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Hände Orgel Wallfahrtskirche Franken Organistin

Appetit ist Genuss an sich. (Anita Daniels)

24. Februar 2026: Das ist das Höchste, mit jemandem zu lachen, weil beide die selben Dinge komisch finden. (Gloria Vanderbilt)

Heute erinnere ich an die karibische Musikerin Hazel Scott.

Ich finde es sehr wichtig, dass Menschen ihr Gehör schulen. Daher ist es so entscheidend, dass Menschen ein Instrument erlernen. Das Gehör lässt sich am besten als Kind trainieren; denn es ist ja nicht allein das äußere Gehör, sondern das innere: Das Verstehen und Erkennen von Musik, von Rhythmus, von Vorstellungskraft, Farben, Anmut und Schönheit, von Kunst in Zeit. Klavier spielen erlernen ist ja nicht, “richtige Töne zu drücken”, wie als würde man auf dem Schießstand oder auf der Kirmes die richtigen Blechbüchsen treffen. Klavierspielen ist nicht, ein Kreuzworträtsel lösen oder irgendeine Aufgabe. Es ist etwas Übernatürliches.

Orgel spielen lernen sollte viel später kommen. Denn das dynamische Spielen lernt man nicht an der Orgel. Leute, die zu früh oder nur an die Orgel kommen, erkennt man sofort am groben Tastendrücken und an der Unmusikalität (am Klavier).

Wenn ich reise und spiele, muss ich manchmal an Mozart denken, der solche Wegstrecken mit einer rüttelnden Postkutsche zurücklegen musste. Und in dieser Kutsche komponierte er noch! Man mag es ja kaum glauben, aber Wien hatte das Interesse an Mozart verloren und er musste sich nach anderen Städten umsehen. Wie kann es sein, dass manche Kirchenmusiker 20 oder 30 Jahre an einem Ort sind und nicht überdrüssig werden, obwohl sie viel weniger begabt sind als Mozart?

Künstler scheinen schneller überdrüssig zu werden als Nicht-Künstler.

Wenn ich an Haydns Charakter denke, kommen mir die Tränen, wie wundervoll dieser Komponist gewesen sein muss. Warum genau, das berichte ich morgen.

https://www.ann-helena.de/orgelinformation

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