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Ann-Helena Konzert Organistin

Ein neues Lied ist dem Tulpenrand entsprungen.

27. März 2026: Menschsein heißt, ein Minderwertigkeitsgefühl zu besitzen, das ständig nach Überwindung drängt. (Alfred Adler)

Ja, so denken viele wie der jüdische Psychotherapeut Adler, der Christ wurde. Dieses sogenannte Minderwertigkeitsgefühl ist aber die wundervolle positive Sehnsucht nach Gott, welche nur gestillt wird, wenn man ihn gefunden hat. Minderwertigkeitsgefühle müssen nicht nach Überwindung drängen, sondern nach Lösung, Frieden und Befriedigung, nach Rettung, welche Menschen und die Welt nie dauerhaft geben können. Und das ist auch nicht schlimm. Denn dafür gibt es den Himmel. Und Gott ist schon hier auf der Erde.

Das heißt nicht, dass wir nicht überwinden sollen. Die meisten Kirchen predigen, wenn sie überhaupt predigen und nicht nur Meinung und Politik und Zeitgeist wiedergeben, – sie predigen wenn, dann meist nur Trost und Beruhigung. Es wird selten von Sünde oder Buße gesprochen, außer in der katholischen Kirche. Meist hört man nur von “Fehlern”, die wir haben. Aber wir sollen nicht Fehler und Komplexe überwinden, sondern unsere Sünde. Und diese lautet, dass wir unser Leben gottlos leben.

Und das ist nicht nur ein Fehler oder ein Komplex. Wir können unsere Komplexe und Fehler auch nicht überwinden. Nicht mal unsere Sünden. Nur Gott kann uns befreien.

ps: Wusstet ihr, dass Musik auch verdummen kann? Ja, Musik (meist mit Betonung auf der ersten Silbe), die als Partymusik daher kommt und betrunkene Menschen stundenlang in Zelten attackiert in immer gleicher Manier, verdummt. Im Sinne von Abstumpfen.

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