Aufnahmen sind. Aber Laien wissen es nicht. Profis wissen, dass ich meine Fehler und Schwächen selbst kenne und daran arbeite. Laien denken, sie müssten es mir erst sagen. Dabei bin ich selbst streng mit mir. Und Profis sagen: Respekt, wie du Pedal spielst nach so kurzer Zeit. Laien sagen: Also, wie kann man denn Messiaen Himmelfahrt an Weihnachten hochladen? Oder meinen, mir Tipps geben zu müssen, Leute wie Matthias Meier.

Als ob Messiaens Nativité nur an Weihnachten gespielt werden würde und nicht in allen Examen rund ums Jahr rauf und runter. Aber wenn man halt keine andere Kritik findet, muss man fündig werden.

Ich möchte nicht nur Verehrer haben, obwohl ich es liebe, wenn Menschen meine Musik lieben und ich ihnen mit meiner Musik Schönes tun kann. Welcher Künstler nicht? Aber Freunde sind für mich Menschen, die mich öffentlich loben und privat kritisieren, wenn sie schon meinen, kritisch sein zu müssen, und schon gar nicht anonym. Das ist billig. Da heissen sie dann Wolfgang B, Black Hack oder Jonathan R oder Organist888 oder DeppdesJahrhunderts, und schreiben: “Ich spiele zwar schon seit zehn Jahren keine Orgel mehr, aber…” Oder: “Ich bin zwar Laie, aber meine Meinung ist, dass…” oder “Nach meinem Geschmack muss es X sein…” oder “Nach meinem Geschmack muss es Y sein…”Puh!

Ich glaube, deswegen haben viele Orgel-Professoren kaum oder keine Videos auf YouTube oder schalten die Kommentar-Funktion aus. Weil sie die gehässige Szene kennen. Alle Hobbypianisten sind so klug, zu wissen, wie schwer Klavierspielen ist. Aber bei der Orgel spielt jeder Hansdampf irgendwie und hat deswegen eben keine Ahnung, wie schwer es ist. Ich habe im Orgelstudium viele Organisten Klavier spielen hören: Etwas Unkünstlerisches habe ich noch nicht gehört, starr und ohne Gehör. Bei Jugend musiziert, was ich als Kleine meine Kindheit lang gespielt habe, hätten die meisten keinen einzigen Platz belegt, egal, in welcher Altersgruppe. Und das im Studium! Nach dem Klavierspiel gehen sie dann an die Orgel, und es klingt nur deswegen besser, weil sie nun Register und Füße haben, und im Glücksfall noch Hall dazu kommt. Daher mein Verdacht, dass viele Organisten unkünstlerisch sind. Es wurde von einigen Organisten nach Gründen gesucht, wie man mich hindern, aufhalten, einschüchtern könnte. Weil sie befürchteten, dass ich meine künstlerische Tätigkeit einfach auf die Orgel übertrage und fortführe. Und bin schon mehr unterwegs als alle in Deutschland. Und mit den meisten Fans. Und kenne mehr Orgeln als die meisten, und mein Repertoire wächst. Umgekehrt wäre es nie möglich, dass ein Organist noch Pianist wird.

Rising above.

Anbei die Engel aus Nativite – noch aus der Frankfurter Zeit, meiner ersten Station Orgel: 🙂

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Ich liebe unfertige Kunst. In ihr steckt noch alles Potential, Phantasie, losgelöst von Perfektionismus, Härte, Ehrgeiz, Überkandideltem. Sogar von zu viel Erwachsensein. (AHS)

Es war ein leckeres Weihnachten: Rouladen; Raclette mit Käse und Banane; Gans und Blaukraut. Gans mag ich sehr, mehr als Ente. Was ich nicht mag, ist Leber und Lamm. Liturgie daheim mit der Bibel. Abendspaziergang auf den Feldern bei Heilbronn mit Mond mit Halo-Regenbogen-Ring, Sternbilder, und in den Wolkenbildern sehe ich immer lebendige Figuren. Als Kind sah ich in jedem Vorhang lebendige Figuren, und Portraits wurden unheimlich lebendig. Ich habe mich oft gegruselt.

Ich freue mich auf Silvester, und 2021 fällt mein Valentinstagsgeburtstag wieder auf einen Sonntag.

Leider fand auch das Konzert in Bad Wimpfen coronabedingt doch nicht statt. Ich bin froh, dass die Matinee in Fulda noch stattfinden konnte. Ich bin gespannt, wie es im Januar weitergeht. Wir Künstler werden in Bayern sehr unterstützt, trotzdem ist meine Sehnsucht nach Reisen und Konzerten groß.

Der tägliche Blog ist nun fast ein Jahr alt. 2011 und 2012 habe ich leider noch nicht nachgeholt, ich war in Australien gewesen. Ansonsten schreibe ich fleißig seit 2010.

22. Januar 2010: “Es kostet mich manchmal Kraft, ein Gesamtkunstwerk zu sein. Schreibe ich an meinem Roman, so verändere ich mich, oder besser, so wie ich mich verändere, so verändert sich mein ganzes Schreiben.”

Das ist nun heute 2020 nicht anders. Ich kann meine Kunst von mir selbst nicht trennen. Ob es Selma Lagerlöf genauso ging?

Den isländischen Film Rams kann ich sehr empfehlen. Ein berührender Film über Bruderliebe im hohen Norden. Original, mit schwedischen Untertiteln. Sehr empfehlen kann ich auch den französischen Film Pojken med cykeln in Original, mit schwedischen Untertiteln. Ein bewundernswerter einsamer Junge, der erwachsen wird.

Den ironischen, südafrikanischen Si-Fi-Film District 9 finde ich  –  seltsam, hmm, ich weiß noch nicht, was ich von ihm halten soll.

Messiaen zu Weihnachten: Himmelfahrt an Christmas, denn der Heilige Geist hat auch an Weihnachten eine extrem große Rolle. Oder wie wäre Maria sonst schwanger geworden? Ohne den Heiligen Geist keinen Heiland. Man muss das Evangelium im Gesamtzusammenhang erkennen.

Es war nicht so leicht, Messiaen auf einer hell-neobarocken (französisch angehauchten) Steinmeyer-Orgel einzuregistrieren – besonders den Schluss. Ich mag ja gern die sonoren Orgeln. Aber ich liebe alle, auch wenn sie so unterschiedlich sind wie Feuer und Wasser und dennoch beide wundervoll: Die sehr leichtgängige, pneumatische Sauer-Orgel und die sehr schwergängige Ladegast-Orgel…

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26. Dezember 2020

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Die erste Waffe gegen Frauen ist immer Ignoranz. (AHS)

Die zweite Waffe gegen Frauen ist Mobbing.

Immer noch Weihnachten. Heute früh schneite es ein wenig.

Sehr empfehlen kann ich den Film Le Havre – ein finnisch-französischer Film mit schwedischen Untertiteln. Perfekt. Ich habe für die anderen übersetzt.

Was ich nicht empfehlen kann, ist die deutsche Film-Fassung von Nils Holgersson. Es ist eine so wundervolle Original-Geschichte und hat es nicht nötig, so aufgepeppt zu werden. Selma Lagerlöf war 1909 die erste Frau mit dem Literaturnobelpreis. Ihre schwedischen Romane sind so berührend, dass man weinen muss. Sie ist mein Vorbild. Ich habe auch wieder ein Buch von ihr zu Weihnachten geschenkt bekommen. Carl Larsson, der schwedische Nationalmaler, hat die Bilder gemalt.

Was ist wichtig beim Üben? In ein Stück muss man verliebt sein, sonst wird da nichts draus. 

Meine Bach Toccata d-Moll habe ich in einer Woche gelernt und aufgenommen.

Mein grünes Spinett ist jetzt bei mir. Es fehlt nur noch der kleine Hocker, der kommt.

Morgen oder bald ein neues Messiaen-Video online.

Ich glaube, dass manche Kirchen- und Hobbymusiker etwas gegen Kunst haben, vor allem, wenn die Kunst in Verbindung mit Christsein steht. Denn Kunst /Virtuosität und Christsein ist leider oft das Gegenteil von Kirchenmusik, wie ich erlebt habe.

25. Dezember 2020

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Jefraud. Jemand. (AHS)

Nun habe ich ein Jahr gut durchgehalten mit meinem täglichen Blog. Es hat Spaß gemacht.

Der Weihnachtsbaum leuchtet in der Kirche zu meinem Spiel. Draußen Regen.

Heute habe ich einen sehr schönen Segensspruch bekommen. Dankbar für alle Geschenke.

Abends habe ich noch spät im Keller an einer alten, elektronischen Orgel geübt. Was man nicht alles tut, wenn man noch üben will und muss.

Was ich sehr mag, ist, in diesen Flow zu kommen, wenn eine noch nicht fertige Passage immer sichtbarer wird, wenn sich die Wolken lichten, wenn die Musik anfängt, zu schimmern.

Dass in dieser seltsamen Zeit Gottesdienste ausfallen, ist traurig. Auf der anderen Seite: Viele Kirchen haben ungläubige oder heidnische Kirchenmusiker. Ein Studium der Kirchenmusik bedeutet leider nicht Erkenntnis und Rettung, im Gegenteil. Viele Leute kommen meiner Meinung nach schlimmer raus, als sie reingegangen sind, aufgrund der Affären und Lästereien.

Sehr empfehlen kann ich Ken Follet Code to Zero auf Englisch. Ich lese täglich einen neuen Roman von Ken, da ich seinen Stil analysiere.

Es duftet her von Gottes Kraft,

da er nie hat vergessen,

wie schwach wir sind und ohne Macht

und ohne ihn vermessen. (AHS)

Gesegnete Weihnachten!

Meine Promotionsarbeit ist, da ja gerade wegen Corona keine Konzerte möglich sind, ein ganzes Stück gut voran gekommen. Es ist ein Studie, wie man Interesse für Bachs Musik an Jugendlichen messen bzw. wecken kann, eine Evaluationsstudie, Mixed -Methods, Transferdesign. Unter Mixed-Methods wird die Kombination von qualitativen und quantitativen Methoden verstanden. Es ist eine vielfältige, komplexe Methodenkombination, in der qualitative Daten quantifiziert werden.

Es war alles in allem eine schöne Erfahrung, junge Menschen mit Bachs Musik zu konfrontieren. Ob wirklich eines Tages der Tag kommt, an dem ich es abgebe? Den Verlag habe ich schon.

Ich höre dabei die Bauern-Kantate auf Platte, liebe Nikolaus Harnoncourt. Walcha – ich bin nicht wirklich Fan, sein Spiel ist in meinen Augen recht starr und stoisch. Aber es vielleicht eine Gemüts- und momentane Geschmacksache.

Ich mag sehr Grieg, Elgar und Respighi. Das slowakische Kammerorchester spielt wundervoll. Nach wie vor liebe ich die Texte von Matthias Claudius. Und dann am Ende meiner persönlichen Platten-Pandemie höre ich Jaques Loussier und Clara Haskil. Natürlich nicht zusammen. Und natürlich bin ich auch gern am Flügel.

Empfehlen kann ich die Calm-App, zufällig entdeckt. Ist wirklich süß gemacht. Ich mache hier jeden Tag eine Meditation.

Wichtig ist, nie zu vergessen, dass es unmöglich ist, es allen recht zu machen. Ich interpretiere, wie es mir gefällt, und nicht, um es allen Hobbyorganisten oder “Konkurrenten” auf dieser Welt recht zu machen.

Ich freue mich auf das grüne, hübsche Spinett, das mich noch dieses Jahr erfreuen wird. Neue Noten sind bei mir im Shop.

Und gesegnete Weihnachten! Happy Christmas!

Es gibt keine Kunst ohne Virtuosität. Sie kann sich verschieden äußern, aber da muss sie sein, wenn überhaupt von Kunst gesprochen werden soll. (Theodor Fontane)

Wieviel Kunst gibt es an der Orgel? Ich merke, manche Zuhörer sind recht scharf auf Manualwechsel auch bei Bach. Ich finde das oft eine billige Lösung. Man sollte auch die Passagen so deutlich erkennen können. Und ja, ich liebe virtuose Tempi. Es spielen ja genug langsam. Warum ich auch? Natürlich werde ich Bachs berühmte Toccata in verschiedenen Versionen interpretieren.

Denn ich finde es beinahe Stümperei, wenn man nur eine einzige Version von Interpretation eines Werkes anbieten kann. Jedes Stück hat so viele Gesichter. Was ich an der Ladegast Orgel Schwerin mag, ist, dass es selbst tatsächlich Kraft kostet, eine Taste auch nur gedrückt zu halten.

Ich freue mich, dass ich 2022 im Orgelkalender vom benno-Verlag bin, der viele Jahre bisher nur Männerzitate und Männerorganisten brachte.

Anbei mein Artist Page Hänssler Classic: Haenssler Classic Ann-Helena

Früher war ich nicht begeistert von Theodor Fontane, ich fand seine Worte zu nüchtern und kühl. Aber ich habe meine Meinung geändert. Ich mag nun seine Texte. Mit vielem hat er Recht.

Wenn ich mich in meinem Blog zu Dingen kritisch äußere, dann nicht, weil ich jammern, klagen, kritisieren, an den Pranger stellen, mich beschweren will, sondern um eine Stimme gegen Unrecht zu sein. Denn wenn ich nichts sage, wer wird etwas sagen? Genau. Niemand. So ist es meine Pflicht und Verantwortung. Viele Frauen schweigen, und viele Männer setzen sich nicht für Frauen ein, weil sie Vorteile davon haben, es nicht zu tun.

Was mir auffällt: Fast jede Lyrik und Märchensammlung und Prosa haben irgendwann das Thema, dass Ehefrauen von Ehemännern körperlich misshandelt werden: Es scheint anhand der Literatur ein “normaler” Tatbestand zu sein, sogar in Kinderliteratur und bei Loriot. Laut Kati Winter und Weißer Ring leidet mindestens jeden dritten Tag eine Frau durch ihren Ehemann an häuslicher Gewalt. Das dies “akzeptiert” wird, erschütternderweise auch von Frauen, ist selbst 2020 unsere Welt!

Auch alle großen Nachfolge-Stellen in der Kirchenmusik in Deutschland wurden 2020 erneut nur und ausschließlich durch Männer besetzt. Fast alle Kirchenmusikabteilungen in Deutschland sind nur mit Männerdozenten bestückt. Viele Stellen in der deutschen Kirchenmusik in Kirche und Hochschule wurden bis heute noch nie von Frauen besetzt, und es erscheint geradezu unmöglich, trotz Gesetze gegen Diskriminierung, dass Frauen hier jemals eine Chance haben auf eine Orgel-Professur oder eine Kantoren- oder Orgelstelle: Thomaskirche Leipzig, Nikolaikirche Leipzig, Musikhochschule Stuttgart, Musikhochschule Frankfurt am Main, Kirchenmusikhochschule Heidelberg… Man muss hier gegen Mauern kämpfen? Männer und ihre Lobby machen die Gesetze und Regeln, wen sie wollen und wer “gut genug” ist. Und alle schauen zu. Unter und seit Ludger Lohmann ist das Stuttgarter Team schon zu lange nur aus Männern bestückt, eine lange Reihe Männerjury, oft aus seinen männlichen Schülern bestehend. Ich empfinde, dass die deutsche Orgelwelt, die auch Carpenter kritisiert, ein frauenfeindlicher Männer-Verein ist, der sich gegenseitig die Stellen und Tauschkonzerte zuschustert. Ich erinnere mich, dass ich bei Lohmann in Merseburg Ad nos registrierte. Lohmann erkannte mich lange nicht, weil ich so jung aussah.

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Ich liebe diese typischen Brahms-Triolen. (AHS)

Ich mag sehr Agatha Christie, immer noch, ich verschlinge und sammle sie. Gern möchte ich auch ein Theaterstück schreiben. Aber nun:

The famous One: Die wunderschöne berühmte Bach Toccata und Fuge d-Moll BWV 565: Ich konnte nicht widerstehen. Die Orgel klingt wie dunkle Schokolade, sie ist schuld. Sie hat mich verhext.

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Geld ist keine Männersache. (AHS)

In diesem schönen Hörbuch spreche ich auf Englisch: “The Happiest People on Earth”: Hörbuch Englisch und Deutsch Ann-Helena Schlüter

Die Leute sagen, ich hätte eine schöne Sprechstimme. Ich sollte Hörbücher sprechen.

Heute war ein sehr schöner Tag. Ich habe an der hübschen kleinen Schuke-Orgel in Rothenburg ob der Tauber / Detwang einige Stunden gespielt. Schuke Berlin mit norddeutschem Touch mitten im Frankenland. Der Gottesdienst war ebenfalls sehr schön. Ich genieße jede Orgel und empfinde nach wie vor jede Orgel als Unikat als etwas Schönes, große, kleine, dicke, dünne. Bei jeder Orgel erkenne ich etwas Neues, erfahre ich etwas Neues. Wundervoll ist auch der Riemenschneider-Altar. Überhaupt ist die Kirche ein Schmuckstück, die ganze Umgebung.

Sehr empfehlen kann ich das Badeöl Melissebad von Spitzner. Es duftet herrlich. Auch Kneipp mag ich sehr. Ich mag es, im Advent jeden Tag neue duftende Pflegeprodukte zu verwenden. In einer Duftwolke steigt man ins Bett. Auch wenn dies ein seltsamer, regnerischer, stiller Advent ist. Tetesept mag ich nicht.

Heute habe ich eine wundervolle Platte bekommen: Walcha in Alkmaar. Genau da werde ich auch aufnehmen, so Gott will. Wann?

Ist man eine öffentliche Person, traut sich die öffentliche Person oft nicht, sich zu Dingen zu äußern, denn was man auch sagt, man könnte sich für einen Teil der Fans, Follower und Kunden unbeliebt machen, man kann immer einen Teil verlieren oder vor den Kopf stoßen. Aber wozu ist man öffentlich? Hat nicht erst dann das Gewicht, was man sagt?

Ist man keine öffentliche Person, interessiert sich keiner für das, was man sagt, man kann unbehelligt alles sagen, was man will. Es hat wenig Gewicht.

Das heißt, erst dann, wenn man eine öffentliche Person ist, hören Leute zu, kann man Dinge verändern. Wenn man dann nichts sagt, nur weil man beliebt sein oder bleiben will, und sich aus allem raushält und der Masse zustimmt, dann hat man die Position der Öffentlichkeit verspielt und geopfert aus egoistischen Gründen und wird sinnlos, unfruchtbar und stirbt innen ab. Solche abgestumpften, feigen Öffentlichkeiten begegne ich. Man spürt ihr schlechtes Gewissen. Sie wenden das Gesicht, den Blick ab. Wenn es heißt, “Person xy war bei jedem beliebt”, ist diese oft genau so eine Person ohne Meinung und Rückgrat. Waren die Großen bei jedem beliebt?

Alle haben sich früher wohl gewünscht, dann, wenn sie endlich groß und bekannt sind, aufzustehen, was zu ändern. Aber dass es dann Anfeindung und Stress kostet, und wieviel, das erlebt man eben erst dann, wenn man oben ist, dann, wenn man etwas ändern kann. Und genau dann stecken viele den Kopf in den Sand, weil sie ja nicht angegriffen werden wollen. Ich habe mir fest vorgenommen, die Position meiner Öffentlichkeit niemals zu opfern, um nur aus Beliebtheitsgründen konform mit der Masse zu gehen, sondern mich einzusetzen für das, wohinter ich mit meinem Herzen stehe, auch wenn ich mich bei gewissen Leuten unbeliebt mache. Allen meinen Vorbildern ging es nicht anders.

In vielen Kalendern, ob Orgeln, Philosophie oder anderes, ist die Dominanz der Männer vorherrschend. Frauen wurden in der Forschung über Jahrtausende ignoriert. Leider werden Frauen auch heute ganz gern bewusst ignoriert. Wenn Männer Frauen nicht ignorieren können, greifen sie zu anderen Waffen. Ignoranz aber ist immer die erste Waffe gegen Frauen. Viele Frauen lassen sich noch immer davon verunsichern. Liebe Frauen, lasst euch nicht mehr verunsichern und ignorieren. Erkennt doch die Strategie vieler Männer. Es ist immer die gleiche.

Nun, ignorieren geht bei mir nicht. Daher sind ungut-dominante Männer irritiert von mir und suchen nach neuen Methoden wie Mobbing: “Sie ist gar nicht so gut. Weisst du schon das Neueste? Sie ist…” Frauen müssen immer noch oft männliche Deckung haben, damit andere Männer sich nicht zu frech und aggressiv an sie heranwagen.

Das Leben ist Rotlichtmilieu, besonders in Akademiker- und Kirchen-Kreisen. Männer wagen sich bei weitem nicht so respektlos an andere Männer heran wie an (aus ihrer Sicht) “ungeschützte” Frauen. Das unterstreicht die Feigheit vieler Männer und deren Straßen-Strategie, Frauen auszubremsen. Akademische Zuhälter-Methoden, Frauen berufliche Wege zu versperren. Der Grund für die Aggression ist, dass Männer bei Kritik von Frauen ganz besonders empfindlich sind, viel empfindlicher, als wenn Männer kritisieren. Vor allem bei wahrer Kritik. Aber es gibt auch ganz ganz ganz tolle Männer. Danke!

Natürlich behaupten  einige, wenn ich “ein hässlicher dicker Mann wäre”, hätte ich es gewiss nicht leichter. Aber das bezweifle ich. Ich wäre manchmal lieber ein hässlicher Mann, wenn mir das Affentheater zu viel wird. Man hat es als hässlicher Mann auf jeden Fall leichter. Wie viele hässliche Männer sind an der Spitze irgendwo? Es wimmelt doch in unserem von diesen.

20. Dezember 2020

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Tradition ist eine Laterne. Die Dummen halten sich dran ist, den Klugen leuchtet sie den Weg. (Shaw)

Gesegneter vierter Advent! Danke für die liebe Weihnachtspost und Besuche.

Ich bin noch immer kein Fan von Transkriptionen von Orchesterwerken oder Klavierwerken auf die Orgel. Es ist meist eine Verschlechterung. Es mag zwar eine nette Übung sein oder ein seltsamer Versuch, die Orgel populär zu machen, aber es ist immer eine Verschlechterung, nie eine Verbesserung und nie ebenbürtig. Manche sind nett, aber konzertant wird die Orgel nur durch Originalwerke und ganz neue, virtuos gespielt. Es gibt selten gespielte originale Werke (z.B. von MacMillan, Moral, Franz Schmidt…) und neue Werke. Transkriptionen ersetzen in keiner Weise neue Werke an der Orgel. Aber Chopin?

Am liebsten mag ich, wenn Spieltraktur und Reglerwerk mechanisch sind und der Tremulant regulierbar. Aber ich schätze auch alle anderen Orgeln.

Hoffe, ich werde nun ordentliches Mitglied der GEMA. Zuerst ist man angeschlossenes, also normales Mitglied, dann außerordentliches, das bin ich schon lange, dann ordentliches. Eigentlich sollte ich vom finanziellen Aufkommen schon seit 2017 ordentliches Mitglied sein (es geht bei der GEMA hauptsächlich oder ausschließlich um Geld). Die Führungsriege der GEMA ist fast nur durch Männer besetzt; es ist schlimmer als bei den Oscars in den USA, bei denen so gut wie nie weibliche Regisseure nominiert werden. Ich verstehe, dass Frauen nicht alles können, genauso wenig wie Männer, aber künstlerische Frauen aufzuhalten oder zu bremsen, empfinde ich als großes Unrecht. Es sind prozentual erschreckend wenig Komponistinnen, besonders in der E-Musik (Klassik im Sinne zeitgenössischer, neuer Musik), ordentliche Mitglieder der GEMA. In der GEMA wählen und entscheiden kaum Frauen. Als Dienstleisterinnen in allen Formen von Sekretariat bis Assistenz sind Frauen in der GEMA, aber kaum im Vorstand oder im Gremium oder dort, wo gewählt, gemacht und entschieden wird. In der Zeitung virtuos der GEMA wird zwar seit kurzem zum Schein nach außen viele Frauen mit ihrer künstlerischen Arbeit präsentiert, aber die innere, hintere Struktur ist die gleiche geblieben: Die Statuten und Regularien, wann jemand Mitglied wird (mit was für einem finanziellen Aufkommen im Jahr) oder wann etwas E-Musik ist oder nicht und alle weiteren Regeln haben Männer ausgedacht und entschieden. Bildet dies nicht unsere Welt im Allgemeinen ab? Sind nicht alle Gesetze von Männern gemacht und entschieden, was für Frauen bis heute oft große Nachteile hat? Werden nicht deswegen so geringe Strafen für typische Männerverbrechen wie Vergewaltigung, Raserei, Erwürgen, (häusliche) Gewalt vergeben?

Auch bei der Einstufung von Werken in E-Musik in München ist das komplette Gremium ein purer Männer-Verein. Männer wählen gern Männer. Es geht dabei, wie gesagt, nur um Geld. Einstufungen = Geld. Ich habe den Eindruck, dass Frauen hier mehr kämpfen müssen, entsprechend eingestuft zu werden. Männliche Kollegen müssen meist gar nicht kämpfen.

Ich bin auch hier mittendrin in einer Männerwelt. Meine Werke wurden in E eingestuft. Ich musste aber einen männlichen Begleiter (Komponisten) mit nach München nehmen, um überhaupt verstanden zu werden. Ohne diesen wäre das Ganze sicher eskaliert. Dieser war wundervoll ruhig und gelassen. Ich erinnere mich, dass er geholfen hat, Vorurteile gegen Komponistinnen abzubauen. Es hieß nämlich recht lang, meine Stücken seien erstens zu schön, um E-Musik zu sein, und zweitens zu improvisatorisch. Drittens kam ich anfangs mit der entsprechenden Software nicht zurecht. Und dann diese viele Bögen, die man auszufüllen hat. Ich war anschließend völlig erschöpft. Es ist seltsam, wie unterschiedlich die Kommunikation zwischen Frau und Mann ist. Aber allein gegen 10 Männer, das ist nicht ohne. Mittlerweile ist es besser geworden. Sie erkennen mich mehr an. Aber es erscheint mir viel mehr Kampf, als Männer es je haben. Und das in meiner Zeit: 2020! Die Regeln sind ganz eindeutig antiweiblich in meinen Augen.

Gut, es macht die Sache nicht leichter, dass ich manchmal emotional und nicht immer sehr diplomatisch bin. Ich hätte schon vor zwei Jahren ordentliches Mitglied sein sollen. Mein finanzielles Aufkommen war längst groß genug. Es ist wohl recht auffällig bei der GEMA, wenn eine Frau mit ihren eigenen Stücken aufsteigt und gut verdient, so dass einige meiner Konzerte von der GEMA kontrolliert wurden. Da sitzen dann heimlich und unerkannt (von der GEMA schlecht bezahlte) Laien und addieren Minuten: Menschen, die den Unterschied zwischen meinen Werken und denen von Messiaen oder Brahms nicht erkennen. Warum addieren die Minuten? Bei der GEMA ist Zeit Geld: Je länger das Werk, desto mehr Geld ist ein Werk wert. Eigentlich eine sehr fragwürdige Einstellung.

Der E-Musik-Topf der GEMA unterstützt bis heute hauptsächlich Männer. Der Prozentsatz der Frauen, die daraus gefördert werden, ist gering im Vergleich. Ich wurde und werde aus dem Topf gefördert und prompt kontrolliert. Die GEMA ist ihre eigene Polizei. Ich spüre den Widerwillen des Apparates GEMA, Komponistinnen der E-Musik zu fördern. Ich bin gespannt, wie es in der Zukunft wird. Schön finde ich, wenn Männer auch dazu verstehen und dazu verstehen wollen. Manchen geht dann nach einer Weile ein Licht auf, wie das Rätsel Frauen und Künstlerinnen zu verstehen ist.