Neben meinen vielen Auftritten und Studio-Aufnahmen, gebe ich außerdem noch Meisterkurse für begeisterte Piano Spieler. Dabei unterrichte ich vor allem Fortgeschrittene, Pianisten und Dozenten. In den Kursen lehre ich unter anderem die Improvisation, das freie Heranwagen an das Instrument und an die eigene Stimme. Ich bin ein großer Verfechter von eigenen Schöpfungen und dem freien Heranwagen an das Instrument. Auf einen bestimmten Musikstil bin ich dabei nicht festgelegt. Mehr über die Inhalte meiner Workshops lesen Sie etwas weiter unten.

„Ihre Erfolge als Pianistin geben Ihrem Konzept Recht. Die Musikschule bietet das neue Projekt an, Kinder früh zu fördern. Die Nachfrage und Resonanz waren riesig.“

A.N., Schweinfurt

Die Inhalte der Workshops

•Freies Heranwagen an das Instrument und an die Stimme ohne Noten, nach Gehör
•Kennenlernen von Liedsheets/Songsheets, Harmonien & Akkorden
•Begleiten von Songs nach Harmonien
•Harmonien als Sprache
•Gemeinsames Musizieren (in größeren oder kleineren Gruppen)
•verschiedene Musikstile, Klassik crossover, Klassik meets Pop
•Schreiben eigener Songs und Texte
•schöpferische, freie Improvisation & Komposition
•Raum für Fragen, z.B.: Wie übe ich Improvisation allein?
•Technik, Harmonielehre, Noten
•Liedbegleiten von Liedsheets

Die Workshops sind für …

Musiker und Sänger

Laien

Kinder und Jugendliche

Lehrer

Kreativität ist nicht nur dann gefragt, wenn alternative Lösungsmöglichkeiten gesucht werden, vielleicht sogar entlegene; es werden neue Denk-Dimensionen eingeschlagen. Durch kreative Improvisation wird das Publikum mit einbezogen, denn die Improvisation hat immer etwas mit der Atmosphäre im Saal oder Raum zu tun. Diese Stimmung des Publikums schwappt auf den Künstler über. Dies wahrzunehmen ist ein entscheidender Schritt in einem Konzert, sozusagen der Dialog zwischen Künstler und Publikum. Dieser Dialog, der auch ganz unsichtbar sein kann, macht ein Konzert zu einem Konzert. Dies ist immer ein intensives Erlebnis und bedarf keiner Erklärung oder Moderation.

Improvisation ist eine Klanggeste, ist Symbolik und ein sinnliches Phänomen. Es findet ein Gedankenaustausch statt zwischen Besuchern, Publikum und Künstlern und der schöpferische Funke springt über. Besonders intensiv ist dabei durchaus die gemeinsame Improvisation, im Duo, im Ensemble. Es entsteht ein Gesamtkunstwerk. Ein Ziel wäre, wenn das Publikum spontan mit einsteigt, Anteil nimmt, sei es durch Singen, geschlossene Augen, durch musikalische Reaktionen, durch innerliches Ermutigtwerden, Gefühlen in irgendeiner kreativen Form Ausdruck zu verleihen. Dies ist weit entfernt von Beurteilung, Bildung, Wissensstand.

„‚Falsche Töne gibt es nicht‘, sagt Ann-Helena in dem Kurs von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Die Pianistin lässt die große Gruppe aufeinander hören, bis der Knoten platzt.“

Katharina Erschov, Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Improvisationskonzertpädagogik

Da es in einem Konzert immer um eine musikalische Botschaft geht, ist instrumentale Improvisation besonders wertvoll, da es sich stets um persönliche, neue, spontane Musik handelt, die die Persönlichkeit des Künstlers zeigt. Wie so oft wird vieles Neue erst einmal angegriffen. Zu Bachs und Mozarts Seiten war Klavierimprovisation etwas Normales, und auch diese wurden dafür, dass sie ihrer Zeit weit voraus waren, angegriffen für ihre improvisatorischen Fähigkeiten. Bachs Musik war für seine Zeitgenossen viel zu dissonant. Also werden auch neue Improvisationen heutzutage angegriffen. Es gibt zu viele Konzerte, die kaum eine Botschaft haben, eigentlich nur Vorspiele sind, bei denen es mehr um die Spielenden als um eine Botschaft nach draußen geht.

Um über Konzertpädagogik nachdenken zu können und Improvisation als wichtigen Bestandteil hierbei zu sehen, muss man erst einmal klären, was der Sinn eines Konzertes ist. Es geht sicherlich auch um Unterhaltung: dem Publikum etwas zu bieten, es mitzureißen — aber nicht in erster Linie. Es geht vor allem um eine Botschaft, die der Künstler seinem Publikum mitgeben sollte. Je besser die Botschaft durch seine Persönlichkeit vermittelt wird, desto besser für die Zuhörer. Improvisation hat eine Botschaft, die für diesen Moment gedacht und so nicht reproduzierbar ist. Sie ist stets spontan und persönlich. Daher ist es wichtig, dass das Publikum nicht nur an dem Können eines Musikers interessiert sein sollte, sondern auch an seiner Persönlichkeit.

Es bedeutet also nicht, dass jedes Konzert eine Einführung braucht, eine Erklärung, eine Art Vorspiel. Musik ist selbst bereits pädagogisch und therapeutisch. Ist der interpretierende Künstler ein wirklicher Künstler und Musiker mit Persönlichkeit, Herz und Botschaft, wird das Publikum von seiner Musik berührt sein, mitgerissen werden und das Einzigartige erleben. Es gibt genügend Beispiele hierzu aus der internationalen Kunst- und Musikwelt. Der Künstler betritt die Bühne, sagt vielleicht kein Wort, und die Botschaft steht sofort, für Geübte und Ungeübte, mitten im Raum oder im Saal. Ist Improvisation dabei im Spiel, wird dies stets leichter fallen, Botschaft und Persönlichkeit zu transportieren. Improvisation ist Mangelware geworden. Es geht bei der Vermittlung auch nicht darum, jedes Geheimnis der Musik durch Erklärungen aus dem Weg zu schaffen. Dies ist nicht möglich und auch kein Ziel. Improvisation ist nicht nur im Jazzbereich anwesend, nein, sie ist für die Allerkleinsten eine Tür zur Musik, zu ihrer eigenen Welt, für Liederschreiber, im Pop-Bereich, für Klassiker, für Komponisten, für Musiklaien und Musikliebhaber, für Studenten, für jeden greifbar und somit in jedes Konzert integrierbar, jedes Konzert bereichernd, ergänzend.

„Am Ende verließen die Zuhörer das Konzert mit dem Gefühl, dass sie mehr als ein Konzert miterlebt hatten. Die junge Pianistin spielte mit vorzüglicher Geschmeidigkeit. Sie transportierte Stimmung und bewies hier ihre wahre Meisterschaft .“

Erna Rauscher-Steves, SWT, Schweinfurt

Soloprogramm Sonderkurse

Meine Kurse dauern in der Regel 80 Minuten und beinhalten Rhythmusübungen und das Blattspieltraining. Wesentlicher Schwerpunkt des Unterrichts ist die technische Umsetzung und Interpretation der Musikstücke. Der Schüler oder die Schülerin können das Programm, das gespielt werden soll, frei wählen. Besonders geeignet sind die Kurse für Personen, die starkes Lampenfieber haben. Durch mentales Training, gegenseitiges Vorspielen im offenen Einzelunterricht und mehreren Workshopkonzerten können wir diese Angst zusammen bewältigen. Auch für die Vorbereitung auf wichtige Wettbewerbe oder Prüfungen ist dieses Training wunderbar geeignet und hat schon vielen Kursteilnehmern helfen können. Zu dem Kursprogramm gehört außerdem:

• individuelle technische Hilfe b. d. Erweiterung der musikalischen Ausdruckskraft und der Entwicklung der musikalischen Persönlichkeit

• Wege zu eigenständigen Interpretation

• Anleitungen zu richtigem Üben

• Hilfestellungen zu sicherem Auswendigspiel

• die richtige Haltung d. Instrument

Haben Sie Lust mal an so einem Workshop teilzunehmen oder würden Sie gerne mehr darüber erfahren? Dann kontaktieren Sie mich gerne: Ich beantworte Ihnen ganz unverbindlich alle Fragen.

Ich freue mich auf Sie!

Eingeladen sind junge Pianistinnen und Pianisten aller Nationalitäten jeder Ausbildungsstufe von …

Universitäten/Hochschulen

Konservatorien

Musikschulen

Privatunterricht

Einige Eindrücke verschiedener Workshops