20. Januar 2021

What would Jesus write? (from WWJD)

Morgen fahre ich über/mit Zwischenstopp in Hannover.

Für Übernachtungen in Hotels braucht man nun Bescheinigungen.

Alle Leute reden vom Lockdown. Ich aber komme zeitlich mal nicht dazu, darüber zu reden. Ich atme dran vorbei, gehe sehr spät ins Bett und schaffe dennoch bei weitem nicht alles. Ich würde alles nicht mal dann schaffen, wenn ich nicht schlafen müsste.

Manchmal dauern die Dinge einfach, es kann nicht alles schnell geschehen, schnell und perfekt.

Dazu kommen ja noch die ganz normalen Alltagsdinge, die selbst Künstlerinnen erledigen müssen. Aber selbst wenn ich die nicht hätte, würde ich nicht alles so schaffen, wie ich es gerne möchte. Die normalen Alltagsdinge grounden einen aber auch irgendwie.

Mendelssohn IV 4 in Katharine würde ich mit 32-Fuß im Pedal, dazu auch mit Schallmey 4 spielen, nicht zu vergessen Trompete, Mixtur, Scharff in den Händen, während 1 mit Sesqui und Rauschpfeife.

Gut Tast! 

Es hat ein wenig geschneit, das ist schön. Auch die Losungen heute: schön.

Heute fand ich die Tasse namens: I hate being sexy but I’m an organist so I can’t help it.

Leider sagte man mir, dies sei eine Männertasse. Seltsam. Verstehe ich nicht.

Ich nahm lieber die andere Tasse: Wo ein Kaffee ist, ist auch ein Weg. 

Genau!

Die Masken I’m the psycHOTic organist everyone warned you about und Do not disturb the organist. He is disturbed enough already seien angeblich ebenfalls nur für Männer. Es gäbe noch keine Tassen und Masken für Organistinnen.  

Na dann!

3 Antworten auf “20. Januar 2021”

  1. Andreas Friedrich

    Antwort auf Kommentar von Konny Köhler: Hallo Konny, was für eine aussagekräftige und mutmachende Antwort für Ann-Helena. Es stimmt, der gesunde Ausgleich zwischen Power und Wellness sollte sich die Waage halten. Manchmal habe ich Angst um AHS, dass sie sich zuviel zumutet. Doch Ann-Helenas Fleiß, Tatendrang und Schöpferkraft scheint bewundernswert unendlich. Die meisten Männer lägen an ihrer Stelle schon längst k.o. am Boden … Andreas Friedrich

  2. Liebe Frau Schlüter bzw. liebe Ann-Helena,
    das Wichtigste im Leben ist die Gesundheit. Der Tag hat nun mal „nur“ 24 Stunden und die sind absolut nicht dehnbar. Subjektiv sind es viel weniger Stunden….manchmal bzw. meistens auch für mich. Aber ich gönne mir auch entsprechende Auszeiten. Und das tut ausgesprochen gut! Ist wirklich empfehlenswert und beugt einer Stressbewältigungs-Therapie wirkungsvoll vor. Über die Männer-Domäne im Organistenbereich sollte man sich nicht aufregen. Sie tun Ihr Bestes, diese Barriere zu durchbrechen und das sehr wirkungsvoll. Gut Ding braucht Weil‘! In diesem Sinne: Einen wunderschönen Abend wünsche ich Ihnen. Herzliche Grüße aus Furtwangen, Konny Böhler

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