13. Mai 2020

Das Herz gibt allem, was man weiß und sieht, die Farbe. (J.H. Pestalozzi)

Mein Taktstock von Rohema gefällt mir gut, er hat einen kernigen Korkgriff, da mir Holz zu glatt ist, allerdings sehr lang, 36 cm; man soll seinen Taktstock als guten Freund sehen, einen, den man immer in der Hand hält – damit man sich an ihn gewöhnt und er nichts Fremdes ist, kein Fremdkörper. Da ich nun immer an der Orgel sitze, ist es nicht leicht, immer einen Taktstock in der Hand zu haben. Der Stab selbst ist aus Holz,  lässt sich also nicht biegen, und ich hoffe, er geht nicht kaputt. Momentan liegt er, wenn ich ihn nicht brauche, in meiner Klangschale auf dem Flügel. Mein Cembalo ist auch ein neuer Freund. Es ist größer als ich dachte, und das Stimmen nach Valotti oder Werckmeister ist auch nicht so leicht, wenn man es gut machen will.

Eine Antwort auf “13. Mai 2020”

  1. Andreas Friedrich

    Nanu. Die gr0ßartige Pianistin Ann- Helena als Dirigentin. Jetzt bin ich doch ein wenig irriertiert. Ich durfte Kurt Masur vor fast 35 Jahren im Gewandhaus zu Leipzig hautnah und live genießen. Noch dazu in der ersten Reihe. In meiner Erinnerung existiert eine wundervolle Episode. Bleib also gespannt, es wird (vieleicht) brillant -hoffentlich ist Corona mit Kontaktsperre und Vermummung bald vorüber … Ich finde deine geschilderten Eindrücke in deinem Blog einfach wunderbar. Bis Weihnachten fehlen noch etliche Monate. Vieleicht doch die Villa mit dem wundervollen Park … Andreas

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