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Gedanke 5

Genau auf Kurs

“Das Leben ist nicht ein Sein, sondern ein Werden. Nicht eine Ruhe, sondern eine Übung. Nicht Gesundheit, sondern Gesundwerden. Wir sind’s noch nicht, wir werden’s aber. Es ist noch nicht getan oder geschehen, es ist aber im Gang und im Schwang. Es glüht und glänzt noch nicht alles, es reinigt sich aber alles. Ich muss leiden und stillehalten, dass Er mich schaffe. Gott selbst ist der Abgrund. Ich kann nicht tiefer fallen.” (Martin Luther)

Erfurt

Gerade weil Musik Text ist, ist Kunstmusik wie Klassik oder E-Musik (ernste Musik)  für viele Menschen anstrengend. Sie verstehen den Text nicht. Unterhaltungsmusik und Filmmusik sind oft leichter zu verstehen.
Kunst sehnt sich nach Qualität und Ergriffensein. Dafür kollidiert sie manchmal, eckt an. Bei Kunst spielt ein Falsch und Richtig keine und doch eine Rolle — ein falscher Ton ist in diesem Moment ein falscher Ton, da gibt es nichts zu rütteln, so wie alle unterschiedliche Sprache dieser Erde Basis-Grammatikregeln aufweisen — und man muss sie kennen, um Neues auszuprobieren, um überwinden und übertreten zu wollen für ein bestimmtes Ziel. Kunst ist dennoch nicht gleichzusetzen mit Perfektion und Professionalität, mit perfekter Leistung, als sei diese schon Kunst. Es gibt so viel musikalische Professionalität, die nicht berührt.
Dass die musikalische Entwicklung von Kindern oft zu sehr gesteuert wird, hin zur Bühnenmusik beispielsweise, hat Nachteile. Wenn ein Publikum aus Neid oder Furcht geradezu a-musikalisch oder konsumierend wird, werden sich noch weniger Menschen trauen, ihrem künstlerischen Potential wirklich nachzugehen. Bühne braucht Zeit.

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