Es reicht nicht, Talent zu haben. Talent hat jeder. Aber man muss etwas zu sagen haben. (AHS)
Klang und Notenbild gehören zusammen. Konsequente Notation.
Neu, ihr Lieben:
Für alle Social-Media-Muffels oder die, die Facebook und Instagram doof finden und trotzdem neugierig sind: Hier könnt ihr über meine Webseite unangemeldet meine Posts in den Social-Medias lesen, denn in den Social Medias poste ich ganz andere Sachen als im Tourblog und viele schöne Fotos und Wissenswertes über meine Reisen, Orgeln, Karriere, mein Leben: Facebook/Instagram Ann-Helena
Übrigens kann man auch direkt auf meiner Facebook-Fan-Page und Instagram unangemeldet die neuesten Posts lesen.
Diesen Tag widme ich Sabatina James.
Im Dirigieren passiert auch eine Art Telepathie. Aura. Spiegelneuronen. Den Raum mit Spannung füllen. Das Musiziergefühl wird durch die Dirigentin gespiegelt. Einschwung. Ausschwung. Pendelbewegung eindeutig, nicht fraktal. Durch die Art, wie Spannung geführt wird, wird sogar Einfluss auf den Bogendruck gegeben. Die Art und Schnelligkeit der Bewegung ist sehr wichtig: wie schnell nach oben, wie langsam nach unten. Hemiola.
Durch eigene Entspannung erreicht die Dirigentin eine maximale Durchlässigkeit des Klanges. Dies ist wie beim Reiten. Das ist enorm, diese Parallele. Auch das Pferd soll als Ziel- und Endpunkt absolute Durchlässigkeit erfahren. Die Bewegungen des Pferdes sind locker, im Flow, schlackenfrei. Und genauso ist es auch beim Orchesterklang: Flow, schlackenfrei, cantabile.
Es geht hierbei nicht um Deko-Dirigieren, sondern um die Unbedingtheit. Einen Anfangston wie eine Glocke anschlagend, nie stoppend, Bewegung seitwärts, nicht “zackig”. Im Dreiertakt einen Widerhaken geben, wenn dies der musikalische Ausdruck ist. Frank Löhr ist einfach toll!
Ton hat generell die Tendenz nach oben.
Neu: Kristalle und Feuer für Orgel, Klavier, Sopran, Flöte, Electronics, Percussion, 2020:
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Ruhepause, Zwischenraum – ein Ritual. Um sich zu entspannen.
Ich mag sehr die Geschichte von Ben Hur.
Bin wieder in Hamburg an der HfMT.
Dirigieren: Schultern hinten unten, Kopf ganz ruhig, Arme etwas nach vorn, Ellenbogen nach innen, die Taktstockspitze zeigt immer grade nach vorn, nicht zur Seite, Hände nicht zu nah aneinander, Hände auf einer Höhe. Beim unterteilen Schlag ist die 2 oben, die 3 unten. Die Bewegung stockt nie, ist immer im Fluss. Vorsicht: Nicht zu viele Entäußerung von Gefühl, sondern sich aufsparen für die besonderen Momente.
Man ist nicht erst Dirigentin, wenn der erste Ton erklingt, sondern bereits, wenn man zur Tür hereinkommt.
Wichtig: Wenn Menschen in der Masse Fehler machen, dreckiges Verhalten und Witze, Lästern und Neid, dann interessiert sich keiner dafür; vor allem, wenn es Männern sind. Es gehört bei vielen Menschen schon zur Authentizität, dass sie unmögliche Äußerungen machen. Aber wenn Vorbildpersonen, öffentliche Personen, insbesondere Frauen, Fehler machen oder auch nur Geheimnisse wagen zu haben, dann ist Polen offen. Diese Tatsache ist auf der einen Seite ein großes Kompliment, aber auf der anderen eine echte Herausforderung. Und dann ist es wirklich so wie in Psalm 23: Dann deckt Gott einen Tisch im Angesicht meiner Feinde, ein Tisch voll Gold, und schenkt mir übervoll in meinen Becher ein. Und besonders im Angesicht der Feinde bekommt dieser Tisch eine Kraft und Bedeutung, wie er ohne Feinde nicht bekommen hätte. Niemand ist so treu und loyal wie Gott. Je mehr Feinde, desto mehr liebe ich Gott. Warum? Erst dann zeigt sich seine volle Treue und Loyalität überdeutlich.
Ich erinnere mich gern an meine wundervolle Zeit in Alkmaar und Amsterdam:
die schönste Orgel der Welt, die herrliche Schnitger mit Flügeltüren sogar vor dem Rückpositiv
die älteste Orgel Niederlandes mit herrlichem Klang: die van Covelens in der gleichen Kirche von 1511 (ebenfalls mit Flügeltüren)
die wunderschöne Pieter-Müller Orgel von 1754 in der kleinen Lutherse Kerk, 2 Manuale, angehängtes Pedal, mit einem Schwan thronend auf der Orgel, seitenspielig, mit besonderen Tastenbelägen
das wunderschöne Krämer-Clavichord mit 5 Oktaven plus vier Tönen von 1803 aus Göttingen in Amsterdam
Beim Instrument entsteht zur motorischen Bewegung ein Looping zurück zum Klang.
Zu meinem Roman Frei wie die Vögel:
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Die Orgel ist ein kultureller Wissensspeicher. (AHS)
Bach Toccata d-Moll.
Das Dirigieren von Orchester ist wie eine pneumatische Orgel. Der Klang ist nicht analog, sondern verspätet.
Zu der Verspätung, der Verzögerung im Klang tragen auch Akustik und Gruppendynamik bei. So muss das Dirigieren aufgeräumt und entspannt sein. Die Spitze des Taktstockes fungiert wie ein Fineliner. Die Orchester-Musiker müssen sich nicht an Handgelenk oder Ellenbogen orientieren, sondern am Fluss der Stockspitze. Diese Spitze selbst nur fühlen, nicht hinterherschauen, sonst hat sie ihre Wirkung verfehlt.
Wichtig beim Dirigieren ist der Stand. Man ist wie ein Grashalm, unten tief verwurzelt, oben flexibel, nie steif. Man steht im freien Raum und soll sich nirgends festhalten. Daher: Beine, Nacken, Kopf, Ellenbogen, Knie ruhig und tiefenentspannt. Angespannt ist nie gut. Meist schleppt das Orchester dann hinterher. Das Orchester ist ja nie vor dem Dirigierten. Was passiert: Es ist sehr verspätet, wenn die Kommunikation angespannt ist.
Klein bin ich, drum ist dein Rat
für mich doch mein Verlangen.
Und wenn ich suchte, warst du da,
dass ich mich konnte hangen
an dich und warst die Wache. (AHS)
Eigentlich ist das Schreiben ähnlich wie Musikmachen: Form, Skelett. Übergänge.
Nicht zu früh schreiben. Flow. Nicht von außen fühlen, sondern innen fühlen, innen kennen. Die Personen kennen, ihre Schwächen. Story. Plot. Figur. Drin sein.
Alles ist Schwingung.
Schreiben. Dirigieren. Leben. Alles Schwingung. Danke an alle, die mich und meine Kunst so unterstützen. Dabei sind Künstler ja schwierige Persönlichkeiten. Ich sicher auch. Zum Beispiel lasse ich mich ungern ärgern, aus der Reserve locken, schon gar nicht zwingen. Selbst mit Necken habe ich meine Probleme. Alles ist so sensibel. Ich erinnere mich dabei immer an das Gesicht der Giraffendame im Zoo. Ihr unglaublich sensibler Blick von oben. Als würde mein Gesicht ihres berühren, ihres streifen.
Alles ist Schwingung. Beim Dirigieren sind drei Elemente wichtig; Schwingung, Spannung und Impuls. Sie beschäftigen sich alle drei mit dem Klangort und der Physis der Klangstruktur, besonders der Impuls. Die Musiker sollen sich durch die Dirigentin gespiegelt fühlen, besonders im Einsatz-Widerstand (Transient = der physikalische Geräuschanteil im Schwingungsvorgang): das Chaosmoment im Schwingungsmoment.
Ein solcher Einsatz-Widerstand oder Chaosmoment wohnt jedem Anfang inne, nicht nur in den Instrumenteneinsätzen oder in der Physik oder der Elektronik. Ich erinnere mich deutlich an den Einsatzwiderstand im Anfang meines Orgellernens. Den Rocky Start. Das Chaosmoment.
Heute schöner Besuch und außerdem neue hellgelbe Wände.
Heiliger Geist BWV 652 ist das längste 2-Claviere-Stücke von Bach mit ca. 10 Minuten Länge. Es ist ein Choraltanz, eine Sarabande (1 und vor allem 2 sind betont), ein lyrisches, komplexes Stück mit französischem Hauch (Verzierungen Tremblement), völlig anders als BWV 651, ganz anders registriert. Ein Vor-Imitationswerk, eine Fughetta. Es erinnert mich vom Stil an Scheidemanns Heiliger Geist, abgesehen davon, dass es dieselbe Choralmelodie ist. Die expressiven Vorhaltstriller sind das Markenzeichen. Und, dass stets kleine Fugen einstimmig ‘aus dem Boden schießen’. Die Solostimme ist hell und brillant zu registrieren, G8, P4, Nasard und Terz (eventuell noch Waldflöte 2 dazu, dann hätte man allerdings ein Cornet décomposé, was zu laut sein kann, denn ein Cornet ist kein zartes Register, obwohl flötig, sondern fünffach und laut). Oder ein G8, P4, Sesquialtera (dazu könnte man auch ein P2 nehmen; eine Sesquialtera ist prinzipalisch aliquotisch, hier geht keine flötige 2, die macht unsauber; kurz: zu Prinzipalen keine flötige 2). Wichtig sind auch hier das Halleluja und die Coda. Die Begleitung linke Hand 8,4 und Pedal 16,8.
Ein schwedisches Lied für euch:
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Ich freue mich, dass 2020 über 10 Werke von mir veröffentlicht wurden – für Klavier, Orgel, Orchester, Gesang… in unterschiedlichster Besetzung. Ich freue mich über die Bestellungen bei mir.
Im Mai nächsten Jahres, am 19.5. bin ich in eine Talkshow in München eingeladen worden zum Thema Kirchliches Umfeld und Schöpfung.
Heute haben mich Noten erreicht von Thorsten Maus, sehr interessant.
Dann hat mir jemand anonym ein Buch gesendet, das ich gar nicht bestellt habe. “Männer sind anders, Frauen auch”. Ich glaube, das weiß niemand besser als ich, aber wenn es jemandem wichtig ist, lese ich es gerne. Natürlich ist es wichtig, dass die Männer immer als erste erwähnt werden. Oder sollen es vor allem Frauen lesen?
Dezember-Konzerte sind teilweise verschoben worden.
Sehr interessant finde ich die Beethoven-Orgel-Platte von Krumbach.
BWV 651:
Aus meinem Booklet für die neue CD 2021 (psst, noch Geheimnis):
Auch wenn manche meine Liebe zu Bach nicht mehr ganz hören mögen – was ich so überwältigend finde an den Choralwerken BWV 651 und 652 ist: Da ist ein Werk, nehmen wir zunächst Heiliger Geist BWV 651 in organo pleno, das erst mal für einige streng klingen mag. Und doch liegt darunter ein tiefes, wunderschönes Fundament voll wahrem Text:
Es ist ja nach unserer heutigen Befindlichkeit (wohl seit den 30iger Jahren) keine ‘richtige’ Choralfantasie, da der Choral im Pedal nur einmal durch erklingt, ohne Wiederholungen. Dennoch ist es für Bach eine Fantasia super. Oder wie man heute im Englischen sagen würde: Ein Choral-Prelude. Ein Choral-Präludium. Festlich, F-Dur. Brillant, sprühend, stabil. In diesem Choralpräludium kann man viel erkennen, wie Bach komponiert, wie er mit Text umgeht. Und daraus viel ableiten für seine textfreie (‘absolute’) Musik. Beispielsweise wie er Himmel, Hölle, Gnade, Geist musikalisch abbildet. Text war ihm sehr wichtig. Absolut wichtig. Das große Werk BWV 651 ist ein Gebet, ein Klage-Gebet, ein dramatisches Gebet, das sich immer weiter zuspitzt bis in den Halleluja-Teil. Hochemotional. Dick. Widersprüchlich im Weichen, zugleich kräftig kernig Rhythmischem, im Dramatischen, zugleich Stabilen – wenn ich etwas liebe, dann die Vereinigung von Widersprüchlichem.
Bach hat dieses Werk in Leipzig stark verändert, die Länge verdoppelt von der Weimarer Fassung – er hat kein Werk der Choralstücke so drastisch verändert wie dieses. Heiliger Geist ist ein komplexer, seltener, langsamer Choral, schwer zu singen, wunderbar.
Ein Stück weit erkenne ich im Werk auch, dass Bach ein Rebell war. Er macht die Dinge anders, als man es erwartet. Er ist frech. Das gefällt mir. Der Choral liegt beinahe schüchtern unentdeckt unten. Ich finde, diese Tatsache symbolisiert Menschen. Viele Menschen sehen nach außen nicht besonders aus, aber innen und untendrunter ist ein tiefes Fundament der Würde und Wahrheit verborgen. Bach symbolisiert dies mit seiner Musik. Es geht ihm nicht darum, eine Show der Schönheit zu präsentieren. Sondern er präsentiert Schönheit in einer Weise, wie Gott Schönheit oft präsentiert: Verborgen, tief, unten, zart, demütig. Eine überwältigende Schönheit ohne kapriziös Spektakuläres. Wie sich der Choral im Pedal entfaltet, so etwas gibt es nicht am Klavier. Deswegen liebe ich die Orgel. Nicht, dass ich das Klavier nicht liebe. Aber die Dreifaltigkeit ist von Bach schon in den Chorälen wie ein Wimmelbuch angelegt, das bis ins Fünfstimmige geht.
Der treibende Bass ist mal im Pedal, mal in der linken Hand. Sagt nicht der Basso Continuo schon alles aus? Er ist dienend, verborgen, im Hintergrund, und doch das, was alles zusammenhält. Das verkörpert Bach als Wert in seinem Gesamtwerk. Als Münze. Als Pfand. Als Eckstein.
Während der Choral revolutionär zum Text beispielsweise ganz nach unten verläuft, wenn es um Gnade, Amen, Halleluja, Lob geht, springen die anderen Stimmen gleichzeitig wie Gemsböcke in die höchsten Höhen. Und in einem langen Bandwurm, in schneidenden Spannungen (übermäßige Akkorde, siehe Takt 11) und in einem einzigen Melisma mit viel Atem zieht sich die Wahrheit im Choral durch alle Modulationen, von Gemsböcken, Stimmkreuzungen und Seufzern (vierfache Sequenz) begleitet, durch das Werk.
In dein Gesicht! Erfolg ist die beste Rache! (Senna Gammour)
Eine gläubige Frau, diese Senna. Toll.
Sehr empfehlen kann ich den Film Sami Blood, schwedischer Film, sehr gute Schauspielerin.
Dirigieren ist komplex. Auf der einen Seite ist da mein Kopf, den sich mein Wesen momentan als Output ausgesucht hat, Rhythmus und Puls nach außen zu fühlen. Aber sowohl Kopf als auch Knie, Ellenbogen und Füße sollen ruhig sein – und diese Energie statt dessen nach vorne vor sich in die Hände leiten… da man sonst eine Doppel-Message bringt… Die Ebene von Atmosphäre und Gefühl übernimmt die linke Hand. Und natürlich die Gestik im Allgemeinen: Ist der Ton scharf, angestochen, weich, voll oder warm? Die Verbindung von Ebenen, also Puls, sogar unterteiltem Puls in der rechten Hand und der Melodielinie und den antizipierten Auftakten in der linken Hand… diese Verbindung voll Musikalität, noch dazu mit ruhigem Kopf, der das Werk bis ins kleinste Detail kennen muss – als Verantwortliche vor einer großen Gruppe mit all ihren Schwingungen und eigenen Willen dargeboten werden – die Sechzehntel richtig anstoßen, ein gleichmäßig-allgemeines Decrescendo anregen – mehrdimensionaler Ohrwurm… Wieviel ist Technik, wieviel Instinkt? Ich dirigiere Egmont – von Beethoven. Und da muss man didaktisch an das Gehirn rangehen.
Heute war ich beim Arzt, alles mal durchgecheckt, alles in Ordnung, “jungfräuliche Organe”. Was für ein Wunder der Körper ist. Mitten durch ihn hindurch bebt die Hauptschlagader.
Und ich wurde gleich aus Versehen doppelt gegen Grippe geimpft.
Impfen ist bei mir gar kein Problem. Angst habe ich nur vor Blutabnehmen. Sehr. Denn das Handgelenk und der Unterarm sind so zerbrechlich und ohnehin sehr gefordert. Dass man da hineinsticht, ist für mich eigentlich kaum ertragbar, rein psychisch gesehen. Ich lasse da nur sehr sensible, liebe, superprofessionelle Fachleute ran, die nicht von meiner Angst angesteckt werden.
Ich erzähle der Welt meine Version der Geschichte. (AHS)
Diesen Tag widme ich der wundervollen Robyn Davidson. Influencer. Mutfrau.
Ohrwurm und Zimbelstern:
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Anbei neu erste Weihnachtsmusik in diesem Jahr: Valentin Rathgeber, Huß Schnitger-Orgel in Stade, Altes Land. Pastorellen. Christmas. Ohrwurm und Zimbelstern.
Orgelspielen ist nicht Langsamspielen. Als Rennwagen muss ich jedoch das Tempo der Zärtlichkeit der Orgel gegenüber anpassen, denn das richtige Tempo ist Exzellenz. (AHS)
Ich freue mich, dass mich Joachim Schneider bat, in seinem Projekt mit zu komponieren.
Früher war es nun so, dass es ein Wagnis war, neue Werke dem Publikum vorzustellen. Denkt man heute, dass es anders wäre – ist es nicht, denn die vorgefassten Meinungen sind heute nicht anders als früher, es gibt Intrigen gegen alles, was neu und anders ist, vor allem, wenn es nicht maskuline Philosophie ist, und althergebrachte Schulen, wie etwas zu sein hat.
Ich erinnere mich gern an das Hundertwasserhaus in Magdeburg.
Sehr empfehlen kann ich den wundervollen indisch-australischen Film LION. Besonders schön ist es, Filme im Originalton zu sehen. Wahre Geschichte.
Und ein kleiner Haar-Tipp: Die Haare am Ende immer kalt waschen bzw. ausspülen nach der Spülung: Kaltes Wasser verschließt das Haar wieder, das warmes Wasser und Shampoo sehr geöffnet haben.
Auch in der Offline-Welt sein, sich vernetzen. Präsent sein. Geschehen werden. Gesehen werden. Marke sein. Leben. (AHS)
Wenn ich von jemandem inspiriert bin in dem, was ich tue, dann von meinem Vater.
Auf facebook habe ich Videos von mir im Dom zu Fulda gepostet. In der Nacht vor dem Konzert habe ich einen Schuh verloren. Bzw. nur einen Schuh gefunden. Aschenputtel an der Orgel.
Seitdem ich über Robert Schumanns Leben lese, werde ich wohl entscheiden, ihn nicht mehr zu spielen. Es ist für mich inakzeptabel, wie er Frauen behandelt hat. Ich möchte nur noch Komponisten spielen, hinter deren Leben ich (zumindest einigermaßen) stehen kann, auch moralisch. Das Leben ist zu kurz, die Musik von unmoralischen Menschen zu spielen.
Den Film IDA kann ich sehr empfehlen. Es geht um eine jüdische Familie. Sehr bewegend. Tolle Frauen. Und schöne Filmmusik. Wahre Geschichte.
Auch den Film TRACKS kann ich sehr empfehlen: Kameldame in Australien. Australien und Kamele sind so wunderschön. Tasmanien. Wahre Geschichte.
Marketing und Selbstdarstellung – komplexe Themen. Da sein. Präsent sein. Sich zurücknehmen. Wie soll das alles zusammengehen? Ja, das geht.
Natürlich kann man überlegen: Was ist ein “normales Frauenleben”? Wenn wir über das reden, was nun jeder denkt – es ist schon etwas Nettes, ohne Ehrgeiz, ohne Konkurrenz… Aber dann denke ich an Clara Schumann…
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