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Klais Orgel Stift Haug Würzburg Organistin

Die intensive innere Konzentration, die man als Schriftstellerin aufbringen muss, um die Abgründe des Unkalkulierten zu überqueren. (Gordimer)

15. August 2026: Am meisten Zulauf haben die Erzählerinnen. (Elias Canetti)

Heute erinnere ich an Magda Szabó, ungarische Autorin, 1917, und an die ungarische Komponistin Erzsébet Szőnyi, 1924. Ungarn, das Land von Liszt, Bartók, Ligeti, Kodály… ein Land der klassischen alten Geschichte.

Schöne große Jehmlich Orgel op. 1047 von 1985 kath. St. Annenkirche Budapest Ungarn, 3 M, 40 R, Schweller, Zimbelstern, Schleiflade, Setzeranlage, edles Rückpositiv

Die bedeutendste St.-Annen-Kirche (1740) mit ihrer berühmten Orgel in Budapest ist die barocke St. Anne Church am Batthyány-Platz (Batthyány tér 7) im Stadtteil Buda an der Donau.

Ihre prachtvolle Hauptorgel in brillanter Akustik und auf der Empore wurde 1985 von der renommierten deutschen Orgelbaufirma Jehmlich (Dresden) in einem historischen Barockgehäuse erbaut und zählt zu den schönsten Orgeln des Landes.

Angestrahlt unter unter einem riesigen blauen Deckengemälde aus dem 20. Jahrhundert steht die Orgel mit ihren unzähligen musizierenden rosa Engeln und goldenem Schnitzwerk. Der weiße Engel auf dem Rückpositiv spielt Harfe. Viele hören ihm zu.

Ich hatte das Gefühl, ich bin Teil des Deckengewölbes. Diese Kuppeln sorgen für eine geniale Akustik.

In der großen Kirche mit zwei hohen Türmen, von Ferne zu sehen,  Felsővízivárosi Szent Anna-templom, Batthyány tér 7, 1011 Budapest, steht die große Orgel auf der Westempore. Die Türme haben eine grüne Haube.

Das mechanische Instrument mit wunderbaren Zungen und Tremulanten vereint sächsische Orgelbautradition in einem originalen Barock-Orgelfachwerk und wird regelmäßig für Konzerte und die Kirchenliturgie genutzt.

Das Instrument besitzt 40 Register auf drei Manualen und Pedal und fügt sich klanglich hervorragend in den prachtvollen sakralen Raum: Erbaut zwischen 1740 und 1761, eines der schönsten Barockgebäude Budapests mit Blick auf die Donau und das Parlament.

2017 erfolgte eine Generalreparatur, Intonation, Reinigung und Stimmung der Orgel durch die ungarische Orgelbaufirma BKM.

Es war sehr schön, hier zu spielen. Es ist meine 40. Jehmlich-Orgel.

Die wertvolle Kirche besitzt 25 Ölbilder der Wagenschön-Werkstatt von 1760, Barockbänke, Kapellen, Schmiedeeisengitter von Ignatius Pugl von 1752.

Das achteckige Schiff hat zwei Seitenkapellen; das Kuppelfresko ist von 1938. Andere Kuppelfresken sind von 1772. Die unglaublich schöne Kanzel ist von 1770.

Die Kirche ist mystisch dunkel und meist abgeschlossen. Es war sehr schön, die Atmosphäre in ihr einsam zu genießen.

Hinter der Kirche ist das ehemalige Kloster, das ich besuchen durfte. Hier wohnen noch einige Priester. Einige sind schon gestorben. Die Gänge sind voll mit schönen Gemälden, Teppichen und Figuren. Das Restaurant The Spot wird von der Kirche aus vermietet; ich habe hier gegessen; es war sehr lecker. Typisch hier ist ungarisches Gulasch, Chicken Paprika, Stew…

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