2. Oktober 2021

Ann-Helena: Eine Dramatisierung des Lebens. (AHS)

Ich bin wieder daheim und höre Schostakowitsch (Sinfonien). Und war im neuen James Bond Film. Sinnlich und spannend, aber sehr lang. Mein Name ist A-HS.

Und freue mich, dass meine neuverlegten Orgel- und Klavier-Kompositionen eingetroffen sind via Post vom Furore Verlag Kassel, insgesamt vier Bände: Himalaya, Meereszyklus, Wehmut, Zimbelstern, Australian Love Song und vier kirchenmusikalische Werke in einem Band, u.a. Weihnachtschoräle. 

Morgen fahre ich zum Konzert an die wunderbare Ladegast Orgel nach Rudolstadt. 24 h an der genialen Orgel. 

Gestern habe ich noch in der schönen Stabkirche im vornehmen Hahnenklee bei Goslar in Niedersachsen gespielt, gebaut nach norwegischem Vorbild, eine warme Holzkirche mit trockener Akustik, darin ein wunderbares Carillon und eine zweimanualige Goll-Orgel von 1994. Sie besitzt ein niedliches Nachtigall-Register, im Wasserbad zwitschernd. Ob es an der fehlenden Akustik liegt… diese Orgel im Vergleich zur Röver-Orgel ein paar Stunden zuvor in Quedlinburg wirkte etwas farblos und blass. Aber mit einer enormen Röver-Orgel mithalten zu können, ist schwer.
Wir aßen Zwetschgenkuchen mit Sahne. Abends sollte ein Konzert stattfinden, und ich sah aus dem Fenster, ob ich unter den Passanten den mir fremden Organisten erkennen würde. Und ich tat es! Im Stechschritt, mich erinnernd an Lehrer Lämpel von Wilhelm Busch, eilte ein langbeiniger Mann mit ernstem Gesicht und schwerer Tasche der Kirche entgegen. Ich mußte lachen. Das mußte er sein! Und er war es auch. Ob das die Norm des deutschen Organisten ist? Wenn ja, ich bin fast das Gegenteil davon, klein, aber langbeinig :). Lehrer Lämpel setzte sich forsch in seinen Sorgensitz an die Orgel, und alles flog im Pulverblitz davon.

Das Carillon in Hahnenklee ist auch spannend, wenn auch gefährlich, da hoch zu klettern.
Hahnenklee in der Nähe vom Brocken („Walpurgisberg“) und Wernigerode und Blankenburg sind sehr hübsch.
Auf dem Rückweg besuchten wir Pullman City und Rappbode Hängebrücke. Dann Göttingen und heim nach Würzburg. Die bewaldeten Serpentinen im Harz sind für Motorradfahrer sicher verlockend.

Wunderbar war in meiner Harz-Zeit auch die besondere zweimanualige Emil-Reubke Orgel in Görsbach in St. Mauritius in der Goldenen Aue (Thüringen). Ganz nah beim drolligen „Tante Emma Laden“. Auch diese wunderbare Orgel sieht aus wie eine Ladegast Orgel vom Prospekt her. Vater Adolf und Bruder Emil haben die Orgel gebaut (von Julius); es gibt einen länglichen Löffeltritt mit Schnappfalle (Schweller) und wunderbare Achtfüße. Gekoppelt ist sie sehr schwergängig. Die kleine Kirche ist warm-dunkel.

Sehr schön und süffig ist auch die große besterhaltene Schulze-Orgel in Heringen mit zwei Manualen in Thüringen. Die Glocken befinden sich ebenfalls nicht im Turm, denn es gibt keinen. Die Glocken sind draußen angebracht in einem Käfig, dass sie nicht abhauen können.

Der alte Snowden Spielfilm gefällt mir, der mit Gordon-Levitt. Er geht zwar nur bis 2013. Aber er zeigt auch heute an, wie gefährlich unsere Welt ist, und dass Barack Obama sehr bedenkliche Entscheidungen getroffen hat. Ist es nicht längst bereits so schlimm, dass es für uns schon normal geworden ist, dass wir ausspioniert und abgehört werden? Natürlich ist der Film eine amerikanische Dramatisierung. Jedoch, wenn auch nur ein Teil stimmt, so verdient Snowden den Friedensnobelpreis oder einen Orden anstatt Verfolgung. Er muss sehr intelligent sein. Dass überhaupt ein Mensch da hineinkam, da wieder hinauskam, die Dinge erkannte, nicht schweigen wollte. Stattdessen muss er in Russland ausharren mit seiner Frau.

Es ist immer wieder lustig, wie mein Blog lästernden Anti-Kirchenmusik-Foren viel Gesprächsthemen und Einladung zur Verblüffung und Spekulation gibt. Es ist meiner Meinung nach gender-based mediale Wut in den Attacken. Thomas Anschütz, Fan von Johannes Richter und offenbar wie Johannes Richter mit/bei Matthias Dreißig (der Apfel fällt nicht weit vom Stamm) schreibt mir hier Müll-Kommentare, aber nicht mit seinem realen Namen als Austausch, sondern unseriös und feige mit weiblichem Fake-Namen (das nennt er „Pseudonym“) und mit einer Fake-email Adresse „trashmail.com“ (trash bedeutet Müll), zudem mit sehr schlechter Orthographie und dümmlicher Provokation, damit sie in meinen Blog kommen. Oho! Mit was für einem niedrigen Niveau ich zu tun haben muss. Armes Halle und Waltershausen. Diese ungezogenen Buben mit ihren eigenen Waffen zu schlagen ist unterhaltsam, denn es passt denen gar nicht in den Kram. Dann lästern und hetzen sie teilweise erst recht und rechtfertigen sich. Sie erwarten tatsächlich, ihr Dauer-Interesse an mir müsste sachlich, mit Aufmerksamkeit und professionell behandelt werden.

Kümmert sich ein Star oder eine Königin um „Gesindel“ und das gemeine Volk? Auch die Königin Orgel muß das Gestümper von Narren erdulden. Ich sollte mir an ihr, der Orgel, ein Vorbild nehmen und das lästernde Gestümper von übergewichtigen, eher unbegabten Max und Moritz-Buben akzeptieren. Ich rechne damit, dass all diese Lästerer Pseudonyme verwenden.

Für mich sind Manuel Kelber-Bender, Thomas Anschütz und Johannes Richter, Markus Theising vom musikalischen Niveau her gleich schlecht, sehen sich zudem noch recht ähnlich. Ein Pfarrer einer der drei teilte mir mit, er kenne das niedrige Niveau, aber man müsse eben manchmal nehmen, was da ist.
Große Teile von Kirchenmusikhochschulen sind meiner Meinung eine Schlammwüste des Atheismus, der Unmoral und des Neides und fern vom christlichen Glauben und Jesus, weil sich die Menschen nicht fokussieren auf das, um was es wirklich geht, die Anbetung und Verherrlichung Gottes. Zudem sind etliche Kirchenmusiker entweder geschieden, in wilder Ehe lebend, mit der Orgelschülerin oder Chorsängerin durchgebrannt, frauenfeindlich-homosexuell (Begriff von mir gegründet/erfunden), lästernd hintenrum mit Fake-Accounts und / oder offen atheistisch. Das finde ich sehr schade, denn dies hat keine gute Außenwirkung. 

Ich weiß, dass mein Blog provozierend empfunden werden kann und dass getroffene Hunde bellen, aber ich halte meine Kritik für sehr wichtig und notwendig (gerade als Frau in der Männer-Domäne Kirchenmusik). Manche fühlen sich durch meine Direktheit sicher auf den Schlips getreten. Wahrscheinlich muss man meinen Blog im Ganzen lesen, um ihn zu verstehen. 

Andreas Engelhardt Orgel 

J.S. Bach – WTK I BWV 850 Präludium und Fuge D-Dur, neue Jörg Bente Orgel Kloster Walkenried Harz

Bente Orgel Walkenried

6 Antworten auf “2. Oktober 2021”

  1. Andreas Friedrich

    Nicht nur unter den Evangelisten gibt es Heuchler und Neider. Besonders auch unter Katholiken ist dies anzutreffen. Aber wie überall im menschlichen Leben befinden sich in der großen Herde weißer Schafe, auch sogenannte schwarze … Doch mit diesem Vergleich tut man wohl den schwarzen Schäfchen als Tiere unrecht. Dabei ist mein großes Vorbild der polnische Papst. Bei Franziskus war ich sogar schon ganz nah bei einer Audienz im Petersdom in Rom. Zudem fühlte ich mich mit dem katholischen Pfarrer (der Herrgott beherberge ihn selig in seinem Himmelreich) meiner Gemeinde auch privat freundschaftlich verbunden. Darum: Nicht Jeder, der in die Kirche rennt und sich heutzutage Christ nennt, ist auch wahrhaftig ein Christ.

  2. Jörg Mührmann

    Ich denke, diese Schmähkritik von einem Thomas Anschütz ist einfach nur ein persönlicher Angriff aus Neid, genauso auch der von Johannes Richter, die haben gar keine fachliche Expertise und können von Kunst gar nicht leben. Was da auf YouTube gepostet wird von denen ist sehr mittelmäßig.

  3. Falk Mathes

    Johannes Richter und Thomas Anschütz sind vor allem eines: Respektlos.
    Ein Paar? Meiner Meinung nach können sie nicht mal einen Bruchteil. und haben aber eines von Karl-Bernhardin Kropf gelernt, wie man hetzt und lästert? Nur weil der eine schlechte Orgel hat die der jetzt verzweifelt herrichten lässt bevor er in Rente geht..

    • HaudenLucas

      warum will denn jemand so was? :

      ich erhielt vorhin einen Anruf von Michael Siewert, der mich darauf aufmerksam machte, dass Lucas Kluck öffentlich Unwahrheiten über mich verbreitet, und riet mir, mich an Sie zu wenden, da Sie ja bereits Erfahrungen damit gemacht zu haben scheinen. Wäre es möglich, mir Screenshots zukommen zu lassen, um gegen das Ganze rechtlich vorzugehen? wenn ja, wäre ich Ihnen sehr verbunden. Herzliche Grüße, Johannes Richter

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