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Sail on silver, girl, sail on by. Your time has come to shine. (Paul Simon)

13. Oktober 2026: Die Kunst des “guten Läutens” ist der Glockenkuss.

Heute erinnere ich an die wunderschöne Sandra Birchmore und die korrupte Polizei in Massachusetts.

Wie kommt es, dass erfahrene Läuter behaupten, dass es schwieriger sei, kleine Glocken gut per Hand zu läuten als große? Was meint ihr? Technisch sind kleine Glocken oft tückischer, sie verzeihen keinen Fehler; zieht man nur einen Millimeter zu fest oder im minimal falschen Winkel, schwingt die Glocke sofort zu hoch, schlägt unkontrolliert doppelt an oder überschlägt sich und bleibt auf dem Kopf stehen. Große schwere Glocken dagegen laufen wie “auf Schienen”. Kleine, zittrige Fehler des Läuters können vom Eigengewicht der Glocke einfach glattgebügelt werden.

Genauso wie es schwerer ist, eine kleine Glocke gut zu läuten im Vergleich zu einer großen, genauso ist es schwerer, eine kleine Orgel gut zu spielen als eine große. Deswegen machen viele Laien, Organisten und Kirchenmusiker einen großen Bogen um kleine Orgeln, weil sie sie nicht gut spielen können: Es fehlt ihnen Akustik, Register, “Lärm” (siehe Bönig), welche ihre zittrigen Fehler glattbügeln. Kommen daher ihre abwertenden Kommentare bezüglich kleiner Orgeln?



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