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Engel Hoffmann Siemann Orgel Arnstein

Gott hat auf seiner Harfe Lieder gespielt, ihre Saiten gehen durch meine Seele. (von Bingen)

24. Juli 2026: Musik löst von der Erde, von den Fesseln des Leibes und lässt das Irdische vergessen. (J. Chrysostomos)

Foto: Starker Engel Siemann Orgel Arnstein

Heute erinnere ich an Helen Frankenthaler, Malerin. Und an die schöne Mengqi Ji, Femizid.

Historische weiße Adam Adolph Otto Orgel 1794 kath. Kreuzkapelle Eibelstadt am Main Franken, 1 M, 6 R, Kurzpedal, angehängt

Dieses Schmuckstück, mechanische Schleiflade hier in Mainfranken bei Würzburg, ist eine Augenweide. In der reich geschmückten Kapelle, etwas abseits und verborgen, steht die kleine Orgel von dem Würzburger Orgelbauer, die letzte seiner Art.

Die erste Orgel in dieser Kapelle war allerdings schon von 1676, von Nikolaus Will. Will-Orgeln habe ich auch schon gespielt. Die Familie Will baute u.a. in Neustadt.

Nikolaus Will und Johann (Anton Ignaz / Ignaz Samuel) Will waren eine bedeutende fränkische Orgelbauerfamilie des späten 17. und 18. Jahrhunderts in Würzburg.

Beautiful Eibelstadt ist eine schöne kleine Stadt mit ca. 3500 EW, die sogenannte „kleinste Stadt in Bayern“ flächenmäßig, voll mit Weinbergen und direkt am Main. Es gibt sehr schöne Restaurants, einen Marktplatz und ein schmuckes Rathaus, ein barockes Amtshaus und eine vollständig erhaltene Stadtmauer mit 14 Türmen und eine Kreuzkapelle – der malerische Ort liegt nahe an Sommerhausen und Randersacker – alles wunderschöne unterfränkische Orte.

Es war sehr schön, hier zu spielen. Ich mag diese kleinen Dorforgeln, die demütig, genügsam und lieb in ihren Kirchen stehen und darauf warten, dass sie Gott loben können.

In der kleinen, stimmungsvollen Kreuzkapelle gibt es diese wertvolle Orgel von Adam Adolph Otto (Würzburg) von 1794, die letzte erhaltene ihrer Art, mechanisch, Schleiflade, mit 6 Registern und angehängtem Pedal (Typus unterfränkisches Kurzpedal).

Die Kreuzkapelle, auch Heilig-Kreuz-Kapelle genannt, ist ein denkmalgeschütztes katholisches Gotteshaus. Ich liebe den kernigen Klang solcher sogenannten „schrillen“ Orgeln.

Sie besitzt keine Koppeln. 1933 wurde sie von Orgelbauer Willibald Siemann, der in vielen unterfränkischen Orten gebaut hat, leicht verändert. Er meinte es gut und baute noch einige Pedalregister ein. Siemann hat auch die Orgel in der Nikolauskirche in Eibelstadt errichtet, die ich spielte.

Jedoch 1974 rekonstruierte der fränkische Orgelbau Elenz die Orgel und entfernte die zusätzlichen Siemann-Pedalregister. 

Die Akustik ist sehr trocken-samtig.

Anbei zum ersten Mal die Fotos im Netz:



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