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Flemming Orgel Kirche Panitzsch

Der Mensch lebt und besteht nur eine kleine Zeit. (Claudius)

11. Juni 2023: Lass unser Werk geraten wohl. (N. Herman)

Foto: Flemming Orgel Leipzig Panitzsch

Der Mensch lebt und besteht nur eine kleine Zeit. (M. Claudius)

Ich bin in Leipzig angekommen. Meine vorherigen lieben Veranstalter haben mich mit dem Auto gefahren. Es ist mild und sonnig. Der Kuckuck ruft. Ich übe an der Flemming-Orgel. Übernachten tue ich 2 Nächte hier in der Pension, wurde gebucht.

Zur Orgel: Erneuert wurden Tremulant, Pedalkoppel und Windkanäle. Verstellbare Bank. Register wie kleine Pilzköpfe, nur in schwarz. Zwischen Quinte und kleiner Mixtur muss man sich entscheiden. Das Cornett klingt ab C aufwärts. Unten gibt es ein August Förster (Löbau)-Klavier und eine Truhenorgel.

Lebendig, direkt, reizvoll und frisch klingt die Orgel. Schönes Spielgefühl. Samtig-trockene Akustik. Gambe und Cornett ab C geteilt, um ein zweites Manual anzudeuten.

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Es ist sehr schön, hier zu konzertieren an Cembalo und Orgel (2015 und 2023). Die Orgel ist eine Augenweide, schlicht, weiß-golden, elegant mit Gold-Schnitzereien, von Restaurator Volker Wiesner aus Holzhausen und der Firma Seidel in Beucha restauriert. Eine historische sächsische Orgel. Sie erinnert optisch an Silbermann:

Flemming Orgel Leipzig Panitzsch Borsdorf an der Parthe, 1 M, 1786 (1993 von Voigt wiederhergestellt).

Die historische weiße Flemming Orgel auf der Westempore oben wurde von Voigt (Liebenwerda) 1993 restauriert, es wurde Material von der Nicolaus Schrickel Vorgänger-Orgel verwendet. 

Ich spielte hier zuerst auf historischem Nachbau eines “Harras Cembalo” von Martin Schwabe, Kirche Panitzsch. Dann 2023 konzertiere ich hier an der Orgel.

Die weiße Kirche auf dem Hügel inmitten Park, Wiesen und Friedhof besitzt zwei Bronzeglocken aus dem 14. Jahrhundert, das Wappen Leipzigs und einen frei schwebenden Taufengel von 1724.

Das Gelände des Pfarrhauses ist riesig. Es gibt hier einen Teich mit Fröschen und weißen Seerosen inmitten von Schilf. Der hat mich magisch angezogen. Darin habe ich im Sommergewitter gebadet. Ich kam mir vor wie eine Meerjungfrau. Es war nicht einfach, in den Teich zu kommen, da alles voller Schilf und schlüpfrig war, aber ich habe es geschafft. Die Frösche wurden ganz still, als ich im Teich meine Runden drehte. Das Wasser war unfassbar paradiesisch. Es war weich und grün und war mal kalt, mal warm und kribbelte auf der Haut.

Orgel Info:

Flemming Orgel Leipzig Panitzsch

Orgel-Information:

Stumm Orgel Dom Treis Karden, Moseltal

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