Archiv

5. August 2021

Kommentar verfassen

Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine Frau, die ihn stützt. Hinter jeder erfolgreichen Frau stehen mindestens drei Männer, die sie abhalten wollen. (Waltraud Schoppe)

Das stimmt. Aber es gibt auch tolle Männer, die stehen und unterstützen.

Nicht zu vergessen, dass das Rechtssystem immer noch eines ist, das Männern zum Vorteil dient. Allein, dass Vergewaltigung in der Ehe erst seit 1997 (!) eine Straftat ist, sagt alles über unser „Rechtssystem“ aus. Chauvinismus und Seximus und auch Mobbing werden durch unsere Justiz noch immer nicht wirklich als Straftaten bestraft, sondern oft noch als „normal“ angesehen. Mutige Frauen werden von Männern oft ungestraft verunglimpft. Das ging auch Waltraud Schoppe so. Vielleicht ist es naiv zu denken, dass es mir anders gehen sollte? Es braucht dringend neue Reformen. Aber ich möchte mich in Zukunft auf die Musik konzentrieren. Ich kann mich nicht um jede Ungerechtigkeit kümmern, und auch nicht um Kleinkriege mit LLs (lästernden Laien) und NNs (neidischen Nichtsen). Aber darum, dass alte Systeme bröckeln.

Heute übte ich Ritters 4. Sonate. Ich mag sie, und sie erinnert mich seltsamerweise durchaus oft an Beethoven. Am WE sind die nächsten Konzerte. Dann bald Dortmund und Umgebung. 

Neu: Orgel Date AHS Nr 6 Physharmonica Klais 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

4. August 2021

Schlagwörter: , ,

Kommentar verfassen

Kunst hat kein Geschlecht, keine Partei, keine Rasse. (AHS)

Heute erinnere ich an Gerda Taco, Marga Bührig, Fabiola Gianotti.


So, ich habe den mir völlig unbekannten Ludwig Kaiser aus Bochum mal angeguckt. Also erstens, ich finde ihn ziemlich hässlich. Ungefähr so hässlich wie Rochus Schmitz und Kropf. Warum solche alten Typen, Kaiser ohne Haare, hübsche Frauen attackieren – das hat für mich immer etwas Notgeiles. Seine Videos sind schlecht gespielt und schlecht besucht, finde ich, und aus meiner Sicht belanglos. Da ist ein Video bei mir nach 5 Stunden mehr besucht als seine nach einem Jahr. Natürlich macht er heuchlerisch auf „christlich“ wie die meisten Kantoren dieser Art: diese erscheinen mir heidnisch, heuchlerisch und unkünstlerisch: haben auch nicht künstlerisch studiert: Auch viele Kirchenmusiker, die nach der Kirchenmusik (ist für mich wie Schulmusik) noch „Konzertexamen“ studieren, haben nicht wirklich künstlerisch studiert: Der Hauptteil ihres Studiums war pragmatisch und bodenständig und vor allem völlig in alle Richtungen verstreut ohne völlige Konzentration auf das Instrument. Sicherheit und Geld spielen für diese im Leben oft eine wichtigere Rolle als Kunst. Vor allem und noch stärker bei Hobbyorganisten. Ein langes künstlerisches Studium kennen weder Kantoren noch Hobbyorganisten noch Schulmusiker.
Der Sexismus kommt da meist nur noch dazu. Wie solche beruflich „Gott“ in den Mund nehmen können, finde ich widerlich. Viele Kantoren und Hobbyorganisten sind richtiggehend Unkünstler. Lästernde Ungeheuer. Auf meinen Artikel und auf den Sexismus geht Ludwig Kaiser aus Bochum übrigens überhaupt nicht ein. Ich glaube, Sexismus und Männerdominanz sind ihm total egal. Er wollte nur durch meinen Namen Aufmerksamkeit haben.

Was ist Kirchenmusik? Was ist ihre Gesinnung?
Es geht um Lob Gottes. Die meisten Kirchenmusiker wissen nicht, was das bedeutet. Sie kennen weder Gott noch die Bibel. Was man deutlich an ihrem Verhalten merkt. Da gibt es auch einen Laien namens Peter Elsen aus Düren, der als elsenp einer der üblen Pöbler im Pfeifenorgelforum ist. Martin Schmitz, Daniel Kunert und Stefan Kießling musste ich aus meiner Gruppe Orgel-Prospekte rauswerfen. Wie die da reingekommen sind, obwohl ich sie blockiert habe, ist mir schleierhaft. Ich missbrauche meine Gruppen nie für Lästereien. Mir geht es rein um Orgel.
Ob Ludwig Kaiser auch zu diesen Lästerkreisen gehört? Ich traue es ihm zu. Ob er von Kropf, Kunert und Schmitz oder anderen angeheuert wurde?
Michael Klein nennt solche „kläffende Köter“, die sich hinterrücks und geplant solidarisieren. Lange Zeit gab es hier zu mir ein „Hinterzimmer“ im Pfeifenorgelforum, in dem „alle aus dem AHS-Thread“ eingeladen wurden von Jürgen Strupat und Oliver Horlitz. Hier wurde sich ausgedacht, wie sie mich zusammen fertig machen könnten. Was sich ja kurze Zeit später in der Kirchenmusikgruppe bewahrheitet hat, in der sie sich erstaunt und voneinander unabhängig gaben. Heimtücke. Darauf sind Benjamin Frensel und Ansgar Kreutz dann reingefallen. Diese bewusst in einem Digital- Hinterzimmer-Läster-Leute Horlitz, Theising, Kropf, Schmitz, Strupat und Co, Pfeifenorgelforum zusammengerottet, hat Frensel dann später in der Kirchenmusikgruppe verteidigt und geschützt und als „Opfer von mir“ bezeichnet. Die schweigenden Administratoren sind für mich Mittäter. Schweigen ist Zustimmen.

Ein MAT (Deckname von Theising im Pfeifenorgelforum) hat mich auch in anderen Foren mit dem Ziel der Rufschädigung attackiert. Manche Foren mussten hier radikal dagegen vorgehen. Ich muss sagen, dass säkulare Foren viel anständiger zu meinem Schutz reagiert haben als sogenannte „christliche“. Hier sind die schlimmsten Geier. Da wurde ich nicht nur nicht geschützt, sondern der Spieß wurde rumgedreht, siehe Frensel und Kreutz.

Das altmodische und völlig absurde Wort „Sockenpuppen“ wird aus diesem Umfeld nur von zwei Männern verwendet, und einer davon ist Rochus Schmutz. Und nun ratet, wie oft das Wort „Sockenpuppen“ in den anonymen Hass-Kommentaren auftaucht? Andauernd. Und wer ist bei Gerüchten als erstes informiert? Der, der gern im Matsch von Lästereien badet.

Ein Mobb Männer, der eine einzelne Frau attackiert, ist unglaublich mutig. Die größte Feindseligkeit begegnete mir hier von Christoph Bornheimer, Martin Schmitz, Oliver Horlitz, Lucas Kluck, Benjamin Frensel, Karl-Bernhardin Kropf, Jan Wilke, Jürgen Strupat, Rochus Schmitz, Markus Theising, untereinander meist ziemlich dicke und „zusammengerottet“, auch wenn sie in anderen Gruppen voneinander völlig unabhängig tun, die sich gegenseitig oft decken und helfen, die mich aus dem Nichts attackierten und überrascht tun von meinen Reaktionen und sich als „Opfer“ darstellen. Dabei kenne ich diese meist gar nicht. Es gibt einen wunderbaren Vers von Bernhard von Clairvaux: „Wegen dir habe ich nicht angefangen, wegen dir werde ich nicht aufhören“. Ich kritisiere die Kirchenmusik (in weiten Teilen atheistisch, diskriminierend, eitel) nicht wegen obiger Namen. Die haben mich nie interessiert. Die sind für mich uninteressante kleine Fische, die haben mich attackiert. Wegen denen gehöre ich weder dazu noch nicht dazu. Nein, ich kritisiere die tiefen, festgesetzten, alten, konservativen Gesamt-Strukturen. Ich lasse mich hierbei nicht von den Hilfsorganisten und Typen abhalten oder ablenken, die meinen, diese Strukturen vehement verteidigen zu müssen oder die mich aus persönlichem Neid, aus Begierde oder Hass vernichten wollen. Deren Verhalten bestätigt jedoch exakt meine Kritik an den Strukturen und am System. Es ist schlimmer, als ich vermutete: Ist jemand anders und möchte verändern, soll die Person vergrault werden. Besonders, wenn sie eine Frau ist. Damit es bleibt wie immer. Aber dieses „wie immer“ ist eine Katastrophe. Genau das sehen diese nicht. Dabei ist die Kirchenmusik zu großen Teilen (nicht überall) verblendet, getäuscht, Vetternwirtschaft und spielt schlecht vor leeren Bänken, hasst die Pfarrer, glaubt nicht, lästert und tauscht sich arrogant unter der Hand klüngelnd Vorteile zu in Männerseilschaften. Nach außen wird von Jesus gesprochen (selbst von Horlitz (!)), aber kaum herumgedreht, wird meist gelästert und nach eigener Ehre gesucht. Sie erinnern mich an die Pharisäer in der Bibel. Und wo werden die laut Jesus landen? Eventuell meint Jesus mit Pharisäer alle diese besserwisserischen Männer, die andere quälen. Demnach ist Gott definitiv nicht frauenfeindlich. Gott sei Dank!

Psalm 23

Michael schrieb hierzu:
Ich schreibe selber in einem Forum. Und aus dem mussten wir einige Protagonisten des “Pfeifenorgelforums” wegen ihrer erheblichen Defizite im Sozialverhalten ausschließen. Strupat war bei uns (www.sakralorgelforum.de) mehrmals mit gekaperten Identitäten real existierender Personen unterwegs. Er ist einfach ein Neurotiker, von Beruf (erschreckender Weise) Krankenpfleger – und natürlich “verkanntes Genie”. Ein noch üblerer Patron ist MAT, mit Klarnamen Markus A. Theising (auf das A. Punkt legt er großen Wert und führt zur Unterstreichung seiner Wichtigkeit ein “Familienwappen”). Keine Pöbelei dort, bei der er nicht mitmischt. Er arbeitet als Verwaltungsmensch in einem kath. Seniorenheim, ist wegen sozialer Unverträglichkeit (und bekennenden Schwulismus) aus mehreren Dienstverhältnissen als Organist (C-Prüfung) herausgeflogen. Derzeit spielt er in der Ev. Kirchengemeinde Rees am Niederrhein und wohnt mit seinem “Mann” bei Xanten.
Ich habe diesen Herren bereits mehrfach anwaltlich untersagen müssen, mich mit ihrem “Interesse” zu würdigen. Und Oliver Horlitz. Ich habe ihn mal ausrecherchiert: Er ist ja nicht mal (irgendwie) examinierter Kirchenmusiker, sondern hat lediglich ein paar halbuniversitäre Abschlüsse in irgendwelchen “Laberfächern”.
https://www.kirchenmusik-ekbo.de/ueber-uns/orgelwesen/orgelsachverstaendige-in-der-ekbo/oliver-horlitz.html
“Organ expert” – das ist der Studiengang, der nach zwei Jahren auf Betreiben des BDO wieder abgeschafft wurde, weil die Absolventen sich plötzlich für befugt hielten, den gestandenen Orgelbaumeistern ihr Handwerk beizubringen … Ich bin immer wieder schockiert, dass sich selbst Kollegen wie Karl Bernhardin Kropf mit diesen Dreckschleudern und Dilettanten solidarisieren. Allerdings halten sich die meisten aus diesem Biertischgeschwurbel des organistischen Pöbels heraus. Das sind in der Tat durchweg frustrierte Nichtskönner. Sie bekommen selber nichts ordentlich gebacken, aber maßen sich an, Leute mit erheblich höherer Trefferquote und musikalischer Gestaltungskraft zu “beurteilen”, sprich: zu bepöbeln. Inzwischen scheint ihnen der Boden zu heiß zu werden. Strupat taucht in solchen Fällen immer ab und schickt seine Co-Moderatoren vor. 
Dieses Forum war übrigens früher öffentlich und musste hinter die Milchglasscheibe, weil Orgelbaufirmen auf Geschäftsschädigung und Unterlassung geklagt hatten. Da gab es Leute, die ständig über – damals noch existierende – Firmen abgelästert haben. Sie hatten mal einen auf Krawall gebürsteten Advokaten aus Stade in ihren Reihen. Aber der ist ein “wichtiges” Tier bei der GdO geworden und hat offenbar sein Interesse an diesen Pöbeleien verloren. – (Gourge? Anm. AHS) –
Da es sich ja um infantiles Verhalten handelt, müssen diese ungezogenen Kinder die Sequenz von Fehlverhalten und Strafe deutlich spüren. „Lingualpfeife” stand übrigens auch schon auf der Speisekarte. Da troff aus jedem Posting der Neid, vor allem, wenn es um Improvisation ging. Freundliche Grüße. Auch wenn die Köter kläffen, die Karawane zieht weiter… Ihr Michael Klein

Auch Michael hat wie viele andere Angst vor den „Kötern“, glaube ich, vermutlich weil er mit Martin Schmitz befreundet und von diesem beeinflusst worden ist – was dieser ja besonders gern zu tun scheint. Hintenrum, versteht sich. Da Schmitz arbeitslos ist oder war, hat er auch viel Zeit dazu. Auch Manuel Bender-Kelber dreht sein Fähnchen nach dem Wind und ist vom Charakter her ziemlich falsch, wie ich finde.
Ich finde übrigens alle diese Foren grauenvoll. Ich kann die alle niemandem empfehlen. Um Orgel geht es meist nie, sondern darum, andere schlecht zu machen. Daher habe ich mich trotz Aufforderungen nie beteiligt. Die Deutschen sind meist totale Dreckschleudern. Es gibt nur wenige Gruppen, die wirklich schön sind, meist die internationalen und ausländischen, und die der Orgelbauer. 😍

Neu: Arnstadt Pandemic Dance – Video: Der wunderbare Jörg Reddin

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

3. August 2021

Schlagwörter: , ,

Kommentar verfassen

Wem viel gegeben ist, bei der wird man viel suchen. (Lk 12)

Habe mich für mehrere künstlerische Stipendien beworben. Bin gespannt. Das braucht immer recht viel Zeit. Meine Presse in der Thüringer Allgemeine ist schön geworden. Und mein Orgelwerk Physharmonica ist fertig aufgeschrieben 💕

Sehr empfehlen kann ich Gabriela Grunden: Wer glaubt, fragt.
Sie schreibt darüber, dass Spiritualität oft elitär und als Leistung verstanden wird, jedoch der Glaube an Gott Leben ist, meist ganz praktisch und einfach. Wer Gott nicht im Alltag findet, findet ihn nicht. Wir glauben nicht an unseren Glauben, sondern an Gott. Scheitert Gott? Nein. Aber der Kampfplatz ist im eigenen Herzen und hat stets öffentliche Auswirkungen.

Zum Artikel in Zeitzeichen, von Reinhard Mawick im Webportal Zeitzeichen veröffentlicht, der offenbar nicht verstanden hat, um was es geht:

https://www.zeitzeichen.net/node/9131

Zeitzeichen Artikel

Der mir völlig unbekannte Ludwig Kaiser (vermutlich mit gewissen Leuten befreundet) geht auf den von mit genannten Sexismus überhaupt nicht ein, sondern schreibt nur gegen mich als Person und verspottet nur meine persönliche Klangvorstellung und Sicht von Musik. Genau das ist Sexismus: Frauen nicht ernst nehmen, sie korrigieren, sie öffentlich verspotten und als unglaubwürdig darstellen, ohne dass ich mich äußern und wehren darf. Dass ich künstlerisch viele Berufe habe, nennt er selbstbezogen. Ein virtuoses Studium ist Konzertfach Orgel Master und Bachelor – genau das hat Kaiser sicher nicht studiert, sondern Kirchenmusik? Dazu wird der Spott-Artikel pseudosachlich mit Fußnoten zugespickt. Die nichts mit dem Thema zu tun haben. Er verdreht bewusst das Thema herum in Richtung „Wirklichkeit“ – als wäre nur seine Wirklichkeit richtig und die nachweisliche Männerdominanz der Orgelszene keine Wirklichkeit. Dass Kaiser den Sexismus durch Attacke gegen mich bestätigt und ansonsten nur 3 Namen nennt und vom Thema ablenkt mit Hegel-Zitaten, ist klar. 

Offenbar erfährt Ludwig Kaiser Wirklichkeit aus seiner Sicht, stellt sie jedoch als absolut dar. Ich habe noch nie von ihm gehört. Ein kleiner, unbekannter Kantor aus Bochum. Er hat bei weitem nicht so viele Konzerte gespielt wie ich und nicht ansatzweise so viele CDs veröffentlicht. Dass eine Orgel zerbrechlich und gleichzeitig Kalkül und Wissen sein kann, scheint ihm fremd. Die Orgelwelt besteht aus robuster Nüchternheit. Für Ludwig Kaiser ist eine Frau, die viele künstlerische Berufsbezeichnungen hat, natürlich selbstbezogen. „Da kann doch was nicht stimmen“. Komponistin hat er übrigens vergessen. Es mag sein, dass es für ihn ärgerlich oder unerheblich ist, ob ich eine Orgel zärtlich und filigran finde, für mich ist es das nicht. Seine Meinung interessiert mich da auch nicht. Er ist ja auch kein Poet. Ich schon. Dass Kaiser meine poetischen Formulierungen meiner Wahrnehmung spöttisch abtut und seinen Artikel pseudowissenschaftlich mit Fußnoten übersät, die zudem nichts mit dem Thema zu tun haben, zeigt seine Selbstbezogenheit und bestätigt meine Kritik der Männer-Dominanz: Weibliche und poetische Wahrnehmung von Orgel zählt nicht; aber ein unbekannter Kaiser zeigt und erklärt, wo es lang geht. Ein Kantor. Jemand, der nicht künstlerisch Klavier und Orgel studiert hat. Jemand, der bei weitem nicht so viel geleistet, der keine Gedichte veröffentlicht hat, keine Romane. Der muß natürlich andere zitieren. Jemand, der keine Bücher veröffentlicht hat und kein Konzertexamen Klavier studiert hat, dem ist das Wort „virtuos“ natürlich ein Dorn im Auge. Auch wenn er drei Namen nennt. Das ändert nichts an der Männerdominanz. Dass er meine Klangwelt abtut, als würde nur seine Meinung von Klang stimmen, ist typisch für den Sexismus der Orgelwelt und bestätigt sie. Meint Kaiser, wenn er Hegel zitiert, weil er selbst nichts veröffentlicht hat, würde dies meine Kritik am Sexismus einschüchtern? Virtuos studieren ist Künstlerisches Fach Orgel. Das weiß er genau. Genau das, was Kaiser nicht studiert hat. Ich war fast immer die einzige Frau in diesen Studiengängen. In allen Kirchenmusikabteilungen habe ich nur Männer-Jurys erlebt. Teilweise hatten die Männer zwei Professuren gleichzeitig. Keine einzige Frau hatte eine Professur oder auch mir eine Stelle. Auf den meisten Orgelkonzerten mit Gästebuch war ich die einzige Frau. Zum Thema Männerdominanz: In allen Foren und Gruppen Orgel im Netz tummeln sich in aller erster Linie Männer. Diese attackieren Konzertorganistinnen seit Oktober 2020 massiv. Wirklichkeit ist: Fast alle Orgelkonzerte, Professuren, Kantorenstellen, Domstellen werden von Männern besetzt. Viele Großkirchen wie beispielsweise Leipzig haben noch nie eine Frau an der Orgel gesehen oder eine Organistin oder Kirchenmusikerin angestellt. Kaiser lenkt vom Thema ab, indem er über meine Poesie spottet. Dieser Ludwig Kaiser ist schon raffiniert und gerissen in seinem Verhalten, durch Taktik und Spott zu kaschieren, was sein Ziel ist: Als gäbe es keinen Sexismus in der Orgelwelt. 

Dass Reinhard Mawick meine Antwort nicht veröffentlicht, aber einen sexistischen Beitrag von Ludwig Kaiser stehen lässt, der den Sexismus durch Attacke gegen mich bestätigt und vom Thema ablenkt, zeigt mir, dass Zeitzeichen aus meiner Sicht keine christliche Zeitung ist, sondern ebenfalls sexistisch. Den von mir angeprangerten Sexismus widerlegen konnten weder Kaiser noch Mawick noch Gessler. Und wie erbarmungsvoll, dass schon mal 3 Frauen auf dem Ruhrfestival spielen durften! 

In den beiden Lästergruppen Kirchenmusik und Pfeifenorgelforum bin ich meist Gesprächsthema Nummer Eins. Eigentlich sollten diese beiden Gruppen Ann-Helena-Gruppen heißen, da sie sich so um mich drehen. Beiträge zu mir haben oft die meisten Kommentare, sprengen jede Emotion, lösen ganze Erdbeben von Gefühlen bei anderen aus. Langweilig scheine ich nicht zu sein 🌺

Die meisten sind Männer. Es freut mich ja, dass sie meine Beiträge in Zeitungen diskutieren. Es sind zu 89 Prozent Männer, die sagen, „stimmt gar nicht, dass die Kirchenmusikszene männerlastig ist“. Sie merken gar nicht, wie ironisch das ist.
Die Kommentare zeigen oft die Niveaulosigkeit der Männer-Laien-Mitglieder dieser beiden Gruppen, die „Scheiße“ und „Fliegen“ usw. als ihre Formulierungs-Grundlage verwenden, von Frensel natürlich alles stehengelassen. Es macht denen richtig Spaß, zu lästern. Es sind meist Heiden, die ihre Komplexe und Neid durch Abwertung ausdrücken. Seitdem Benjamin Frensel sich als Administrator aufführt von Ansgar Kreutz, ist der Ton noch schlimmer geworden, wie mir viele bestätigten. Viele Leute sind geschockt. Frensel geht im Lästern richtig auf und schreibt ellenlange Kommentare, weil er meint, ich würde es lesen. Oh lieber Frensel, nur weil du meinen Blog liest, heißt es nicht, dass ich dein Geschwurbel lese. Ausgerechnet dieser Läster-Laie meint, mein Orgelspiel bewerten zu können. Ich finde, dass er seine Zeit dafür verwenden sollte, endlich einen Abschluss zu machen mit 35.

Daniel Kunert, mit dem ich die Zusammenarbeit beendet habe, hat zu einem neuen „Rache-Schlag“ ausgeholt und macht doch eigentlich kostenlos Werbung für mich. Da er weiss, dass Lästern Klicks bringt in diesen Gruppen, hat er etwas „Interessantes“ auf seiner sonst meiner Meinung nach biederen und hässlichen Seite gepostet. Dabei wird bei Kunerts Posts peinlicherweise und unprofessionell Männer-Namen mit Frauen verwechselt und dadurch meine Kritik der Männerdominanz bestätigt. Er wollte stets eine Zusammenarbeit mit mir. Mein Bauchgefühl war aber richtig. Er wittert Konkurrenz durch meine Orgel-Information. Bei all diesen Beiträgen sieht es immer so aus, als wären diese Leute unabhängig voneinander oder hätten eine unabhängige Meinung. Nein. Es ist eine Vettern-Wirtschaft und total auf subjektives Empfinden und persönliches Beleidigtsein aufgebaut. Man kann das chronologisch beobachten. Auch Ludwig Kaiser wird nicht unabhängig sein. Ich kann mir denken, mit wem er befreundet ist. Die einzig Unabhängige bin ich.
Der ganze Männer-Mobb attackiert mutig eine einzelne Frau.

1. Ich will mit Christoph Brückner nichts zu tun haben und finde seine „Zeichnungen“ hässlich. Habe ihm ganz höflich und privat mitgeteilt, dass ich keine Zeit für eine „Zusammenarbeit“ habe.

2. Daraufhin stänkert er bei meinen Verlagen.

3. Daniel Kunert ist mit ihm befreundet und hat ihn beauftragt, was über mich zu schreiben.

4. Ich hinterfrage privat seine Art der Beauftragung und möchte meine Orgel-Information so lassen.

5. Daraufhin postet er einen hässlichen Beitrag über mich und schreibt Kirchen und Veranstalter an. Brückner postet.

Und so kann ich zig Cliquen und Verbrüderungen aufzählen, die sich gegenseitig decken und nichts als Rache sind. Das ist die Heiden-Männer-Kirchenmusik, dargestellt in diesen Gruppen. Sie bestätigen nur meine Kritik. War es nicht schon zu Paul Gerhardts Zeiten so?

Anbei eine Kritik zu Brückners CD, bevor Kunert sie wohl gelöscht hat:

„Kennst du vermutlich:
War bei Kunert auf der Seite, bis C.B. das hat löschen lassen:
„Christoph Brückner spielt auf seiner ersten CD, ja was denn eigentlich? Eigene Werke? Im Prinzip, ja, aber dann klingt es wie Improvisationen!

Etwas ratlos lässt diese Scheibe die Rezensentin stehen. Da erklingt zunächst ein “Wach auf, mein Herz und singe” sehr “gestolpert”, ist das Absicht? Offenbar, denn in der Kombination mit der Nussknacker-Suite holpert es weiter vor sich hin. Was soll diese Kombination, und weitere? “Lobe den Herren” kombiniert mit Ravels Bolero, warum? Weil es grad passt? Eine inhaltlich begründete Zusammenfassung erschließt sich nicht. Choral-Medley “Aus tiefer Not” kombiniert mit A whiter shade of pale, “Ein feste Burg” mit van Halen, auch hier fragt man sich nach dem Sinn. Überzeugend ist anders!

Was ist das für eine CD? Selbstgemaltes Booklet, mehr Infos zum Standort des Instruments als zu den Stücken, fällt dem Interpreten nichts dazu ein? Im Jewelcase ein professionelles Foto, weltweite Vermarktung…..
Merkwürdigkeiten zusätzlich: Live Aufnahmen ohne Schnitte, dadurch alle “Fehler” – geht das bei Impros? – konserviert. Aufnahmetechnisch sehr matter Klang, keine typische Orgelaufnahme. Warum das Instrument? Eine mittelmäßige Kegelladenorgel aus den 1960ern.
Gute Idee mit einer Klezmer Suite über israelische Melodien aus dem Gesangbuch, die Umsetzung, na ja….
Hmmm…..

Vielleicht lässt es sich am besten so zusammenfassen: Eine kreative Einspielung, von der sich jeder, der mag, ein eigenes Bild machen sollte.
Sofia C.“

Würdet ihr an meiner Stelle meinen YouTube Kanal monetarisieren? Youtube fragt mich schon das 3. Mal. Apropos:

Neu:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

(mehr …)

2. August 2021

Schlagwörter: ,

Kommentar verfassen

Ich habe beschlossen, dass es in meinem Leben nur eine große Liebe geben soll: die Kunst! (Victoria Ocampo)

So denke ich nicht, obwohl der Gedanke verlockend ist. Für mich ist es aber sehr wichtig, auch Gott und Menschen zu lieben.

Heute habe ich endlich wieder gemalt. Das hat gut getan. Ich liebe es, Farbe an mich heranzulassen, zu mischen, zu sehen, wie sie sich verwandelt, wie sie trocknet, wie sie reagiert. Sich entschlossen und respektvoll durchsetzen: Das ist ohnehin etwas, das ich möchte: Auch wenn dann um mich alles voller Farbe ist. Eine „Friedenszelle“ sein in einer Weise, die vor allem Frauen nach mir helfen soll. Vollständig sein als Frau. (Viele Frauen beschränken sich freiwillig noch immer auf die ihnen von Männern zugewiesene alte Rolle und tragen damit zur Unfreiheit von Frauen bei. Haben Frauen diese Rolle denn nicht langsam satt?) Es gibt (zwar aus meiner Sicht heuchlerische) Stimmen, denen die Männerdominanz auffällt, zB Karl-Bernhardin Kropf, die jedoch im gleichen Atemzug Frauen wie mich nicht nur nicht unterstützen, sondern arrogant und eitel attackieren, wie ich es erlebte. Ich lasse mich sicher nicht an der Nase herumführen. Da müssen solche aber viel früher aufstehen.

Heute erinnere ich an Hertha Ayrton und Kristina Hänel, Gege Burkuru, Mary Barra, Camilla von Cornwall, Virginia Raggi.

Im April fliege ich für Konzerte in die USA. Ich freue mich so auf Amerika, ich war schon immer Fan. Und Reisen – ja, mein Ding. Grand Canyon … ich erinnere mich an unsere Wanderung nach unten – ein Traum!

Neues Video aus der Traukirche ❤️

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

1. August 2021

Schlagwörter:

Kommentar verfassen

Ich finde, dass Meetings mit 20 Männern und (k)einer Frau einfach nicht zeitgemäß sind. (Helene von Roeder)

Aufgrund meiner vielen Videos und Fotos ist mein Handy (iPhone 12) 12 Stunden ausgefallen. Ich muss schauen, wie ich das mit der iCloud löse. Ich habe das Gefühl, ich sprenge sogar jeden digitalen Raum 😇

Es war sehr schön, in GangoIfsömmern zu spielen an der wunderschönen Ladegast Orgel: Bachs Kunst der Fuge und WTK und Schlüter. Die Gegend um Sömmerda ist eine Erdbeer-und Honig-Gegend. Der Pfarrer Bernhard Schilling ist sehr nett, wir waren zuerst Eis essen, ich liebe Erdbeer-Becher; ich bekam Erdbeer-Sekt am Ende, Erdbeer-Wein (soo lecker), Erdbeermarmelade, Erdbeerkandis… was es nicht alles gibt! Auf dem Friedhof steht übrigens eine alte (geschmückte) Badewanne. Dann wurde ich schon direkt abgeholt für das Konzert in St. Martini in Greußen. Die Trost-Hesse-Orgel ist ganz anders als die Ladegast; sehr viel schwergängiger; da ich aber beide Orgeln kenne, konnte ich sofort switchen, ohne die Trost-Orgel diesmal vorher angespielt zu haben. Es war das vierte Konzert an diesem WE. Meine Hände taten danach etwas weh (die Adern auf meinem Handrücken). Eine super liebe Pfarrerin! Die herrliche Orgel muß unbedingt gemacht werden.

Heute erinnere ich an Ise Gropius und Alva Myrdal.

Danach fuhr ich zum fünften Konzert in drei Tagen nach Oberhausen bei Essen mit dem ICE. Es ist eine sehr schöne Hey-Orgel in der evangelischen Christuskirche, die Orgel ist ca. 20 Jahre alt, brillant, mit Rückpositiv. Der nette Kantor Danny hat alles so eingestellt mit Kameras und Videos, dass das Konzert nach unten auf Bildschirm (Beamer) übertragen werden und das Publikum meine Hände sehen konnte. Das gefällt immer. Das Konzert war sehr gut besucht. Hinterher spielte ich Chopins Revolutionsetüde am braunen Steinway, an der Orgel Mendelssohn, Bach und Schlüter. Danach waren wir im Biergarten. Ich übernachtete im Arthotel in der Innenstadt. Oberhausen ist eine große Stadt. Natürlich traf ich auch die Gründerin der Hiob-Stiftung. Ich bin dankbar für alle Organisation und Hilfe an diesem WE!
Bin wieder daheim.

Neu: Verlinkung, Volker Hege macht das super, über 13.000 YouTube Abonnenten:

Klassikseite Ann-Helena

Anns YouTube bei Volker

 

Neue Videos:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

31. Juli 2021

Schlagwörter:

Kommentar verfassen

Wenn du immer versuchst, normal zu sein, wirst du nie erfahren, wie toll du sein kannst. (Maya Angelou)

Es war sehr schön, an der wunderbaren Bach-Wender-Orgel in der Bachkirche Arnstadt im Bach-Festival das Mittagskonzert zu spielen. Die Orgel war mir schon vom letzten Jahr her bekannt. Sie spielt sich sehr schön. Es ist immer gut, wenn man eine Orgel schon kennt, denn es macht insgesamt einen großen Unterschied, wenn die Orgel vertraut ist, selbst wenn es schon ein Jahr zurückliegt. Denn es speichert sich bei mir ab, wie sich die jeweilige Orgel anfühlt. Jörg hat sogar Wasser eingefüllt beim Vogelgezwitscher. Er ist wie immer super relaxed und witzig. Das Vogelgezwitscher habe ich im Pandemic Dance verwendet. Ich liebe das „kleine Prinzipal“ im zweiten Manual: Gemshorn mit Viola da Gamba. Auch alle Vierfüße sind eine Wucht, so dass ich das virtuose c-Moll aus dem WTK I im Vierfuß wagte. Jörg hat gefilmt, Andreas auch. Anschließend war ich unten an der schönen Steinmeyer mit Ritter. Die Akustik der Bachkirche ist ja trotz Größe und Höhe relativ trocken, ganz anders als in St. Dionysius Neckarsulm.
Dann aßen wir beim Italiener, später kam schon Bernhard und holte mich für das nächste Konzert. Wir ließen den Thüringer Wald hinter uns und fuhren in das sogenannte Thüringer Becken, in die Goldene Aue, der Kornkammer Thüringens. Es ist eine sehr fruchtbare Gegend, etwas trocken, jedoch voller Felder, Korn, Trecker, Sonnenblumen und Getreide. Die kleine Kirche liegt in der Sonne, die mir vertraute Ladegast winkte mir freundlich zu, wie ein Golden Retriever, der mir einen Schuh bringt und mit dem Schwanz wedelt. Fortsetzung folgt.

30. Juli 2021

Schlagwörter:

Kommentar verfassen

Wo der Herr nicht hülfe, so läge meine Seele schier in der Stille. (94ste Psalm)

Aus Kaunzinger Reubke-Ausgabe rot.
Das erste Konzert des Thüringer Orgel-Marathons ist sehr gut gelaufen, ausverkauft plus 20 Extra-Plätze oben. Die Licht-Männer verzauberten die schöne Traukirche Bachs in Dornheim bei Arnstadt in rosa-gold-weiße Farben. Ich hatte mein schwarzes Samtkleid an. Die Schönefeld-Orgel (Stadtilm) von 1985 gefällt mir gut. Ich war ja schon letztes Jahr hier. Die alte Gerhard-Orgel war ja völlig kaputt.

Es wurde gefilmt.
Ich bin im Hotel Goldene Sonne in Arnstadt untergebracht, hier war bereits Johann Sebastian und seine Familie. Vor dem Hotel ist ein hübscher Platz mit Brunnen. Alle Bach-Festival-Künstler sind hier untergebracht. Von all den vielen Zimmern bekam ich das Bach-Zimmer. Zuerst sollte ich woanders (in einem größeren Zimmer) sein, aber wurde doch dann „zufällig“ ins passendste verfrachtet.
Überall auf großen hohen Stangen in den Städten hier hängen die gelben Plakate von dem lieben Felix Reuter und mir und wehen die Bach-Festival-Banner. Das kleine, verschlafene, schöne Arnstadt wird zur Metropole. Ich musste heute schon um 6 aufstehen und erwischte den Zug auf den letzten Drücker. Daher bin ich jetzt erschöpft. Ich bekam schöne Konzertblumen und ein wunderschönes Glas-Deko mit meinem Namen eingraviert vom Bach-Festival. Morgen spiele ich um 12 Uhr hier in der Bachkirche, frühstücke um 8 und gehe um 9 rüber an die beiden herrlichen Orgeln, Wender oben und die Steinmeyer weiter unten. War ja schon letztes Jahr hier.

Ich mag die Ignatianischen Impulse, wenn sie auch bewusst sehr männerlastig sind.
Ich freue mich, dass meine Werke im Archiv für Frau und Musik Frankfurt gelistet sind. CDs habe ich bis nach Kanada verkauft. Das Doktorandenkolleg ist im November. Freue mich auch auf mein Konzert in Freckenhorst.

29. Juli 2021

Kommentar verfassen

Herr, wie lange sollen die Gottlosen prahlen? (94. Psalm)

Reubke.
Ich freue mich auf mein Thüringen-Konzert-Marathon. Dass ich im GEMA-Schutzschirm bin, freut mich. Und ich freue mich auf Oberhausen. Ich hoffe, dass sich die Unwetter gelegt haben.
In Würzburg habe ich die Blumen gesehen vor dem Kaufhaus, indem von einem abgelehnten Asylbewerber Frauen ermordet wurden.

Ach und Arnstadt ❤️

In der Ruhe liegt die Kraft. Das ist oft gar nicht so leicht.

Sehr empfehlen kann ich das Buch „Widerspruch aus Loyalität“ von Mertes. Es passt sehr gut zu meiner Situation in gewissen Foren und Gruppen der sogenannten „Kirchenmusik“. Klaus Mertes schreibt, dass man als Mensch, der Strukturen einer Gruppe kritisiert, von Leuten aus der Gruppe als „Verräterin“ oder als illoyal empfunden wird, beschimpft, ausgeschlossen und bestraft. Dabei genießt dieser „Verräter“ höchste Prominenz, da sich ja die Gruppe über sie/ihn ereifert – und genau das wird ihm wiederum vorgeworfen, so wie Jan Wilke schrieb, ich wolle ja nur Aufmerksamkeit. Das ist das Perverse: Der „Verräter“ wird gruppenintern erhoben, was ihm wiederum vorgeworfen wird, was „die unpolitische Mentalität derer bloßlegt, die ihn erheben“ (Mertes). Das heißt, jemand, der wie ich lästernde Gruppen bzw. Threads und Posts von Benjamin Frensel, Ansgar Kreutz, Rochus Schmitz, Oliver Horlitz, Jürgen Strupat und Konsorten kritisiert (Laien-Welt), fremde unbekannte Menschen, die mich aus dem Nichts attackierten – aber vor allem die Frauenfeindlichkeit in der (Dom)organistenwelt und Kirchenmusik anprangert, der muß öffentlich und politisch sein – bzw. wird es automatisch dadurch, dass er kritisiert, und muß dann dazu stehen, auch wenn das Politische nicht geplant gewesen war. Da jedoch niemand anderes mutig genug ist (und das schon seit Jahrzehnten), muß es ja jemand tun und den Druck der Feindseligkeit aushalten. Man muss hierzu sagen, dass selbst Leute wie Thorsten Pirkl zu Feindseligkeiten in diesen Gruppen schweigen und am nächsten Tag von „Sonne und blauem Himmel“ posten. Es gibt aber keine neutrale Zone. Alle, die schweigen, unterstützen damit die Feindseligkeiten und halten sich eben nicht raus.

Eine Kirche in der Schweiz hat meine Musik genommen, dieser Vers passte so wundervoll gegen alle dieses Lästermäuler: 

So ist Gott, kommt mit diesem Bibelvers aus dem Nichts daher. Gott ist wie ein Register, eine Zunge mit Windzufuhr: 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

28. Juli 2021

Schlagwörter: ,

Kommentar verfassen

Ich finde, man sollte das Register Schwiegel in Schwengel umbenennen, für mehr wärmende Reibung. (Anonymer Kommentar)

☺️🤣

5 Konzerte Thüringen und Bach-Festival ❤️💕 und Ruhrgebiet
29.7. Dornheim 19:30
30.7. Arnstadt Bachkirche 12 Uhr
30.7. 18 Uhr Gangolfsömmern
30.7. 20 Uhr Greußen
31.7. 17 Uhr Oberhausen, Hey-Orgel

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

27. Juli 2021

Schlagwörter:

2 Kommentare
Kommentar verfassen

Ich liebe die Herausforderung und habe Freude an unerbittlichen Fragen. (Mildred Dresselhaus)

Entwarnung: Ich war beim Arzt, beim Orthopäden – alles in Ordnung, es ist nichts, nur aufgrund der Belastung ist das Nagelbett an den Fingern etwas entzündet, aber nichts Schlimmes, soll mich nur etwas schonen. Das empfindliche Nagelbett ist aber in meiner ganzen Familie sensibel.

Arthrose (Verschleiß) oder Ähnliches ist es nicht. Bitte betet, dass ich das nie bekomme. Das kann jeder Mensch bekommen, auch die, die keine Pianisten sind.

Ich übe Schnizer Sonate, Böhm C-Dur, Ritter 1. und 4. Sonate  und … Reubke. ❤️ Hallo Endzeit again.

Was ich bei vielen Interpretationen von Reubke nicht mag: Unsensibler und unmusikalischer Umgang mit dem Schweller, eine kalte und atheistische Interpretation des 94. Psalms (merkt man, die haben den Psalm nie gelesen), viel zu aufdringliche Farben.

Spannung in langen Werken zu halten, liebe ich und ist für mich kein Problem. Bereits mit 10 spielte ich Brahms-Sonaten von 40 Minuten Länge.

Heute erinnere ich an Irena Sendler, Francoise Barré, Mildred Cohn, Johanna Hagn und Tawakkol Karman.

Letztere schreibt unter anderem darüber, dass unsere Zivilisation und Gesellschaft eine menschliche, keine männliche ist/sein sollte. Aber für viele Männer ist Mensch Mann.

Es geht diesen um Selbsterfüllung. Frau ist wie ein „Zusatz“ zum Mensch.

Man merkt das auch daran, dass solche Männer den bewusst abwertend gewordenen Begriff „Emanzipation“ verwenden, wenn eine Frau die gleichen Rechte möchte, was eine Selbstverständlichkeit sein sollte und was Sexismus ist, wenn es nicht so ist.
Es wird jedoch ein negativ konnotierter Begriff verwendet, damit Frauen abgeschreckt werden, die gleichen Rechte haben zu wollen. Dann sind sie ja „Emanzen“. Es wäre so, als würde ein Mann mit dem Begriff Machozipation konfrontiert werden, wenn er Gerechtigkeit möchte. Er ist dann ein Machoze.

Apropos Endzeit: Der zweite Reiter:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Mir gefällt der Name Mildred.

Insgesamt ist es wichtig, auch als Künstlerin ein Privatleben zu haben. Darauf muß ich mehr achten.

Ps: Ich bekomme immer noch (seit 9 Monaten nun) Hasskommentare von Rochus Schmitz und gewissen anderen aus der unchristlichen „Kirchenmusik“. Ich frage mich, ob solche Männer sadistisch-perverse Züge haben oder sexuell nicht ausgelastet oder einsam sind. Da sie sich so um meine Webseite, Videos und Fotos drehen, mich belästigen, sich einmischen und mir hinterher stellen und Unterstellungen und Lügen schreiben.

Es gibt viele, die ihre Bewunderung nur in Neid ausdrücken können. Die in Wirklichkeit verunsichert sind. Die nur aus der Ferne anbeten können, Oberwasser haben müssen, indem sie korrigieren und spotten und lästern, sich vermutlich danach oder dabei einen runterholen. Sie himmeln nach uraltem Brauch die „alten Hasen“ an, auch wenn diese meiner Meinung nach schwerfällig, kalt, langweilig und steif spielen. Sind irritiert und beleidigt, wenn die alten Hasen hinterfragt und kritisiert werden. Und laufen Traditionen hinterher. Ich finde, meine Ritter-Sonate ist nach nur einem Tag üben besser als Lohmanns Version. Lohmann war übrigens zuerst sehr begeistert und interessiert an mir, änderte jedoch wegen Wiebusch/Viegelahn seine Meinung. Da ist mir wieder einmal mehr aufgefallen, was für ein Sumpf diese Szene ist. Und schlechte Lehrer in meinen Augen.
Lohmann hielt mich äußerlich für so jung, dass er dachte, ich gehe noch aufs Gymnasium. Da wusste er noch nicht, wer ich bin, denn ich war undercover unterwegs. Nur von den Fakten meiner Vita meinte er zu glauben, ich würde mich nicht mehr für die Orgel genug umstellen können aufgrund meines Werdegangs oder Alters. (Ich glaube eher, er hatte Angst vor meinem Potential.) Jemand, der hauptsächlich nur junge Männer, die Norm, fördert, kann wohl gar nicht anders denken. Er beging hier seinen eitelsten Fehler in meinen Augen. Sein ehemaliger Schüler Jürgen Essl, aus genau diesem „Stall“ kommend und von Lohmann beeinflusst, auch in Bezug auf mich (zuvor war Essl sehr begeistert von mir) ließ dann nur seine und Kollege Lohmanns Schüler im Wettbewerb 2019 gewinnen, wohl ganz nach dem Vorbild Lohmanns? Selbst diesen Schülern war das peinlich, denn es war schon vorher klar und wohl fast jedes Jahr so. Das war der ganze Sinn des Wettbewerbs: Die eigenen Schüler und damit sich selbst protegieren. Von Fairness und echtem Wettbewerb konnte nicht die Rede sein. Ich war sprachlos. So offensichtlich und schamlos hatte ich es nie für möglich gehalten. Was für ein Sumpf, in dem sich Männer gegenseitig (symbolisch gesehen, und vielleicht auch in echt? – die Kirchenmusik-Szene hat sehr viele Homosexuelle, die Frauen nicht leiden können) den Schwengel reiben. Die gesamte Akademie in Schwaben, in dem Essl seine Kurse hält, als auch die gesamte Lohmann-Abteilung in Stuttgart und die Wiebusch/Viegelahn-Abteilung Frankfurt sind zu 91 bis 99 Prozent männerdominiert. Und meiner Meinung nach ganz bewusst und gewollt, was man u.a. im Umgang mit mir deutlich sehen kann. Frauen haben keinen echten Zugang. Es ist ein Männerclub der schlimmsten Sorte. Lohmann meinte noch zu mir, es würde „irgendwann anders werden“. Diese höhnische Bemerkung sagt alles aus. Seine Nachfolger und Kollegen könnten aber noch schlimmer sein. Immerhin wurden sie von ihm ausgesucht.

Ich werde viel mehr ausgebildet sein und viel besser spielen können. Und bin froh, dass Gott die Ketten sprengt und mehr Macht als diese hat.

„Herr Gott, des die Rache ist, erscheine. Erhebe dich, Du Richter der Welt, vergilt den Hoffärtigen, was sie verdienen.“

Der 94ste Psalm. Der wunderbare und glorreiche „Rachepsalm“ der Bibel, den Reubke vertonte, was ich nun übe: Mit meiner Interpretation dieses Werkes und mit jeder Übeminute sei die Rache Gottes über diese Leute und Szene ausgesprochen, ausgedrückt und ausgespielt. Ich überlasse es ihm. Und werde in den nächsten Artikeln jeweils einen weiteren Vers zitieren aus dem 94. Psalm, bis er ganz zitiert ist. Und dann darüber komponieren: Meine Version.