Interview & Facts

Interview und Hintergründe: Die Poesie des Moments

Häufig gestellte Fragen und ihre Antworten. Notes & News

Die Orgel ist wie ich” und “Musik machen ist mein Sport”

Ihr Künstlername ist Ihr Vorname. Ann-Helena. Sie sind sehr vielseitig. Wie schaffen Sie das alles auf diesem professionellen Standard? 

Seitdem ich nicht nur Konzertpianistin, sondern auch Konzertorganistin bin, ist mein Leben noch voller mit Musik geworden. Jedoch gehören Tasteninstrumente für mich zusammen, auch in ihrer Unterschiedlichkeit. Hierbei ist Johann Sebastian Bach mein Vorbild, der alle Tasteninstrumente virtuos und professionell spielen konnte. Heute leben wir in einer Zeit, wo die meisten nur noch ein einziges Instrument professionell spielen können. Aber früher war es normal, Klavier, Orgel, Clavichord auf höchstem Standard spielen zu können. Im Grunde ist es nur eine Frage der Zeit, des Talents, der Leidenschaft, der Liebe, des Fleißes. Das Orgelspiel inspiriert das Klavierspiel und erweitert auch den komplett den künstlerischen Horizont. Ich möchte das Orgelspiel nie mehr missen. Aber auch mein pianistisches Können beeinflusst mein Orgelspiel, und das Spiel am Clavichord ist natürlich eine wichtige Ebene für das de touche. Für mich sind diese Instrumente eine Einheit, die sich gegenseitig zu Höchstleistungen anspornen. Natürlich bracht man hervorragende Coache und Supervisoren, die regelmäßig an einem dran sind. Das Klavier und die Orgel haben mich schon immer fasziniert, aber auch das Clavichord und das Cembalo. Dass ich eher ein flinker Mensch bin, der zudem voller Energie, zäh, reiselustig, wissbegierig, kontaktfreudig und willensstark ist, hat mir geholfen, so weit mit mehreren Instrumenten zu kommen. Meine Motivation? Dass ich es liebe, zu konzertieren, hochwertige Aufnahmen (CDs und Videos) zu machen und Menschen mit Musik zu berühren. Danke für alle Unterstützer!

Was waren Ihre Beweggründe, Pianistin zu werden? 

Es war mir schon immer einfach ein Bedürfnis, Musik zu machen und mich künstlerisch auszudrücken. Ein Leben ohne Musik ist für mich nicht vorstellbar. Ich glaube, wir als KünstlerInnen müssen wieder Schönheit in diese Welt bringen, besonders jetzt. Ich hatte das große Vorrecht, in einer Pianistenfamilie, in einer Solistenfamilie aufgewachsen zu sein. Dafür bin ich dankbar. Für mich ist diese Identität normal. Die meisten können sich das Leben von Pianisten nicht vorstellen. Pianistin sollte ich werden, Künstlerin bin ich geworden. Klavier- und Orchestermusik gehörten für mich schon immer zum Leben dazu. Ich habe erst in der Grundschule verstanden, dass nicht jedes Kind Klavier oder Geige spielt. 
Ich begann mit 3 Jahren mit dem Klavierspiel. Parallel zum Musikgymnasium fing ich dann an, an der Musikhochschule Würzburg zu studieren, spielte jedes Jahr künstlerische Wettbewerbe, seit ich 5 bin. Erst im Studium in den ersten Semestern an der Hochschule für Musik in Köln dachte ich das erste Mal überhaupt darüber nach: Willst du das wirklich? Bist das du? Oder wollen es andere? Wie wird es sein, als Konzertmusikerin zu leben? Kann ich das? Das ist ja noch mehr als Berufsmusikerin zu sein. Das ist Leistungssport. Ich entschied mich, Solistin zu werden — unabhängig von meinen Eltern. Ich musste mein eigenes Ja zu meiner Berufung und Karriere finden. Zu meiner Persönlichkeit. Und diese geht weiter über das Klavier hinaus. Ich liebe Literatur, die Lyrik, die Orgel, die Prosa, Komponieren. Konzertieren ist meine Leidenschaft. Mein Vater hat seit meiner Kindheit meine Vorspiele und Unterrichtsstunden aufgenommen. Daher kommt meine Leidenschaft, CDs einzuspielen, Videos zu veröffentlichen. Ich liebe es, ein Recording Artist zu sein. 

Seit wann sind Sie Konzert-Organistin?

Meine frühesten Erinnerungen hängen mit Klaviermusik, Orchester- und Orgelmusik zusammen. Meine Begegnungen mit Leipzig und Bach haben meine Sehnsucht zur Orgel zur Gewissheit gemacht, dass ich eine hervorragende Organistin werden möchte. Schon als Kind habe ich eigene Stücke, Texte und Lieder komponiert. Alles entsteht in meinem Herzen. Ich habe daher gleich angefangen, für die Orgel zu komponieren. Das, was mich berührt und bewegt, entwickelt sich weiter zu Melodien und Geschichten. Ich habe die schönste Berufung, die ich mir vorstellen kann. Ich reise und spiele Orgeln, die für Geschichte, Schönheit, für die jeweilige Mentalität, für die Menschheit und den Glauben stehen. Ich spiele an den schönsten Orgeln die schönste Musik. Was kann man sich mehr wünschen?Die unterschiedlichen Facetten der Orgeln spiegeln meine eigenen Facetten wider. Ich fühle mich durch die Orgel verstanden in ihrer Majestät, Weiblichkeit und Größe – und gleichzeitiger Zartheit und Verletzlichkeit. Die Orgel ist wie ich. Brücke und Vorreiterin. 

Sie sind Ihr eigenes Unternehmen. Wie schaffen Sie das? 

Ohne ein tolles Team im Hintergrund schafft man es nicht. Es geht ja nicht nur um die Kunst, sondern um Organisation, Entscheidungen, Netzwerk, Social Medias, Finanzen, Verträge, Agenturen, Reisen, Lebensdesign – es ist ein Prozess, ein Wunder. 

Liebe muss atmen. Musik kann dabei helfen.Das große Bild der Kunst vermeidet das Risiko nicht. Vielfältigkeit ist nicht nur meine Arbeitssprache, sondern meine Herzenssprache. Viele Künstler vorangegangener Jahrhunderte waren nicht einseitig professionell, sondern künstlerisch aktiv in vielem: Malen, Zeichnen und in der Literatur, zum Beispiel Mendelssohn und Wagner. 
Musik ist Sprache, Literatur. Töne sind Worte und Farben.

Zur Entspannung liege ich in der Hängematte oder in der Badewanne.

Wann war Ihr erster Bühnenauftritt?

Mein erster Bühnenauftritt war mit 5 Jahren in Nürnberg beim Preisträgerkonzert Jugend Musiziert.  Erinnern kann ich mich kaum daran. Ich habe noch die Urkunde. Dann mein erstes Solo-Recital mit 9 Jahren. Mit 11 Jahren zum ersten Mal soliert mit Orchester (im Nürnberger Opernhaus). Die Orgel studierte ich erst 2017, da war ich längst mit dem Künstlerischen Studium und Konzertexamen Klavier fertig. Innerhalb von einem Jahr machte ich meinen ersten sehr guten Orgelabschluss, dann den noch besseren zweiten mit Gesamtnote 1,0.

In Konzertfach Klavier und Orgel hervorragend abgeschlossen in kurzer Zeit. Welche sind Ihre Lieblingskomponist*innen?

Johann Sebastian Bach.

Bach. Dann Liszt, Haydn, Lili Boulanger, Claire Delbos, Jeanne Demessieux, Jeanne Joulain, Beethoven, Buxtehude, Bruhns, Pachelbel, Brahms, Muffat, Sofia Gubaidulina und Tschaikowski. Und Schubert! Und Clara, Chopin, (Schumann) und Messiaen. (Und Mozart) 

In der “U-Musik” mag ich Tori Amos, Joni Mitchell und Eva Cassidy. 

Das Leben ist Raum, keine Zielgerade.

Was sind Ihre Lieblingsautoren und Vorbilder?

Momentan: u.a. Selma Lagerlöf, Undine Gruenter, Paul Gerhardt, Annette von Droste-Hülshoff, Astrid Lindgren, Marie Curie, Francine Rivers, Ingeborg Bachmann, Jochen Klepper, Andreas Werckmeister, Greta Thunberg, Martin Luther, Leo Tolstoi, Tomas Tranströmer, Harriet Beecher Stowe, Johannes (Johannes-Evangelium) und mein Vater Karl-Heinz Schlüter. Wir leben in einer money culture. Frauen müssen (immer noch) “bescheidener sein”. Weibliche Vorbilder zu finden ist schwer. Daher bin ich gern Vorreiterin

Was bedeutet für Sie tägliches Üben? Wie lange üben Sie? 

Als Kind war ich eher verträumt und übte viel weniger als meine Schwestern, träumte lieber. Aber seit ich erwachsen bin, liebe es ich es, zu üben. Üben ist mein Rückzugsort von der Welt und die Begegnung mit Schönheit, mit Gott, mit mir, meine Zuflucht. Ich übe ca. 4 Stunden am Tag. Heute berührte ich die Menschen mit Konzerten und Büchern.

Was ist für Sie ein entscheidender Unterschied zwischen Klavier und Orgel?

Ich liebe die Mikro-Wechsel im Anschlag und im Absprechen des Tones an der Orgel, die Schwerpunkte durch aktives und nicht-aktives Spiel (falls es nicht-aktives Spiel überhaupt gibt). Und dass sich Triller entwickeln. Am Flügel klingt ja meist nie ein Ton wie der andere, denn die Dynamik löst dies “von allein.” Jedoch an der Orgel muss man aktiv und klug dafür sorgen, dass keine Achtel wie die andere klingt, dass stets Schwerpunkte gesetzt sind, gezielt, nicht nach Belieben, pointiert, ohne “Beulen”. Am Flügel ist vieles instinktiv nach Klang gelöst, aber an der Orgel geht es nicht nur mit Eingebung, sondern definiert, kontrolliert. Was am Klavier “von allein” gut klingt, kann an der Orgel erschreckend doof klingen, auch wenn man es noch so gut meint. An der Orgel klingt pianistische Dichte oft unartikuliert – die Klangsprachen muss man für sich also genau trennen können. Das sind alles wundervolle, klangliche Herausforderungen. 

Sie sind auch Komponistin und Buchautorin. Seit wann lieben Sie Literatur und Komposition?

Seit meinem 8. Lebensjahr schreibe ich Gedichte. Jetzt entstehen sie auf meinen Reisen und am Klavier und an der Orgel. Die Worte werden Musik, inspirieren, können zum Nachdenken und Träumen anregen. Ich freue mich, dass ich so viele Literaturwettbewerbe gewinne. 

Das Komponieren wiederum ist mir eine wichtige Verantwortung, da es so wenig Frauen gibt, die sich dieser Herausforderung in dieser Männerdomäne zu stellen scheinen. Ich arbeite mit wundervollen Verlagen zusammen. Schon als Kind habe ich komponiert. 

Das Absprechen des Tones singt.

Wortgrenze durchbrochen

Was ist für Sie “klassische Musik”?

Es ist für mich ewige Musik, stets auf der Suche nach Schönheit und Perfektion in Melodie, Proportion, Rahmen und Form, mal elegant, edel, mal fröhlich und lächelnd, mal ernst und schmerzvoll, mal süß, mal unschuldig, dann wieder voll Wut, Feuer und Sturm, mal romantisch, aber immer genau, kunstvoll und exakt in Noten notiert und auskomponiert im Gegensatz zu Songs, Jazz, Pop… Man kann auch E-Musik sagen, auch wenn dies eine seltsame Bezeichnung ist, oder Kunstmusik. 

Welches Instrument spielen Sie zuhause? 

Den schönsten Flügel der Welt: Einen neuen brillanten Steinway B (2016 in Hamburg gekauft). Und eine Hauptwerk-Orgel mit schönen Klängen (Os-Organum Hessen, 2019). Zudem mein schönes Leihinstrument Clavichord Zander 2010 von der Sozietät Stuttgart und ein Cembalo aus Ulm. Außerdem besitze ich eine Martin-Gitarre, Saxophone Sopran und Tenor und eine C-Melody. Diese liegen unter meinem Flügel. (Und dann habe ich ein Yamaha Stage Piano und zwei Altflöten.)

Was sind Ihre Süßigkeiten und Glücklichmacher?

Toffifee, Tiere (besonders Wildtiere und Pferde, Hunde, Katzen, Vögel, Zugvögel), Stofftiere, Sonne, Latte Macchiato, Meer, warmes Bett, Lesen, Zeit, Düfte, Sauna. Und vor allem das Reden mit Gott. 

Welche Geräusche mögen Sie nicht?

Ich mag es nicht, wenn jemand im ICE neben mir laut eine Mohrrübe ißt. Gibt es denn nicht genügend andere Dinge, die man im Zug essen kann? Lärm hasse ich generell, auch Radio-Musik oder Hupen. 

Was fasziniert Sie an Bachs Musik? 

Seine Hingabe, Geduld, Demut, sein Trost und Gefühl und sein Soli Deo Gloria. Und das Dramatische und Zärtliche in seiner Musik innerhalb von Weisheit und Rahmen. Seine Musik ist nie aufgeplustert und vertont, wie die  Bibel Liebe beschreibt: Sanftmütig, gibt nie auf, bläht sich nie auf, erträgt alles, glaubt alles. 

Was für ein Auto fahren Sie?

Einen dunkelblauen Beetle namens Drop. Jedoch bin ich keine Langstreckenfahrerin, fahre liebe ICE. Wohne manchmal aufgrund meiner Konzertreisen im ICE. Das ist bequemer (auch wenn jeder auf die Deutsche Bahn schimpft, ich nicht; wie sollte ich ohne die Bahn zu den Konzerten kommen? Inlandflüge gehören verboten aufgrund der Klimaverschmutzung). Außerdem habe ich den Motorradführerschein. Früher in Köln, während des Studiums, bin ich eine große orange Vespa gefahren mit einer Sonnenblume auf dem Kotflügel. Ich vermisse sie. Statt Vespafahren reite ich. Manchmal. Ich liebe Tiere, besonders Hunde und Pferde. Aufgrund meiner Reisen aber kann ich keine eigenen Tiere mehr haben (früher als Kind hatten wir eine Zeitlang Kaninchen, Kanarienvögel, ich dann Meerschweinchen). Neben Laufen ist Reiten mein Sport. Aber meist ist der einzige Sport, den ich mache, die Musik. 

Eine Begabung kommt selten allein. Sie haben eine außergewöhnliche Zusammensetzung von Talenten…

In der Musik fallen Lyrik, Farben und alle poetische Kunst zusammen. Es ist die Mischung, die die Menschen berührt und fasziniert, Horizonte öffnet, Grenzen und Mauern durchbricht. Es geht mir darum, Neues zu schaffen, Kreativlüste auszuleben, Musikalität in allen Facetten zu genießen. Freiheit und Kunst gehören für mich zusammen, und die Welt und das Universum sind nicht nur Schwingung, sondern Klangwerte und Resonanz, Instrumente. Ich fühle mich sowohl zur Musik auch als zur Literatur sehr hingezogen. Es ist nicht immer leicht, ganz auf die Konzerttätigkeit und die Kunst zu setzen und nicht durcheinander zu kommen, und  immer noch mehr lernen zu wollen, dazu Marketing, Organisation, Akquise, Proben, Verkauf, künstlerische Entscheidungen. Aber ich vertraue auf Gott. Er hat mich bis hierher geführt. 

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Kunst ist Raum. (Ann-Helena Schlüter)


Facts

  • Start Piano Playing: Age 3 (born into a pianist family)
  • University of Music Würzburg: age 16
  • Instruments: Piano and Organ
  • First Piano Competition: Age 5
  • Start Writing Poems: Age 8
  • First Full Recital: Age 9
  • First Public Orchester Concert: Age 16
  • First 1. Literature Prize: Age 16
  • First Published Prosa and Poetry: Age 16
  • Total Recitals Played: at least 1500
  • Start Playing Organ: 2015
  • Voice and Choir
  • published Books: 8
  • published CDs: 10
  • Total Number of Scholarships: 10
  • Youngest Member of Verband Deutscher Schriftsteller: Age 16 after 1. Prize
  • First Prizes Piano and Literature: 12
  • Written Songs: 201
  • Degrees Earned: 8 (some in the same year)
  • Favorite Sport: Horse Back Riding, Running
  • Cities Visited: ca. 1000
  • Countries Visited: 55
  • Continents Visited: 6
  • Perfect Pitch
  • Number international Masterclasses: 22
  • Masterclasses given, Germany & abroad: 14
  • Diplomarbeit, Masterarbeit, Magisterarbeit, Bachelorarbeit
  • Next Tour: Neuseeland, Kanada, China, Japan
  • Instruments for Fun: Saxophon, C-Melody, Guitar, Recorder, Percussion
  • Interests: Acryl, Oil, Coal, Chess, Horse Riding, Stepp-Dance
  • Languages: Englisch (TOEFL Graduate), Swedish (Niveau B2), Großes Latinum
  • Gestaltung sozialer, künstlerischer und sozialdiakonischer Projekte, speziell in Asien, Osteuropa, Afrika, Kombinieren von Elementen verschiedener Kunstsparten mit Musik (Ehrendiplom Universität Manila, Philippinen), Musik und Literatur kombiniert, Leinwand-Malen mit Improvisation, Komposition, Jazz, Bach
  • Duos: Martina Trumpp, Christian Busslinger, Tanno Michalke, Lena Wirth, Nina Osina, Uwe Steinmetz, Susanne Lampidis-Pirsch, Senta Studer, Carola Thieme, Torsten Laux, Kathrin Duschek, Rafael Lukjanik
  • Jazz: Com’Ann Ann-Helena & Band: Michael Reiß, E-Gitarre; Julian Soder, E-Gitarre, Bass; Benedikt Held, Kontrabass; Lena Wirth, Violine; Vladimir Strecker, Sax; Thomas Frühinsfeld, Rouven Köhnen, Mathias Scheurer, Drums; Andreas Claus, Label & Verlag; Ann-Helena, Piano, Gesang, Songs, Produzentin
  • Teaching: Jazzhausschule Köln, Klangwerk Koblenz, Arizona State University, Performing Art Studio Scottsdale, Phoenix, AZ, USA, Musikschule Schweinfurt Hochbegabtenförderung, Konservatorium Magdeburg, Zempleni Musikfestival Ungarn, Crescendo International, Dozentin Universität Würzburg, , Dozentin Jeunesses Musicales Weikersheim, Referentin Improvisations- und Songwritingseminaren; Leitung wissenschaftlicher, pädagogischer Projekte, regelmäßige Schülerkonzerte DTKV (Deutscher Tonkünstlerverband), Hochschule für Musik Würzburg


“Thanks to my friends, family, sponsors, my God. S.D.G.”


Probe Rainpearls

Reincken in 4 Schnitger Orgel Stade
Reincken in 8 Steinmeyer Würzburg
Gammal Fäbodpsalm från Dalarna